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Kreis will schnellen Start für Radschnellweg und Geld aus Berlin für Langzeitarbeitslosen-Projekt

Ziel ist Spatenstich schon im kommenden Jahr: In den 101 km langen Radschnellweg (RS1) quer durchs Revier soll Bewegung kommen. Im Kreis Unna, den die „Radautobahn“ in Unna, Kamen und Bergkamen tangiert, soll der Regionalverband Ruhr die konkrete Feinplanung übernehmen. Entsprechende Gespräche sind angesetzt, teilt der Kreis mit.

Bei einer gemeinsamen Tagung mit dem Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund kam auch das geplante Modellprojekt gegen Langzeitarbeitslosigkeit zur Sprache, das der Kreis zusammen mit anderen Ruhrgebietsstädten und -kreisen plant (wir berichteten). Ziel ist es, „Modellregion für einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt“ zu werden. Und dazu möchte man Geld vom Bund. „Etwas von den 350 Mio., die der Bund in seinen Haushalt für 2017 zusätzlich zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit einstellen möchte, von Berlin ins Revier zu lenken“ – so formulieren der Kreis Unna und die Stadt Dortmund ihr erklärtes Ziel.

Die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit sei eine gesamtstaatliche Aufgabe, die nicht nur dem Markt überlassen werden dürfe.

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