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Kehraus vorm Haus: Besser gleich weg mit dem Böllermüll – sonst wird´s eklig

Kehraus vorm Haus. Macht nicht jeder. „Ich seh´s ich gar nicht ein!“, betonte am Neujahrstag 2016 ein älterer Herr im Fröndenberger Stadtteil Warmen und blickte missbilligend von seinem Fachwerkhaus aus auf einen ziemlichen Berg Böllermüll, der sich am Fahrbahnrand an der Abzweigung Landstraße/Schmiedestraße häufte. Es sah vielerorts wieder recht abenteuerlich aus.

Der ältere Herr hatte von seinem Aussichtsplatz in seinem Fachwerkhaus aus gesehen, wer dort auf der Straße so ausgiebig herumgeböllert hatte und den Müll danach einfach liegen ließ: „Das waren einige Jugendliche, die ich aber kenne. Ich werde sie darauf ansprechen und ihnen sagen, dass das so nicht geht“, nahm sich der Fröndenberger vor. „Man kann nicht einfach rumböllern und den Müll die Allgemeinheit wegmachen lassen. Das ist doch unmöglich.“

Die Hinterlassenschaften der Silvesterknallerei räumen in der Regel die örtlichen Straßenreinigungsunternehmen gleich am Neujahrsmorgen von den Straßen: Sehr fix damit sind z. B. immer die Stadtbetriebe Unna. Was sich allerdings auf den Bürgersteigen befindet, unterliegt der Reinigungspflicht des Grundstückseigentümers bzw. der Mieter.

Daher empfiehlt es sich, zum Start ins Neue gleich mal vor der eigenen Haustür zu fegen. Denn wenn das Zeug erst mal im Regen durchweicht und matschig wird und rotschleimig anpappt, wird´s ziemlich eklig – und rutschgefährlich. Und wenn sich jemand auf Böllermatsch langlegt und verletzt, haftet – wie bei nichtgeschippten Gehwegen bei Schnee – der Grundstücksinhaber.

 

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Ganz genau. Einfach den Dreck aufräumen, den man hinterlassen hat. Hier in Holland setzt sich das „Neujahrsfegen“ immer mehr durch., wobei die Nachbarn zusammen aufräumen. Gut für den Gemeinschaftssinn.

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  • Silvia Rinke

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    Kommentierungen auf Facebook:

    Degirb Gnoleic Die „Anregung“ ist echt gut, weil sie mal zum richtigen Zeitpunkt kommt, denn der Dreck bleibt oft noch längere Zeit liegen, bis sich die Stadtreinigung erbarmt … oder unser lieber Hausmeister 😉 , der ist aber auch nicht begeistert darüber :-/ ……

    Rundblick Unna (sia) Ja, dies ist sonst der Klassiker zum Neujahrsmorgen – zuweilen auch erst am Tag danach – eventuell kommt die Bitte so bei manchen mal rechtzeitig an. :-)

    Bianca Wurthmann Eigentlich doch selbstverständlich – zumindest bis vor ein paar Jahren….

    Rundblick Unna (sia) Nee Bianca Wurthmann, leider nicht, ich hab diese Silvesterböllermüllgeschichten tatsächlich schon vor 15 Jahren am Neujahrstag geschrieben – immer wieder aufs Neue stoßseufzend im Chor mit den Stadtbetrieben, die schon in Herrgottsfrühe Aufräumschichten schieben (zumindest in Unna, jedes Jahr aufs Neue Danke dafür!).

    Jan Onym Rundblick Unna Stimmt schon. Alle Jahre wieder das gleiche. Zudem habe ich das Gefuhl, dass es in einigen Straßen(abschnitten) immer mal schlimmer aussieht als woanders, wo auch geböllert wurde.

    Rundblick Unna DEN Eindruck konnte man wirklich ganz stark beim vorigen Silvester gewinnen, allerdings! Halten wir am Neujahrsmorgen mal die Augen auf (wenn wir sie mal im Tagesverlauf aufgekriegt haben 😉 )

    Christiane Kramer Ich wünsche ALLEN einen guten Rutsch und alles Gute für 2017 🍀🍀🍀🍾🍀🍀🍀🎉🍸💃⚡💥

    Rundblick Unna Dir ebenso, Christiane Kramer!

    Dagmar Kuhn Nun ja….sorry…aber Krankenschwestern,Altenpfleger usw müssen auch neujahrsmorgen Dienste schieben….sollen deswegen keine Patienten aufgenommen oder alte Menschen woanders untergebracht werden.? Es gibt nun mal Berufe,für die man sich entschieden hat.(ich arbeite auch im schichtdienst) und dann kann das schon vorkommen

    Rundblick Unna (sia) Meine Güte, Dagmar Kuhn. Es geht hier schlicht um einen netten Aufruf zur Selbstverantwortung und darum, der Allemeinheit nicht durch eigene Schluderei noch mehr Kosten aufzubürden (für die Stadtreinigung zahlt die Allgemeinheit). Wer krank wird, kann in der Regel nichts dafür! In diesem Sinne guten Rutsch.

    Dagmar Kuhn Sicher wäre selbstverantwortung schön. Da bin ich dabei
    Ich beziehe mich nur auf den Punkt, das sonst die stadtmänner am neujahrsmorgen nicht raus müssten

    Rundblick Unna Das käme für uns alle preiswerter, Dagmar Kuhn. Denn für jede Überstunde zahlt der Steuerzahler mit. Im Gegensatz zur Nachtschicht der Krankenschwester. In diesem Sinne: Immer schön vor der eigenen Haustür kehren. 😉

    Dagmar Kuhn Nö.ichKnalle erst gar nicht😂😂😂. Es ging mir auch jetzt nicht ums Geld, sondern um die Wertschätzung der Menschen, die alle an neujahrsmorgen oder überhaupt Feiertage arbeiten.

    Arndt Schulte Ja klar Dagmar Kuhn erst schreiben die haben sich ihren Job selbst ausgesucht haben se halt Pech gehabt und dann behaupten es war ja nur Wertschätzung. Ich pack mir echt nur noch an den Kopp wenn sie kommentieren. Wenn Sie gerne tippen dann werden sie doch einfach Sekretärin und da ja in Regel diktiert wird schreibt man auch mal was sinnvolles 😉

    Dagmar Kuhn Wenn sie meine geschriebenen Kommentare nicht verstehen,dann lassen sie sie doch einfach so stehen und gut ist
    Ich erkläre es Ihnen aber sehr gerne:natürlich geht es mir um Wertschätzung.für die Müllmänner der Stadt, wie aber auch-und nur das wollte ich sagen- für alle anderen Menschen ,die z.b morgen arbeiten müssen auch. Aber trotzdem-und ich gehöre ja dazu- hat man sich den Job ja ausgesucht. Da muss man halt leider auch mal Neujahr ran. Das eine schließt das andere ja nicht aus
    Verstanden?😂

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