Rundblick-Unna » Kontrolle ufert in Tumulte aus: 150 Sympathisanten solidarisieren sich mit Randalierer – Polizist dienstunfähig

Kontrolle ufert in Tumulte aus: 150 Sympathisanten solidarisieren sich mit Randalierer – Polizist dienstunfähig

In tumultartige Eskalationen mit einem dienstunfähig verletzten Polizeibeamten mündete gestern Abend eine – eigentlich routinemäßige – Personenkontrolle im Dortmunder Norden. Über 100 Hinzuströmende solidarisierten sich mit einem Randalierer,  behinderten teilweise  massiv die Polizei – ein Beamter landete mit einem Fingerbruch im Krankenhaus.

Gegen 22 Uhr entschlossen sich die Polizeibeamten, eine Gruppe von etwa 15 Personen an der Mallinckrodtstraße zu überprüfen. Im Tagesverlauf hatte es dort bereits einen ersten  Polizeieinsatz gegeben. Als die Beamten die Ausweise der Gruppe einsammelten und die Personalien überprüfen wollten, fiel einer der Männer aus der Rolle. Er schrie laut herum und fuchtelte mit den Händen bedrohlich vor einem der Beamten herum. Als er sich aufgefordert wurde, seine Zigarette während der Kontrollmaßnahmen auszumachen, weigerte er sich und schubste einen Polizisten grob von sich weg.

Seine anschließend fällige Festnahme gestaltete sich aus mehrerlei Hinsicht schwierig: Zum einen sperrte sich der 38 Jährige – ein Mann ohne festen Wohnsitz – wie wild gegen die Polizisten und versuchte auf sie einzuschlagen -dabei wurde einer der Beamten an der Hand verletzt. Zugleich sammelte sich ein riesiger Pulk von an die 150 Schaulustigen, die sich in Teilen mit dem am Boden liegenden und gefesselten Mann solidarisierten. Tumult brach aus.

Diese Symphatisanten bedrängten die Beamten, schrien herum und kamen ihnen bedrohlich nahe, offenbar um die Festnahme und den Abtransport des Gefesselten zu verhindern. Erst mit alarmierten Unterstützungskräften und der Androhung des EMS-Einsatzes konnte die Lage langsam wieder beruhigt werden.

Der 38-Jährige ist hinreichend polizeibekannt. Er wurde dem zentralen Polizeigewahrsam zugeführt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd 2 Promille.

Der verletzte Polizist wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Er zog sich einen Fingerbruch zu und ist vorläufig nicht dienstfähig.

Kommentare (47)

  • Tanja Nolte via Facebook

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    Hat die Polizei die Waffen eigentlich nur zur Zierde dabei?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      So wie sich die Meldung liest, waren die Beamten nah dran, sie zu zücken… :-/

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    • Tanja Nolte via Facebook

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      Hätten sie mal. Nimmt doch so keiner Ernst. Und wer nen Polizisten angreift, sollte mit sowas rechnen. Schlimm, solche Zustände.

      Waren wieder die Müllers, wa?! ?

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      • Torben

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        Ab und zu wäre der Einsatz der Waffe echt angebracht und wenn mal einer ne Kugel ins Knie kriegt überlegen die Anderen dann doch mal ob sie sich weiter solidarisieren sollen …

        Und wenn ich das immer lese „hinreichend polizeibekannt“ sollte man doch am besten direkt mit gezogener Waffe die Personenkontrolle machen

        Und bevor das jetzt wieder falsch verstanden wird das sollte auch für Deutsche Krawallmacher so gemacht werden.

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    • Zwen Arn via Facebook

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      Der Schußwaffengebrauch wäre im Rahmen der geschilderten Situation wohl unrechtmäßig. Den Schlagstock hätte man da allerdings durchaus einsetzen können. Allerdings muss man bedenken, in welchem Kräfteverhältnis man sich da gegenüber stand. Ich kenne das und kann nur sagen, dass man da sehr vorsichtig sein muss, um halbwegs heile da raus zu kommen. Man hat sich grade in NRW über Jahre hinweg politisch viel Mühe gegeben die Polizei zum zahnlosen Tiger zu machen. übrigens auch ein Problem ist: Was glauben Sie wenn die Beamten vor Ort mal so richtig den „Hammer hätten kreisen lassen“, wie das von Teilen der Presse und bestimmter politischer Parteien bedacht worden wäre. Da können sie alles erwarten, nur keinen Rückhalt.

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      • petter Uhlenbusch

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        Ja, leider sind den Polizeibeamten die Hände gebunden. Aber ganz ehrlich,… wie lange soll das noch so weiter gehen? Will man tatsächlich ganze (Dortmunder) Stadtteile aufgeben? Wohin führt das ? Wer ist da für verantwortlich? Es sollte sich keiner wundern, wenn wir Wahlergebnisse wie in Frankreich bekommen. Ich persönlich würde das begrüßen; Mangels Alternativen.

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        • Wutbürger Fürst

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          Die Franzosen haben Mumm in den Knochen. Auch ich freue mich über die Wahlergebnisse dort – mangels Alternative – ach, es gibt da doch eine Alternative für Deutschland!

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    • Tanja Nolte via Facebook

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      Ich hab sowieso vor jedem nen Heidenrespekt, der da draußen im Polizei- oder Rettungsdienst ist. Ich könnt das nicht…

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    • Wutbürger Fürst

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      Polizei derart in Bedrängnis – und die Politik schaut zu…….

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    • Wutbürger Fürst

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  • petter Uhlenbusch

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    Verhältnisse wie im Gaza-Streifen

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Unglaublich heißes Pflaster in der Gegend. Schrecklich.

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  • Zwen Arn via Facebook

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    Ganz schlimme Zustände und das „Völkchen“, das sich da derart aufführt ist ja bekannt. Ich sage nur Parallelgesellschaften (ich hoffe das führt jetzt hier nicht direkt zu den teilweise üblichen Rundumschlägen). Leider muß man das so sagen. Die Kollegen kämpfen da immer mehr auf verlorenem Posten…auch allein gelassen von Politik und Teilen der Gesellschaft. Dem Verletzten wünsche ich gute Besserung.

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  • Ananda Gotam Kaur via Facebook

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    es wird Zeit, dass dieser Wahnsinn ein Ende hat. !

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Waffen sind mE ueberhaupt keine Loesung

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  • Sebastian Tubby via Facebook

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    Und mir schallen noch die Worte von Minister Jäger in den Ohren: „es gibt keine No Go Areas!“
    Aber er kann ja auch nicht einfach die Wahrheit sagen……..denn wie der Onkel Thomas und schon sagte: „teile der Antwort würden uns verunsichern“
    ^^

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Von Zuständen wie diesen zu lesen, gerade mal 20 km von Unna entfernt, verunsichert uns schon genug, Sebastian Tubby. :-(

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    • Tanja Nolte via Facebook

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      Die Herren und Damen Politiker sollten regelmäßig Pflicht-Praktika bei Polizei und in Krankenhäusern und Altenheimen machen, um mal hautnah zu erleben, wie das „echte“ Leben so ist…

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    • Zwen Arn via Facebook

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      Herr Innenminister Jäger als gelernter Groß- und Einzelhandelskaufmann dürfte ja auch nicht so wirklich Ahnung haben. Aber mal ehrlich, welcher Bürgermeister oder Polizeipräsident gibt denn schon zu, dass er Stadtteile in seiner Stadt hat, die langsam aber sicher der Kontrolle entgleiten. Da müsste man ja das eigene Versagen eingestehen und man müsste bereit sein viel konsequenter dagegen vorzugehen (passt für einige halt nicht ins Parteiprogramm) und parallel dazu besser Sozial- und Integrationspolitik zu machen (im Sinne von fördern und fordern). In Dortmund steht für den Polizeipräsidenten der Kampf gegen Rechts an aller erster Stelle, klar ist das auch wichtig, man darf aber durchaus fragen ob da die Relationen noch passen.

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  • Sascha Krieg

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    In die Luft schießen reicht auch schon!

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    • Tanja Nolte via Facebook

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      Ach, dann hat hinterher einer ein Knalltrauma und dann kriegt die Polizei auch wieder Ärger…

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    • Zwen Arn via Facebook

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      Auch beim Warnschuss sollte der Schußwaffengebrauch rechtmäßig sein. Aus gutem Grund sind die rechtlichen Vorgaben dafür entsprechend stringent.

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  • Mike

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    Diese Verhältnisse gab es ja früher schonmal eine zeitlang in der Nordstadt, da wurde zu jedem Einsatz in Mannschaftsstärke ausgerückt, ich denke das kommt wieder, in Berlin ist das inzwischen auch schon lange wieder üblich, meine Oma meinte nur früher war immer eine grüne Minna mit dabei und da wurde nicht mit Samthandschuhen angefasst und Kuscheljustiz gemacht, wer muckte kam über Nacht aus Sicherheitsgründen in die Zelle bis zum nächsten Tag, heute quasi undenkbar, Kuscheljustiz eben.
    Letztendlich ein Paradebeispiel für eine fehlgeschlagene Intergrationspolitik der letzten Jahre, kein Respekt vor dem Rechtsstaat in welchem man lebt sondern eigene Rechtsauffassung. Vorallem wenn man bedenkt, daß hinter den Kulissen dort komplett eigene Gesetzte in der Nordstadt gelten mit eigener Rechtssprechnung und eigener Exekutive, quasi ein kleiner Parallelstaat.

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    • Wutbürger Fürst

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      Deine Oma berichtet zutreffend: Es gab die „Steinwache“ und u.a. auch dort ein „Überfallkommando“ – 10 bis 20 gut bewaffnete Polizeibeamte wurden auf einer Doppelbank auf der offenen Ladefläche eines „Opel Blitz“ zum Einsatz gefahren.
      Die Einsätze (z.B. bei „Don Ellis“, dem Ex-Boxer und späteren Kneipenbetreiber Ecke Linienstraße/Steinstraße oder der „Feuerkugel“) verliefen nicht zimperlich.
      Ich hab ‚s mich faszinierend als Kind erlebt. Der „Norden“ war verrufen, aber noch kein no-go-area.

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    • Zwen Arn via Facebook

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      Die Polizeibeamte in der Nordstadt arbeiten allerdings nach wie vor ziemlich stringent, sicher stringenter noch als anderswo. Aber was hilft es, wenn grade Delikte wie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch etc. mit absolut lächerlichen Strafen oder Verfahrenseinstellungen geahndet werden?! Manch ein Richter ist tatsächlich der Meinung das gehöre zum Berufsbild…

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  • Stefan Werner

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    Schickt doch Claudia Roth oder die Göring-Eckardt da hin, die fühlen sich da bestimmt in ihrem Element!

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Tja, ich würde auch symphatisieren und zwar wenn den Polizisten mal ein paar Magazine aus ihren MPs entfleuchen würden, und unsere Sozialkassen zufällig dann mal etwas von diesem kriminellen Schmarotzerpack nicht mehr durchfüttern müssten…

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    • Hans Meier via Facebook

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      Sie müssten sich im totalitären Staat wirklich sauwohl fühlen.

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    • Wutbürger Fürst

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      Klare Worte, Stanus Maxus, kein rumge-meier-e.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Nun, laut Churchill folgt auf einen schlechte (schwache) Demokratie immer eine gute (starke) Diktatur. Sieht man einmal den fortschreitenden Verwesungszustand unseres einstmals gar nicht so schlechten, in manchen Bereichen ja schon fast vorbildlichen, BRD-Systems an, sollte man sich mit dem was kommen könnte schon einmal gedanklich befassen. Und ich glaube, ich käme damit schon irgendwie klar, wenn es denn sein muss. Verursacht hätten es dann ja schliesslich Merkel & Co.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Hans Meier: Persönliche Beleidigungen werden gelöscht, wie auch gerade geschehen.

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  • Wutbürger Fürst

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    Ich bin nachts kaum noch unterwegs. Aber müßte ich es sein, würde ich mir auf dem Schwarzmarkt eine scharfe, großkalibrige „Knarre“ zulegen – denn ich möchte nicht zusehen müssen, wie z.B. meine Partnerin vergewaltigt wird. Dann ließe ich die Anderen mal die Hosen runterziehen und tanzen!

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Schrecklich, nicht weit weg von uns. Hoffe, wir haben solche Zustände nicht bald hier. Polizei ist selbst fast machtlos, man liest es ja :-(

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    • Wutbürger Fürst

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      Wenn die Wahlen wie bisher verlaufen, werden wir es bald auch in Unna so haben. Und nicht nur in Unna.

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  • Rödel

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    Deutschland sollte ein abkommen mit einigen Länder schließen.
    Wir bezahlen im Ausland den Knast und die Randalierer und Verbrecher kommen in ihrer Heimat ins Gefängnis. Bei uns der Knast ist für die wie Urlaub.
    Dann sind sie zur Polizei freundlicher und es gibt weniger Straftaten.

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  • Ersan Sahin via Facebook

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    Wenn sich 150 Leute solidarisieren dann muss es wohl einen Grund gegeben haben das die Polizei zu unrecht diesen Mann mitgenommen hat.Wirft eine Person einen Stein ist es eine strafbare Handlung.Werfen 100 Leute 100 Steine so ist es eine politische Bewegung.

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    • Wutbürger Fürst

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      Schon mal was von „Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte“ gehört?
      Natürlich macht auch die deutsche Polizei mal Fehler; solche klären sich jedoch meist im Laufe folgender Ermittlungen auf, sind aber zunächst mal -Allahuakbar- hinzunehmen.
      Deutsche Gesetze statt Koran lesen hilft – WENN man hier in DE dauerhaft leben will.

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  • Fürst

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    Hahahaha:“Der Zustrom von Zuwanderern wird der deutschen Wirtschaft laut dem Münchner Ifo-Institut einen Wachstumsschub verleihen.“

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Logisch, es wird soviel zerdeppert, daß ganz viel Neu hergestellt werden muß. Ob das aber ein wirklicher Wachstumsschub ist, wage ich zu Bezweifeln.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Da ist das Ifo aber mittlerweile auf einsamem Posten mit seiner Meinung. Die meisten Inbstitute und Arbeitgeberverbände sind mittlerweile recht ernüchtert….

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    • Susanne Appelstiel via Facebook

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      Haha Wachstumschub, ich könnte mich schieflachen, wenns nicht so traurig wäre :-(

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      17 Jahre haben uns diese Schmarotzer nun geschädigt, unseren Sozialstaat verhöhnt und mit Füssen getreten, offenbar mal wieder mit tatkräftiger Unterstützung sogenannter Flüchtlingsräte. Ekelhaft. Die gehören gleich mit abgeschoben.

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      • Fürst

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        …meine Zustimmung!
        Was da abgeht, sind Verbrechen am deutschen Volk.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Der Bericht über das Abschieben gefällt mir außerordentlich Gut.

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