Rundblick-Unna » Kerzen, Leuchtsteine, ein kleiner Engel: Viele liebe Menschen halfen, Leas Grab wieder wunderschön zu machen

Kerzen, Leuchtsteine, ein kleiner Engel: Viele liebe Menschen halfen, Leas Grab wieder wunderschön zu machen

Ein Kind zu verlieren – und dann noch erleben zu müssen, wie das liebevoll geschmückte Grab buchstäblich leergeräumt wird: Selten hat eine Geschichte so viele unserer Leser derart aufgewühlt und emotional berührt wie die Grabschändung der kleinen Lea.

Bis tief in die Nacht und weiter heute den ganzen Sonntag über liefen entsetzte, fassungslose Kommentare ein. Manche schilderten ihre eigenen schlimmen Erfahrungen mit Gräberschändungen lieber Angehöriger. Wie können Menschen nur zu so etwas im Stande sein, wiederholte sich immer wieder die betroffene und zornige Frage: Das Grab eines Kleinkindes leer zu stehlen. Wer macht so etwas?

Lea 3

Die kleine Lea-Sophie starb im September 2014 mit noch nicht einmal zwei Jahren. Sie wurde auf dem Friedhof in Hamm-Herringen begraben. Dort entdeckte ihr Großvater an Neujahr, dass das Grab fast vollständig seiner liebevollen Dekoration beraubt worden war.

Am frühen Abend schrieb uns Leas Mama an, die den Verlauf der Diskussion auf unseren Bericht hin verfolgte und sich sehr über die große Anteilnahme freute. Das Grab ihrer Tochter ist wieder wunderhübsch hergerichtet. „Viele liebe Menschen haben geholfen“, berichtete uns die Mutter und schickte Fotos zusammen mit Erklärungen mit: „Die Kerzen und die weiße Laterne sind von ,Ninas Perlenwelt´, die auch hier bei Facebook ist. Die Kugel habe ich auch von jemandem aus Facebook geschenkt bekommen. Genauso wie den kleinen Engel rechts auf der Kante und die kleinen Leuchtsteine.“

Viele liebe Menschen, schließt die Mutter des verstorbenen kleinen Mädchens, „die geholfen haben, um Leas Grab wieder schön zu machen.“

So wunderschön wird Leas Grab hoffentlich jetzt bleiben.

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