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Juwelier-Überfall mit Axt: Liebehenschel-Räuber offenbar ermittelt und bereits zu 4,5 Jahren Haft verurteilt

Sie kamen mit einer Axt. Jetzt ist Schluss mit den Raubzügen: Der brachiale Überfall auf die Filiale des Unnaer Juweliers Liebehenschel in Hamm am 18. September scheint aufgeklärt. Und die beiden festgenommenen Litauer (21 und 29 Jahre alt), die unter dringendem Tatverdacht stehen, sind sogar schon verurteilt – zu jeweils viereinhalb Jahren Gefängnis, wegen eines identischen Überfalls in Osnabrück. Den starteten sie genau zehn Tage nach dem Überfall auf die Liebehenschel-Filiale.

Wie berichtet, gingen die Räuber bei ihrem Überfall auf das Juweliergeschäft in Hamms Innenstadt rabiat mit einer Axt zu Werk. Einer sprühte eine Angestellte mit Reizgas ein, sein Komplize rannte zu einer Vitrine und zertümmerte sie mit seinem Beil. Mit hochwertigen Armbanduhren als Beute machten sich die Räuber aus dem Staub.

Die Polizei fahndete mit Lichtbildern und meldet heute Erfolg. Die beiden verdächtigen Litauer sind bereits verurteilt – wegen exakt des gleichen Delikts: Am 28. September, zehn Tage nach dem Liebehenschel-Überfall, wurde das Duo in Osnabrück festgenommen, nachdem es dort gleichfalls mit einer Axt einen Juwelier überfallen hatten. Dafür verurteilte sie das Landgericht Osnabrück am 9. März zu jeweils viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe.

Im Rahmen des Strafverfahrens hat sich jetzt der dringende Verdacht ergeben, dass die Verurteilten auch für die Tat in Hamm verantwortlich sind. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

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