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Kommando zurück: Doch keine Flüchtlinge in die Emscherkaserne

Alles wieder auf Start in Holzwickede: Die frühere Emscherkaserne fällt als Flüchtlingsunterkunft jetzt doch plötzlich aus. Der Grund: Zeitmangel, informiert die Verwaltung.

Bis das Bundeswehrgebäude für mehrere Mio. Euro zur Unterkunft hergerichtet wäre, würde die Zeit zu knapp. Der Holzwickeder Gemeinderat soll deswegen Ende dieses Monats neu beschließen. Und dabei wird ein Beschluss vom Dezember 2015 „recycelt“: Um die – dringend und schnell benötigten -Unterkünfte für Asylsuchende zu schaffen, sollen auf dem ehemaligen Lokschuppengelände an der Bahnhofstraße zwei Modulbauten aus Holz errichtet werden. Damit wird mitten in der Gemeinde Platz für ca. 180 Menschen geschaffen, und zwar binnen eines Vierteljahres.

Für die Lösung „Emscherkaserne“ (und Raketenstation) hatte die Gemeinde Holzwickede erst vor 2 Wochen eine umfassende Bürgerinformation durchgeführt, die auf erhebliche Resonanz stieß. Für Unmut sorgte an dem Abend der Umstand, dass die Bürger ihre drängenden Fragen zur Sicherheit nicht ausreichend beantwortet sahen. Deshalb wäre der Abend sogar fast aus dem Ruder gelaufen (wir berichteten).

http://rundblick-unna.de/fluechtlinge-in-emscherkaserne-sorge-um-sicherheit-buergerabend-waere-fast-aus-dem-ruder-gelaufen/

Kommentare (12)

  • Heiko Büscher via Facebook

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    Und zu welchem Teil der Geschichte passt das Bild, was soll es darstellen?

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  • Sigrid Degner-Schulte via Facebook

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  • Mike

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    Was für ein hin und her, exemplarisch für unsere schlingernde Politik, vielleicht sollte man endlich mal Fachkräfte in der Politik einsetzen :-)

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Wohnt da etwa jemand von den „Oberen“ nahe der Emscherkaserne oder kann da jemand sonst nicht in Ruhe private Bereicherung am Verramschen unseres Volkseigentums als sog. Baugebiet betreiben?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wir zitieren dazu mal den Kollegen vom „emscherblog“: Dafür, dass die Emscherkaserne plötzlich als Flüchtlingsunterkunft wieder vom Tisch ist, gibt es ausschließlich zeitliche Gründe. „Ein externes Beratungsbüro hat uns jegliche Illusion genommen, dass wir im unmittelbaren Anschluss an die Raketenstation auch die Emscherkaserne nutzen können“, erklärt Bürgermeisterin Ulrike Drossel dazu. „Selbst wenn alles gut liefe, könnten wir die Kaserne frühestens im Herbst nutzen.“ Da die Raketenstation aber voraussichtlich schon viel früher voll belegt sein wird, hätte „eine zeitliche Riesenlücke“ gedroht, in der die Gemeinde erneut keine ausreichende Zahl an Unterbringungsplätzen für Flüchtlinge gehabt hätte.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      „Einen positiven Nebeneffekt“ hat die überraschende Wende aber auch, glaubt SPD-Fraktionschef Michael Klimziak: „Jetzt können wir wieder mit Hochdruck die Wohnbebauung des Kasernengeländes betreiben. Wenn dort möglichst schnell bezahlbarer Wohnraum entsteht, wird das die allgemeine Wohnsituation in Holzwickede natürlich auch nachhaltig entspannen.“

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Wenn aber, und danach sieht es aus, Merkel weiter unser Land mit Asylbegehrenden flutet, wird die Kaserne trotzdem gebraucht. Es wäre also fahrlässig hier abzuwarten!

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Es ist schon auffälllig, wie schnell öffentliche Liegenschaften, also Volksvermögen wie Schulen , Kindergärten, Kliniken und eben auch Kasernen plattgemacht und von bestimmten Gesellschaftskreisen schnell verscherbelt werden in Deutschland…

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  • Kevin Pütz via Facebook

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    Ich bin mit dem Urteil zufrieden. Danke?

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  • Ines Petzold via Facebook

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    Dafuer dann zentral mitten in der Gemeinde … das nennt man dann Integration … und die Polizei kommt dann schneller per Tressine von Unna, sollte mal Bedarf sein! Freut euch doch und jauchzet ….was ihr immer alle habt … so spart man mal an unseren Steuergeldern!

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