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Kreispolizei mit Hightech-Schutzwesten nun besser bei Terror- oder Amokeinsätzen geschützt

Jetzt sind auch die Polizisten im Kreis Unna in „extrem gefährlichen Lagen“ noch besser geschützt, lobt Landrat und Polizeichef Michael Makiolla und meint mit diesen Lagen z. B. Terroranschläge oder Amokläufe. Wie berichtet, stattet das Land NRW all seine Polizeidienstellen mit Hightech-Schutzwesten aus.

Hier die Mitteilung von der heutigen Übergabe an die Kreispolizeibehörde Unna:

„Am heutigen Montag konnte die Kreispolizeibehörde Unna ihre neuen Schutzwesten beim Polizeibekleidungscenter in Lünen abholen. Die 72 Westen werden jetzt auf die Einsatzfahrzeuge der Polizei verteilt, so dass sie im Ernstfall schnell am Einsatzort zur Verfügung stehen.

Die neuen Westen haben eine besonders hohe Schutzwirkung und halten auch dem Beschuss mit Schnellfeuerwaffen stand. Sie bieten bei einem geringen Gewicht von weniger als acht Kilogramm und maximaler Bewegungsfreiheit größtmöglichen Schutz. Die Plattenträger bestehen aus abriebfestem Polyamid. Die ballistischen Schutzplatten sind aus hochverdichtetem Polyethylen.

Die Unterziehschutzwesten, mit denen bereits zuvor und auch weiterhin jeder Polizist in NRW ausgestattet ist, schützen gegen den Beschuss aus Pistolen und gegen Angriffe mit Stichwaffen.“

Foto: Behördenleiter Landrat Michael Makiolla (rechts) stellte gemeinsam mit PHK Rolf Gehring, Direktion Gefahrenabwehr und Strafverfolgung, (Mitte) und PHK Dino Tönnies, Direktion Verkehr, (links) die neuen Überziehschutzwesten vor.

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