Rundblick-Unna » Kettler ist gerettet – Der Standort Kamen jedoch nicht

Kettler ist gerettet – Der Standort Kamen jedoch nicht

Das Kettcar kennt jeder! Aber auch die anderen Freizeitgeräte und Gartenmöbel kennen die meisten.Nun ist der Freizeitgeräte-Hersteller Kettler gerettet. Das Unternehmen mit Stammsitz in Ense (Kreis Soest) hatte am 3. Juni 2015 Insolvenz angemeldet und beendet zum 31. März das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

Eine Ende Januar bewilligte Landesbürgschaft über 30 Millionen und eine Zugabe aus dem Eigenkapital der Inhaberin Karin Kettler waren ein erster Schritt in Richtung Unternehmensrettung. Die Einigung mit den Gläubigern Ende Februar tat dann sein Übriges.

Vorerst soll der Geschäftsbetrieb ab dem 1. April 2016 ganz normal fortgesetzt werden.
Was sich jetzt wie eine sehr gute Nachricht liest, bringt allerdings auch ziemlich schlechte Nachrichten mit sich: Es werden insgesamt 200 Mitarbeiter entlassen. Allein 25 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz in Kamen, da dieser Standort Mitte des kommenden Jahres komplett geschlossen wird. Die übrigen Mitarbeiter sollen dann an andere Standorte wechseln.

Die Geschäftsbereiche Sport, Freizeitmöbel sowie Spiel und Kind werden wie gehabt fortgeführt und neue Produkte, wie z.B. individualisierte Sportgeräte und Gartenmöbel sollen für eine bessere Zukunft sorgen.
Aber der Standort Kamen ist für Kettler dann leider erstmal Geschichte.

Kommentare (7)

Kommentieren