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Kreis Unna muss 6,5 Mio. Euro mehr an Landschaftsverband zahlen

Der Kreis Unna erhöht seine Belastungen auf die kreisangehörigen Städte – und wird zugleich selbst wieder mehr belastet.  6,5 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr muss er 2016 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe überweisen. Der LWL plant eine Erhöhung seiner Umlage um 0,3 Prozentpunkte.

Das klingt zunächst mal nach wenig, bedeutet für den Kreis jedoch den besagten Sprung um gleich mehrere Millionen – die benachbarte Großstadt Dortmund muss sogar 12 Mio. Euro mehr an den LWL überweisen, Hamm 3,2 Millionen.

Als Begründung für die Umlageerhöhung nennt der Landschaftsverband vor allem die gestiegenen Kosten in der Behindertenhilfe.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist ein Kommunalverband mit 16.000 Beschäftigten. Er betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist nach eigener Darstellung einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. ‚“Der LWL erfüllt damit wichtige Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur“, schreibt der Verband auf seiner Homepage. „Diese Aufgaben werden westfalenweit wahrgenommen. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen.“

Soziales, Psychiatrie, MaßregelvollzugJugend und Schule und Kultur – das sind die fünf Felder, in denen der LWL seine Aufgaben wahrnimmt, indem er zum Beispiel Museen, Schulen, psychiatrische und forensische Kliniken betreibt: Mittlerweile gibt es mehr als 150 solcher Einrichtungen.

Kommentare (1)

  • Jama To via Facebook

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    Keine Wunder, wenn das neue Haus für betreute Wohnen die Menschen die sich selbst zerstört und weiterhin zerstören dazu gehört! Und die Menschen das selbst keine Einfluss haben auf eigene Behinderung auf der Strecke bleiben!

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