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Klarheit für Mieter, Streit vermeiden: UKBS lässt Nebenkosten freiwillig beim Mieterverein prüfen

Wenn es um die Betriebs- und Heizkosten geht, ist der Streit zwischen Mieter und Vermieter oft programmiert. „Das muss aber nicht so sein“, ist Geschäftsführer Matthias Fischer von der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) überzeugt. Deshalb hat das kommunale Wohnungsunternehmen wieder alle abzurechnenden Kosten beim Mieterverein Kreis Unna zur Prüfung offen gelegt. „Das schafft Klarheit und Wahrheit“, ist Fischer überzeugt von diesem Weg.

Häufig wird der Mieterverein damit konfrontiert, dass Mieter die Betriebs- und Heizkostenabrechnung anzweifeln.  „Diese Zweifel mögen auch mancherorts berechtigt sein, nicht so bei der UKBS“, belegte jetzt abermals der freiwillige Schritt der UKBS zur Selbstkontrolle. Denn bei der von dem Wohnungsunternehmen vorgelegten Abrechnung fand der Mieterverein „kein Haar in der Suppe“, ließ Geschäftsführer Fischer wissen und ergänzte: „Es ist alles auf Cent und Euro in Ordnung!“

Das kommunale Unternehmen lege im Übrigen Wert auf ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis und habe diesen Kostenpunkt für die Mieter stets so gering wie möglich gehalten, unterstreicht der UKBS-Chef. Zur Bestätigung schaltete das Unternehmen schon 2004 den Mieterverein e.V. eingeschaltet. Dieser hat die den Betriebs- und Heizkostenabrechnungen zu Grunde liegenden Kosten überprüft – für 2016 immerhin rund 5,8 Millionen Euro, darunter allein 1,4 Mio. Euro an Heizkosten.

Das Ergebnis der Prüfung ist eindeutig und unterstreicht: Bei den der UKBS-Abrechnung zugrundeliegenden Kosten handelt es sich ausschließlich um belegte Betriebs- und Heizkosten. Die Rechnung geht also auf. Die über 2.800 Mieter, darunter allein 1.187 in Unna, dürfte es freuen…!

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