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Integration fördern, Facharbeiter finden: Asylanten testen Handwerksberufe an

Das Handwerk braucht Handwerker, und Asylanten brauchen Perspektiven. Mit dieser Idee bietet das Dortmunder Jobcenter seit dem 1. Juni anerkannten Asylbewerbern die Möglichkeit, in verschiedene Berufe zu schnuppern.

Jeweils acht Wochen lang können noch in diesem Jahr 1500 Teilnehmer in den Lehrwerkstätten des Bildungskreises Handwerk von Meistern lernen. Zur Wahl stehen ihnen die Bereiche Metall- und Elektro, Frisör, Lagertechnik, Gastronomie und Einzelhandel.

So soll die Wartezeit bis zum Integrationskurs sinnvoll genutzt werden. Außerdem wollen die Handwerksbetriebe auf diese Weise neue Facharbeiter finden, sagt Volker Walters, Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk.

In seiner Mitteilung schreibt das Jobcenter:

„Anerkannten Flüchtlingen schnell den Weg in die Berufstätigkeit zu ebnen ist das gemeinsam erklärte Ziel … Seit dem 01.06.2016 steht 336 Flüchtlingen die Möglichkeit zur Verfügung, die Ausbildungs- und Berufswelt in Deutschland durch praktische Erfahrungen im Handwerk kennenzulernen. Die Maßnahme dient der Feststellung von handwerklichen Kompetenzen, beruflicher Orientierung und der Vermittlung von Sprachkenntnissen….

„Die Ausbildungsinhalte und Lehrberufe weichen in Deutschland teilweise sehr erheblich von dem ab, was die Menschen aus ihren Heimatländern kennen oder bereits erlernt haben. Daher ist es wichtig, ihnen eine berufliche Orientierung zu bieten und ihre Potentiale auszuloten“, erklärt Volker Walters (Bildungskreis Handwerk).

Nach einer kurzen theoretischen Einführungsphase über die Arbeitsmarktsituation, Ausbildungsberufe und Rahmenbedingungen in Deutschland wird der Schwerpunkt auf der praktischen Erfahrung in den außerbetrieblichen Ausbildungswerkstätten des Bildungskreises liegen.

„Da nicht alle anerkannten Flüchtlinge gleichzeitig in einen Integrationskurs einmünden können, ist die Maßnahme eine gute Möglichkeit, den Spracherwerb durch eine praktische Tätigkeit zu fördern. Die Menschen sind motiviert und suchen eine sinnstiftende Beschäftigung. Nach dieser Maßnahme zur Kompetenzfeststellung kann eine fundierte Einschätzung darüber erfolgen, ob eine Umschulung, Qualifizierung oder sogar eine direkte Vermittlung an einen Betrieb der richtige Weg für den Einzelnen in die hiesige Berufswelt sein kann“, betont Heike Bettermann von der Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund.
Diese Maßnahme ist ein Baustein zur Förderung und Integration für Flüchtlinge des Jobcenters Dortmund. Insgesamt stehen derzeit bereits 1500 Fördermöglichkeiten für verschiedene Maßnahmen zur Verfügung.

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Degirb Gnoleic Das ist doch eine ganz wunderbare Idee, damit ist doch allen geholfen, genau so sollte es sein, überall in Deutschland …… Unsere deutschen Schüler wollen ja nur noch „studieren“ anstatt ein Handwerk zu erlernen ….. Tja, jeder wie er möchte, aber wir haben bald keine Menschen mehr, die ein Handwerk erlernt haben und dann ???
Sina Rohmert Oh man… In Deutschland sinkt das Niveau in allen Bereichen nach und nach ab…
Bald bauen wir wieder Häuser aus Lehm oder Kamelkacke ?
Degirb Gnoleic Schwachsinn :-( aber echt ……

Sina Rohmert Schwachsinn? Irgendeine Ahnung von den Anforderungen im Handwerk?
Na ja, solch Diskussionen sind mit manchen Menschen nicht der Mühe wert.

Rundblick Unna Degirb Gnoleic, eine gewisse Skepsis erscheint angesichts der bisherigen Erfahrungen schon berechtigt: http://www.welt.de/…/Sieben-von-zehn-Fluechtlingen…

welt.de|Von Philipp Vetter
Degirb Gnoleic Also?? Es kann doch nur besser werden, wenn 3 von zehn Flüchtlingen ein Handwerk erlernen können ist das doch sehr positiv 😉 ….. Klar, aller Anfang ist schwer, aber wir haben doch aus den vergangenen sechs Jahrzehnten schon viel Erfahrungen sammeln können …. :-) Nicht immer sooo schwarz sehen …. 😉

Rundblick Unna :-) … da hast du Recht. Hinterfragen sollte man dennoch, ob bei manchen dieser Projekte der hohe Aufwand das Resultat rechtfertigt. Es ist ja auch alles mit Kosten verbunden. VG!

Degirb Gnoleic Sina Rohmert Jeder Mensch hat „Fähigkeiten“ , j e d e r egal welcher Nationalität …. Also traut doch den Leuten mal was zu …. Klar wird der eine oder andere sich für bestimmte Sachen nicht eignen, Du hast doch bestimmt auch etwas „gelernt“ was deinen Fähigkeiten entsprach, liebe Sina … oder ??

Degirb Gnoleic „Wir dürfen die Flüchtlinge auch während der Ausbildung nicht allein lassen, sonst scheitern sie“, sagte Semper. Die Handwerkskammer plane daher spezielle Berater einzusetzen und auch die Ausbildungsleiter in den Betrieben für die besonderen Bedürfnisse der Flüchtlinge zu sensibilisieren. Er erwarte durch die Umsetzung dieser Maßnahmen eine deutlich höhere Abschlussquote in den kommenden Jahren.“

Degirb Gnoleic Rundblick Unna Klar , da kommen noch viele Milliarden Euro kosten auf uns zu, damit werden wir rechnen müssen, aber …. alles hat eben seinen Preis …. 😉
Degirb Gnoleic Rundblick Unna „“ Dabei wäre der Bedarf an Fachkräften insbesondere im Handwerk groß. Laut Geschäftsführer Semper werden in nahezu allen Berufen Mitarbeiter gesucht. Zwar kommen auch Flüchtlinge nach Deutschland, die bereits in ihren Heimatländern in handwerklichen Berufen gearbeitet haben. Meist fehlen aber die nötigen Dokumente, um beurteilen zu können, auf welcher Qualifikationsstufe sich derjenige befindet.““

Rundblick Unna Degirb Gnoleic – wir kennen den Bericht, wir haben ihn selbst verfasst. Wir kennen inzwischen aber auch die Schönfärberei gerade öffentlicher Stellen. Nicht bös gemeint. Erfahrungswerte einfach. 😉 Warten wir einfach die Ergebnisse ab.

Sina Rohmert Fakt ist, dass das was uns unsere Regierung eingebrockt hat unrecht ist!
Weder nach dem deutschen Asylrecht, Genfer Konvention noch nach EU Richtlinien ist das was Frau Merkel und Co. hier getan hat rechtens.
Unseren Fachkräftemangel werden wir mit diesen Menschen nicht lösen. Es gibt genügend Jugendliche in Deutschland, die man gezielt fördern sollte. Wenn dass nicht reicht, sind wir es als Europäer unseren europäischen Nachbarn schuldig!
Ich sehe keine Notwendigkeit, hier irgendwelche Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren oder gar auszubilden.
Zumal man sich die Frage stellen sollte, warum sind diese Menschen hier und was ist die Grundlage für ihren Aufenthalt in Deutschland? Asylbewerber sind politisch Verfolgte und dies sind sie nicht.
Zuwanderer? Hat man die Länder gefragt? Nein! Also, was passiert hier?
Vorbereitung auf das was kommt! Und das wird u.a. die Destabilisierung Deutschland sein.

Degirb Gnoleic Die Menschen sind nun bei uns angekommen, und die die dazu berechtigt sind (vom Krieg u. Vernichtung verfolgte) sollten sich nun auch hier bei uns intrigieren und zwar sollten sich beide Seiten darum bemühen …. Alles anderen, sollten nach ehrlicher Überprüfung, nach und nach das Land wieder verlassen (können u. müssen) da wäre nur recht !!! Das klappt immer noch nicht, denn es ist ja auch wirkliche Knochenarbeit bis sie endlich im Flugzeug sitzen , hast du bestimmt schon mitbekommen?? Du siehst, ich gebe dir ja teilweise recht, und hoffe sehr 2017 entscheiden die menschen sich sehr vernünftig …. dafür drücke ich die Daumen …. 😉 Schönen Sonntag noch …. 😉
Sina Rohmert Degirb – es gibt derzeit keine rechtliche Grundlage für deren Aufenthalt in Deutschland. Nicht eine einzige!
Bitte einfach mal die entsprechenden Gesetze lesen! Was man moralisch für richtig erachten könnte, ist hier nicht gefragt. Dazu gibt es Gesetze, an die sich ein Staat wie Deutschland zuerst zu halten hat.

Kommentare (3)

  • fürst

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    Wenn das mit dem Handwerk nicht so ganz klappt:
    Sittenstrolche werden Bademeister;
    Einbrecher werden Schlosser bei Schlüsseldiensten.
    Gewalttäter werden Türsteher.
    Betrüger werden Sicherheitsfachkraft,
    Tierquäler werden Ärzte ….

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    • Silvia Rinke

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      :-) Und dies auf Strolche jedweder Nationalität inkl. der einheimischen Kriminellen erweitert, Fürst, wäre ein vielversprechendes Geschäftsmodell.

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      • fürst

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        Das hielt -und halte- ich für selbstverständlich und nicht noch erwähnenswert!
        Nun fahre ich Vorräte anlegen.

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