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Knöllchenhagel: Nur jeder Vierte in Lünen verhielt sich regelgerecht

Nur jeder vierte kontrollierte Verkehrsteilnehmer in der größten Stadt im Kreis verhielt sich regelgerecht. Diese missliebige Bilanz zog die Polizei nach einer gestrigen Schwerpunktkontrolle Verkehr in Lünen und Dortmund. Es hagelte Knöllchen und Ermahnungen.

In beiden Städten überprüften die Beamten in der Zeit von 9-15 Uhr insgesamt 197 Fahrzeuge, 73 davon in Lünen.

Bei den Kontrollen in Dortmund (Borsigstraße und Westfalendamm) wurden 11 Verwarngelder (4 Gurtverstöße und 7 sonstige Verstöße) fällig. Darüber hinaus fertigten die Polizisten 35 Ordnungswidrigkeitenanzeigen (19 Handyverstöße, 4 Verstöße Kindersicherung, 1 Rotlichtverstoß und 11 Sonstige). Des Weiteren gab es 2 Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung und 1 Anzeige wegen des Fahrens ohne Versicherungsschutz. Auch ein Radfahrer, der während der Fahrt ein Handy nutzte, erhielt ein Verwarngeld. In Dortmund hat die Polizei somit bei rund 40 Prozent der kontrollierten Fahrzeugführern Maßnahmen getroffen.

Bei den Kontrollen in Lünen (Kurt-Schumacher-Straße und Münsterstraße) wurden 51 Verwarngelder fällig (10 Gurtverstöße, 4 Verstöße aufgrund von vereisten Scheiben und 37 Sonstige). Zudem fertigten die Beamten 4 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Nutzung eines Mobiltelefons. In Lünen verhielt sich somit nur jeder vierte kontrollierte Fahrzeugführer verkehrsgerecht.

Klare Ansage: „Die Polizei warnt vor den Ablenkungen am Steuer und appelliert an jeden Fahrzeugführer, sich verkehrsgerecht zu verhalten. Auch in Zukunft wird sie entsprechende Verkehrskontrollen durchführen und Verstöße konsequent ahnden.“

Kommentare (3)

  • Alexander Budgen via Facebook

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    Die haben noch zu wenig erwischt

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  • Mike

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    40% ist echt erschreckend :-( Handyverstöße stehen inzwischen auf Platz 1, da muss nun endlich mal etwas passieren, Strafen erhöhen, Fahrverbote etc. Man bekommt echt an jeder Ecke eine Freisprecheinrichtung für 15€, nicht nachvollziehbar Anderes und sich selber so zu gefährden.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Das ist schon Krass.

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