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Kleiner, dünner Kapuzenmann springt Kamenerin am Geldautomaten an

Ein auffällig kleiner (1,60 Meter) und dünner „Kapuzenmann“ hat heute Morgen in der Kamener Sparkasse eine filmreife Krimi-Action hingelegt.

Als eine 67jährige Kamenerin im Vorraum des Geldinstituts gerade ihre EC-Karte in den Geldautomaten schob und ihre PIN- Nummer eingab, kam auf einmal besagter Mann dazu und hielt der Frau einen Zettel vor die Nase.  Er versuchte so mehrfach, sie abzulenken und offenbar zu einer Unterschrift zu nötigen. Da er jedoch in einer fremden Sprache redete, konnte die Frau anschließend nicht genau wiedergeben, was der gesagt hatte.

Dafür sagte sie ihm etwas, laut und deutlich: Er solle gehen. Da sprang er sie plötzlich von hinten an, schubste sie zur Seite und klammerte sich an dem Automaten fest, wobei er den Geldausgabeschacht mit dem Zettel abdeckte. Geistesgegenwärtig drückte die Kamenerin die Abbruchtaste – anschließend packte die sportliche Frau den Mann an der Kapuze und riss ihn vom Automaten weg.

Als eine weitere Frau den Vorraum betrat, rief die 67 Jährige laut um Hilfe. Daraufhin rannte der Kapuzenmann durch die offene Tür nach draußen: mitten hinein ins Wochenmarktgetümmel. Die unbekannte Frau schrie ihrerseits nach draußen, dass der Mann soeben eine Frau überfallen habe. Darauf heftete sich sofort ein Markthändler an die Fersen des Räubers, konnten ihn jedoch nicht mehr zu fassen kriegen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:  ca. 160cm groß, sehr schlank, kurzes dunkles Haar, ovale Gesichtsform, ca. 20 Jahre alt, bekleidet mit einer blauen Jeans und einem grauen Kapuzenshirt.

Ca. eine Stunde später wurde die Polizei  informiert. Ermittlungen ergaben, dass sich der wendige Räuber tatsächlich das Geld aus dem Ausgabeschacht hatte klauben können, noch bevor die Eigentümerin ihn an der Kapuze wegriss.

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