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Kreis-FDP-Chefin Schneider wieder im Landesvorstand NRW – „Vorsichtige Trendwende“ für Liberale

Kreis-FDP-Chefin Susanne Schneider arbeitet weiter an der Spitze der NRW-FDP mit. Beim Landesparteitag am Wochenende in Bielefeld schaffte die heimische Abgeordnete – Sprecherin für Gesundheit, Frauen, Gleichstellung und Emanzipation der Landtagsfraktion – auf der „freien Beisitzerliste“ mit einem guten Ergebnis ihren Wiedereinzug in den Vorstand.

Christian Lindner, „Hoffnungsträger“ der aus dem Bundestag geflogenen Liberalen, wurde mit 98 Prozent erneut zum FDP-Landesvorsitzenden gewählt. „Die FDP hat eine vorsichtige Trendwende erreicht, die vor allem in der vertrauensvollen Zusammenarbeit und dem großen Zusammenhalt in der Partei begründet ist“, sagte Susanne Schneider, die auch Chefin der Liberalen im Kreis Unna ist.

Die FDP erreicht in den jüngsten Umfragen auf Bundesebene wieder – für ihre Verhältnisse – Rekordwerte: Am vergangenen Wochenende stand sie bei über 7 Prozent.

 Der Landesparteitag stand unter dem Programmtitel „NRW Update“. Die Freien Demokraten fassten dazu u. a. Beschlüsse zur Inneren Sicherheit und zur Bildung. Die FDP setzt sich dafür ein, dass der Bund mehr Verantwortung in der Schulbindung übernimmt, da sich Deutschland vor allem im globalen und nicht im föderalen Wettbewerb behaupten müsse. „NRW benötigt einen Politikwechsel“, fordert die FDP-Abgeordnete Schneider.

Von den Delegierten der Kreis-FDP wurde auf Vorschlag von „Liberaler Mittelstand“ auch Christoph Dammermann aus Werne gewählt, so dass künftig die Freidemokraten aus dem Kreis mit zwei Mitgliedern im FDP-Landesvorstand vertreten sein werden. Bildzeile: Christoph Dammermann (Werne), Heike Schaumann (Kamen), Julius Will (Lünen), Susanne Schneider (Schwerte), Thomas Rosemann (Bönen), Ritva Heldt (Holzwickede).

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