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Kreative (Not-)Lösung für marode B 233-Brücke: Lkw fahren seit heute nur noch weit außen

Das ist mal eine kreative Maßnahme: Da die Brücke über der Bundesstraße B233 (Unnaer Straße) erwiesenermaßen marode ist, dürfen schwere Lorrys seit dem heutigen Morgen nur noch über den Standstreifen fahren. Denn diese Spuren sind tragfähiger, weil die entsprechenden Brückenteile erst ca. 25 Jahre später angebaut wurden.

Die Brücke selbst ist Jahrgang 1956 und entsprechend vom Zahn der Zeit angenagt. Das hatten gutachterliche Untersuchungen und statistische Nachbarechnungen ergeben. Die alten Brückenteile sind nicht mehr tragfähig genug für so viel Schwerlastverkehr, der seit den fünfziger Jahren um das Zigfache angeschwollen ist.

Die beiden neuen Brückenteile – links und rechts an den Altbau gepflanzt – sind hingegen jünger, erst aus den 80er Jahren. Ihre Tragkraft stimmt. Deswegen rollen Lastwagen seit heute wie ein Saum ganz außen auf dem Standstreifen – temporeduziert mit 60 km/h. Und die beiden Mittelspuren sind für den Autoverkehr reserviert.

Die originelle Lösung wird Dauerlösung, bis die Brücke komplett saniert wird – bzw. bis sie abgerissen wird und einem Neubau weicht. Wann das sein wird, kann der zuständige Landesbaubetrieb derzeit noch nicht absehen.

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