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Jeder 4. Betrieb trotz stabiler Wirtschaftlage unzufrieden – Export macht Sorge

Tendenziell stabile Wirtschaftslage, aber einige Branchen am Rande der Belastbarkeit – und Sorge mit Blick aufs Exportgeschäft. Das sind die Kernaussagen der aktuellen Konjunkturumfrage, die der Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte Ende des vorigen Jahres durchführte.

Ein Drittel der befragten Unternehmer rechnet mit einer Verschlechterung des Auslandsgeschäfts, jeder Vierte ist mit seiner momentanen Situation unzufrieden (meist wegen ungünstiger Rahmenbedingungen wie hoher Energiekosten).

Auffällig ist, dass der Anteil der Betriebe, der mit einer Verschlechterung des Exportgeschäfts rechnet, um weitere 6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Laut Unternehmensverband macht sich hier der Verlust wichtiger Absatzmärkte wie Russland bemerkbar, außerdem die allgemein unsichere wirtschaftliche und politische Lage weltweit.

Dennoch planen 64 Prozent der Betriebe für die nächsten sechs Monate steigende oder gleich hohe Investitionen ein. Etwas Sorge bereitet der Blick auf die Personalausstattung: 24 Prozent wollen die Belegschaft aufstocken, bei 62 Prozent bleibt die Belegschaft im vollen Umfang erhalten – im Umkehrschluss kalkulieren alle anderen einen Abbau ein. Mehr Ausbildungsplätze wollen immerhin 20 Prozent der Betriebe anbieten und 70 Prozent ihren bisherigen Umfang erhalten.

Beteiligt haben sich weit über ein Drittel aller Mitgliedsbetriebe des Verbandes mit insgesamt 49.000 Beschäftigten und über 1.500 Auszubildenden. Im Unternehmensverband sind 88 Betriebe mit fast 11.500 Beschäftigten aus dem Kreis Unna organisiert. 

http://www.uvwm.de/presse/aktuelles-beitrag/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=146&cHash=78cc6d904ab1421384537289b42c64de

(Logo: Unternehmesverband Westfalen-Mitte)

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