Rundblick-Unna » Kaserne in Hamm wird „Vorzeigeunterkunft“ für 2000 Asylbewerber – U. a. mit eigener Kita

Kaserne in Hamm wird „Vorzeigeunterkunft“ für 2000 Asylbewerber – U. a. mit eigener Kita

Die Emscherkaserne in Holzwickede wird nun doch keine Flüchtlingsunterkunft (wir berichteten) –  dafür soll bis Ende nächsten Jahres in Hamm eine der größten NRWs entstehen. Die schon bestehende Einrichtung auf dem Gelände der ehemaligen britischen Kaserne wird in zwei Schritten erweitert. Zuerst von derzeit ca. 800 auf 1000 Plätze und im nächsten Schritt dann auf nochmal doppelte Größe. Sprich auf 2000 Plätze.

Hunsteger Petermann

Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU; Bild oben) will aber nicht nur mit der Größe glänzen, berichtet heute der WDR. Er plane eine „Vorzeigeunterkunft“: unter anderem mit eigenem Kindergarten.

Bei seinen Bürgern kann der OB mit dem Argument punkten, dass die Großunterkunft die Stadt entlastet: Je mehr Flüchtlinge in der Landesunterkunft wohnen, desto weniger muss die Stadt selbst unterbringen. Genauso verhält es sich auch mit der Landesstelle  Massen (Erstaufnahmeeinrichtung), die wie berichtet ebenfalls auf doppelte Kapazität vergrößert werden soll (von 800 auf 1500 Plätze).

In beiden Fällen zahlt die Landesregierung den Umbau (freilich sind das natürlich ebenso Steuergelder, als wenn die Städte finanzieren müssten).

Der erste Bauabschnitt der neuen Großunterkunft Hamm soll im Frühsommer fertig sein, Ende des nächsten Jahres dann die komplette neue Unterkunft.

Kommentare (17)

  • Helmut Brune via Facebook

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    An sich ja ein gutes Bestreben. Man kann sich jedoch fragen, ob das Flüchtlingsproblem innerhalb der nächsten paar Jahre noch so Aktuell ist wie zur jetzigen Zeit. Wäre doch Schade um. die Steuergelder, wenn da jetzt ein Prestigeprojekt gestartet wird, was in ein paar Jahren wegen Mangels an Flüchtlingen leer stehen könnte.

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  • Rolf Simon via Facebook

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    Dann haut mal rein.

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  • Carsten Glienke via Facebook

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    Der Oberbürgermeister heißt sie alle recht herzlich willkommen.

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  • Mike

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    Hmm, sollte eigentlich nicht genau soetwas vermieden werden ? Letztendlich werden hier Wohnghettos gebaut wo Integration besonders schwierig wird.
    Auch die Anzahl von bis zu 2000 Personen dürfte nicht ganz unproblematisch werden, meiner Meinung nach wären viele kleinere Lösungen besser zumal man damit auch Bevölkerungsgruppen die sich nicht untereinander „riechen“ können trennen kann.

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    • Hotzenplotz

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      In der Landesstelle Massen haben jahrzentelang mehrere Tausend Menschen aufeinandergehockt, dort ging es gut. Ausnahmen wird es wohl immer geben

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Für die vielen kleineren Lösungen fehlt a) die Zeit und b) der Platz, Mike.

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  • petter Uhlenbusch

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    Das hat schon einen riesigen Gruselfaktor. Das ganze dann noch als das „normalste“ der Welt zu verkaufen, zeigt wie tief Merkels Adepten schon gesunken sind. Freut euch auf die nächste Wahl ihr Landesverräter… an der Wahlurne zeigen wir euch, was wir wirklich davon halten.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Warum immer nur auf Deutschland bezogen? Dieses Problem spielt in ganz Europa, also liebe Deutsche, es gibt mehr in der Welt als nur Deutschland.

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      • petter Uhlenbusch

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        „Warum immer nur auf Deutschland bezogen?“
        Weil Deutschland dabei ist seine eigene Identität zu verlieren Helmut Brune.
        Die anderen EU-Staaten habe schon lange ihre Lehren aus Deutschlands Verhalten gezogen und wenden sich mit Grausen ab. Das kann ich gut verstehen.

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        • Helmut Brune via Facebook

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          Als ehemaliger Deutscher kann ich ja verstehen, was da abläuft. Es fällt mir aber, nach vielen Jahrzehnten Niederländer zu sein, auf, dass Deutsche sich unheimlich schwer tun, sich von ihren Gewohnheiten zu trennen. Das ist keine Kritik sondern nur ein Denkanstoss. Natürlich, die Flüchtlinge wollen nach Deutschland, weil es ein wirtschaftlich starkes Land ist. Sie denken aber auch, dass sie da den Himmel auf Erden haben werden und das ist der Grund, warum viele von denen Enttäuscht zurückkehren. Meiner Meinung nach ist die ganze Flüchtlingskrise ein Problem, das nur wirklich gelöst werden kann, wenn den Menschen der Grund zu fliehen entnommen werden kann. Dafür müssen die Waffen in Syrien zum Schweigen gebracht werden. Wie man es auch nimmt, die Moslem-Kultur und die Kultur des Westens passen einfach nicht zueinander.

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          • petter Uhlenbusch

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            Ja genau, so ist das! Danke

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        • Thorsten Drees via Facebook

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          Genau so! Die Waffen müssen schweigen und verschrottet werden. Dann dar es keinen Waffenhandel mehr geben. Es könnte so einfach sein …

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        • Helmut Brune via Facebook

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          Thorsten Drees So einfach könnte es sein aber, solange in dem Handel noch Unmengen von Geld verdient werden kann und es viel zuviele Geldgeile Menschen gibt, wird sich da nicht viel ändern.

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    • Heinz Müller via Facebook

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      An der wahlurne?! Da werden keine entscheidungen getroffen, sondern nur ein programmiertes system abgespielt. Ändern wird sich bei wahlen nichts, vielleicht werden einige akteure ersetzt wie schauspieler am drehort, aber der film wird weiterlaufen.

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      • petter Uhlenbusch

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        Ja nun, Volksbefragungen gibt es leider hier in Deutschland nicht.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Wie „schön“aber auch???

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