Rundblick-Unna » Kettler schließt Standort Kamen – Insgesamt muss jeder 5. Mitarbeiter gehen

Kettler schließt Standort Kamen – Insgesamt muss jeder 5. Mitarbeiter gehen

Niederschmetternde Nachricht für die Belegschaft der Kettler-Werke. Der Standort in Kamen mit rund 100 Mitarbeitern wird geschlossen, und noch weitere knapp 100 Mitarbeiter an anderen Standorten müssen ebenfalls gehen. Wer, das ist noch offen, die betroffenen Mitarbeiter erhalten am Freitag ihre dann persönliche Hiobsbotschaft. Die Belegschaft ist insgesamt noch 1100 Mitarbeiter stark, nach der gestrigen Ankündigung der Gewerkschaft IG Metall muss jeder Fünfte gehen. Bitter.

Kettler hat seine Hauptsitze in Werl und Ense. Wer den Namen hört, verbindet ihn oftmals noch mit  Kettcar. Alu-Räder, Sportgeräte sowie Gartenmöbel stellt das Traditionsunternehmen her. Es befindet sich seit Jahren in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, musste von ursprünglich 2000 Mitarbeitern bereits knapp die Hälfte entlassen. Momentan befindet sich Kettler in einer Insolvenz in Eigenregie.

Bei Kettler am Zollpost in Kamen – dem Standort, der nun geschlossen ist – war erst vor wenigen Wochen eingebrochen worden. Die Täter hatten hochwertige Bikes und E-Bikes im höheren fünstelligen Wert fortgeschleppt (wir berichteten).

Kommentare (4)

  • Mike

    |

    Das ist bitter für die Mitarbeiter, daß diese nun die seit Jahren verfehlte Produktpolitik ausbaden müssen, da hätte vor Jahren als die Probleme anfingen ein fähiger Manager an die Spitze gehört.
    Kettler kann ich nur noch mit Tischtennisplatten, Gartenmöbeln, dem Alurad und meinem Kettcar in Verbindung bringen, die Zeiten sind aber lange vorbei als die Produkte aktuell waren, selbst heute hat Kettler nicht die bei Kinden beliebten Fahrräder im Programm und selbst für Jugendliche und Erwachsene klaffen riesige Lücken alleine im Fahrradstortiment :-(

    Antworten

  • Jama To via Facebook

    |

    Es ist leider nur erst Anfang! Genau wie bei Karstadt, Nokia, Opel. … Werk Verlegung in Billig Länder Produktion! Danach kommt immer wieder Rückruf! Das oder dieses ist nicht okay! Und das Management kassiert Millionen! Beschissene Politik!

    Antworten

    • Mike

      |

      Das ist so nicht richtig, das Problem von Kettler liegt in der Firmenerbin die absolut fachfremd ist, sie ist Biologin und sie kassiert keine Millionen sondern hat nun selber ernste Probleme. Absolut nicht vergleichbar mit anderen Konzernen.
      Das auch Made in Germany sehr gut geht zeigt z.B. der Kinderfahrradhersteller Puky.

      Antworten

  • Jama To via Facebook

    |

    Da sagt man auf Deutsch! Schuster bleib bei seiner Leisten!!!

    Antworten

Kommentieren