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Kreis stellt fest: Tempo 30 zahlt sich aus – Weniger Unfälle, weniger Schilder

Verkehrsberuhigung zahlt sich aus – und spart Geld. „Tempo 30 bedeutet weniger Unfälle und weniger Schilder“, stellt die Kreisverwaltung fest.

Wie sie darauf kommt? Durch die jüngste ihrer turnusmäßigen Verkehrsschauen, die die Straßenverkehrsbehörde regelmäßig in den Gemeinden und Städten durchführt. So wieder jüngst in Bönen: In insgesamt 93 Gemeindestraßen wurden Verkehrszeichen und Markierungen überprüft – auf Zustand, Erkennbarkeit und Sinnhaftigkeit.

Ergebnis: Nur 34 Verkehrszeichen müssen gerichtet, ausgetauscht oder ergänzt werden bzw. sind überflüssig. In der Regel werden bei Verkehrsschauen um die 80 Schilder in Augenschein genommen.

„Diese erfreuliche Bilanz ist Ergebnis einer konsequenten Ausweisung von verkehrsberuhigten Bereichen und Tempo-30-Zonen“, unterstreicht Michael Arnold von der Straßenverkehrsbehörde und nennt auch Gründe: „In solchen Gebieten passieren 40 Prozent weniger Unfälle als in Tempo 50-Zonen. Außerdem sind viel weniger Verkehrszeichen notwendig.“

Parkprobleme werden so allerdings nicht gelöst. So stellte die Kommission fest, dass parkende Fahrzeuge Fahrgassen oder Einmündungsbereiche über das erlaubte Maß hin einengten.

Mehr Schilder nach Missachtung von Parkverbotsregeln

Was geht und was nicht, regelt die Straßenverkehrsordnung in Paragraph 12. „Beispielsweise ist das Halten an engen Stellen ebenso verboten wie das Parken vor Grundstücksein- und ausfahrten oder in Kreuzungsbereichen“, betont Arnold. Wenn sich Verkehrsteilnehmer nicht an die Regeln hielten, müssten Parkverbotszonen ausgewiesen werden. „Und das bedeutet wieder ein Mehr an Schildern.“

 

Kommentare (5)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Das glaube ich schon, daß Tempo 30 in Wohngebieten sicherer ist. Obendrein eine gute Sache, wenn man den Schilderwald ab und zu mal aufforstet.

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  • Teroldego

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    Also diese Logik nachzuvollziehen fällt sicherlich nicht schwer. Vielleicht das Tempo 0 ausweisen, dann überhaupt keine Unfälle sondern nur noch „Umfälle“, passt nur nicht unbedingt in eine mobile Gesellschaft und deren Anforderungen an eine funktionierende Infrastruktur (ausgenommen besondere Gefahrenpunkte)

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  • Jens Jonker via Facebook

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    schulen und kindergärtem = verständlich
    verkehrsdichte siedlungen = verständlich

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    • Jens Jonker via Facebook

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      shit handy tastatur?? alle anderen zonen sollten standards haben und diese auch weiter so führen sonst hatt man noch mehr genervte autofahrer und die können auch ruck zuck ein unfall verursachen

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  • Justin Voye via Facebook

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    Im eigentlichen Sinne der sovielen 30er Zonen sind die zusatzeinnahmen durch ihre caddys und anderen mobilen blitzer.

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