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Konzertiert gegen Kriminelle im Kreis UN: 3 Festnahmen in Asylheimen, 3 Anzeigen, 13 „Owis“

Landesweiter Kontrolldruck auf Kriminelle. Auch im Kreis Unna: 8 Stunden lang kontrollierte auch die Kreispolizeibehörde gestern Fahrzeuge und Personen. Das Ergebnis: 3 Festnahmen wegen Verdacht des illegalen Aufenthalts, 3 Strafanzeigen, 13 Ordnungswidrigkeitsanzeigen, 253 Personen und 425 Fahrzeuge überprüft.

Unterstützt von Bereitschaftspolizei, Zoll, Kreisausländeramt und Sozialamt waren die Polizeibeamten von 8 bis 16 Uhr im Einsatz.

Im Schwerte und Unna wurden an 2 Kontrollstellen gemeinsam mit dem Zoll Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Dabei ging es auch um Verkehrsverstöße. In Schwerte wurde einem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen – Verdacht auf Betäubungsmittel. Ein Drogenspürhund kam hier zum Einsatz, konnte aber keine Betäubungsmittel auffinden.

Zusammen mit Ausländer- und Sozialamt überprüften die Polizisten die Asylbewerberheime in Bergkamen, Erich-Ollenhauer-Straße. Dort wurden 3 Personen festgenommen, die im Verdacht des illegalen Aufenthaltes stehen. Ohne Besonderheiten verlief der Check des Asylbewerberheims in Werne, Kardinal-von-Galen-Straße.

Darüber hinaus waren die Fahnder und Kontrolleure in Wohngebieten und auf Märkten in Unna, Bönen, Kamen, Schwerte und Werne präsent. Zudem besuchten sie Treffpunkte der örtlichen Drogenszene.

Hintergrund der abgestimmten Kontrollaktion:

Steigende Fallzahlen bei der Eigentumskriminalität, insbesondere bei Wohnungseinbrüchen, haben im Oktober zur Unterzeichnung der „Aachener Erklärung“ geführt. Die angrenzenden Länder Belgien und Niederlande, das Bundesinnenministerium sowie die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Nordrheinwestfalen haben darin ihre vertiefte Zusammenarbeit zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität erklärt. Ihr Ziel ist es, organisierten, mobilen Banden durch gemeinsame Maßnahmen das Handwerk zu legen.

Kommentare (1)

  • Petter Uhlenbusch

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    Die Wahlen stehen bevor und da möchte man den einen, oder anderen Wähler doch noch umstimmen sein Kreuzchen nicht bei der AFD zu setzten. Nach den Wahlen geht es dann in gewohnter Manier weiter. Worst Case: Rot/Rot/Grün

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