Rundblick-Unna » Integration beim Taekwando: Einstiegs-Sprachkurs der Werkstatt kooperiert mit Königsborner SV

Integration beim Taekwando: Einstiegs-Sprachkurs der Werkstatt kooperiert mit Königsborner SV

Sport verbindet. Und so sportelte der Einstiegs-Sprachkurs der Werkstatt im Kreis Unna gemeinsam mit dem Königsborner SV beim Taekwondo-Training. „Die jungen Menschen aus Syrien, Eritrea und dem Irak konnten sich mit ihren ersten deutschen Worten, Gestik und Mimik gut mit der Taekwondo-Gruppe verständigen“, sagt Anna Ortmann. Die Sprachwissenschaftlerin leitet seit November die Einstiegs-Sprachkurse für Flüchtlinge bei der Werkstatt.

Dabei geht ihr Engagement über die Vermittlung von Deutsch hinaus, schreibt die Werkstatt in ihrer Mitteilung. Der Stützpunktverein Königsborner SV profilierte sich bereits seit Jahren in Integration durch Sport und Bildung. Um den Geflüchteten das Leben in der Fremde zu erleichtern, entschieden sie sich für gemeinsames Taekwondo-Training: „Alle waren begeistert und es wurden auch schon erste Freundschaften geknüpft. Das ist der erste Schritt zur Integration“, sagt Anna Ortmann.

Weitere gemeinsame Aktionen zwischen der Werkstatt im Kreis Unna und dem Königsborner SV sind geplant.

Die Einstiegs-Sprachkurse der Werkstatt im Kreis Unna werden von der Agentur für Arbeit gefördert.

Berufskolleg Flüchtlinge KSV

Kommentare (35)

  • Sven Arnt via Facebook

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    Gute Aktion.

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  • Chrissy Westh via Facebook

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    Zwar eine gute Sache. Nur skeptisch. Für Frauen wäre das optimal. Allerdings bei manchen Männer – die zur Gewalt neigen, – möchte ich doch hoffen, dass sie diese Kampfsport-Art zu schätzen wissen und diese auch „diszipliniert“ bewusst ist. Und nicht „zum Mittel zum Zweck.“?? Denke mal – Manche verstehen was ich sagen möchte. Mit gesundem MenschenVerstand sollte man es aus 2 Perspektiven betrachten.

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  • Marianne Schaller via Facebook

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    Bin auch der Meinung das das Bild mit Frauen ein anderes wäre ohne wieder mit falschen Gedanken zu spielen. ….Gleichberechtigung ist ein Hauptthema was als erstes gelernt werden muss……

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  • Suse Hartmann via Facebook

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    Ja klar die brauchen auch noch Kampfsport… super Idee! ?

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    • Freddy Vogt via Facebook

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      Na super. Jetzt können sie wenn sie wollen noch besser Randale machen

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Halte ich für eher unwahrscheinlich. Die echten bösen Buben unter denen haben sowieso alle Messer und Schlimmeres zur Hand. Ich glaube nicht, daß die Liga erst noch langwierig Taekwondo lernt…

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    • Marianne Schaller via Facebook

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      Stefanus Maxus , stimmt, haben meistens eine Grundausbildung im Nahkampf und Militärerfahrung und nicht von der leichten Art. …

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  • Martin Sachs via Facebook

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    Stricken sollte reichen, nicht das sie die erlernten Techniken gegen Polizisten anwenden!

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Also aus meiner aktiven Zeit im Karate und die vielen Kontakte zu anderen Kampfsportarten, grade den Traditionellen, kann ich nur sagen, dass in den Vereinen mit sehr großem Verantwortungsbewusstsein mit dem Thema Gewalt umgegangen wurde. Da sind Leute, die dem teils hohen Ansprüchen an Disziplin und vor allem den Verzicht auf ungerechtfertigte Gewalt außerhalb des Trainings nicht gerecht wurden ganz fix aus dem Verein geflogen. Insofern vertraue ich den Vereinen, dass die dort weiterhin entsprechendes Augenmerk auf diese Problematik haben. Wenn alle miteinander mal ehrlich sind, schwingt (ohne die Leute tatsächlich zu kennen) unterschwellig die Unterstellung bzw. das Vorurteil mit die Männer neigten per se zur Gewalt. Wir sollten nicht vergessen, dass im Training viel Frust abgebaut werden kann und Sport tatsächlich ein super Weg zur Integration sein kann. Ausschließen kann man letztlich nie, dass auch der eine oder andere Idiot dabei sein kann. Frauen sind generell schwieriger für diese Sportarten zu gewinnen.

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    • Anna Ortmann

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      Vielen Dank, Sven.
      Anna

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    • Freddy Vogt via Facebook

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      Du schreibst Integration. Ich hoffe das die auch mal was davon gehört haben. Nach den Silvesterereignissen in ganz Deutschland stehe ich dem mehr wie skeptisch entgegen. Und seitdem gehe ich mit ganz anderer Sicht der Dinge auf die Straße. nd so wie es aussieht mit Recht. Wenn man sieht was am hellichten Tag in Unna in der Fußgängerzone passiert

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Freddy Vogt glaub mal nicht, dass ich nicht auch eine gesunde Skepsis habe. Ganz sicher nicht. Ich verfolge die Entwicklung schon von Anfang an mit sehr gemischten Gefühlen. Ich weiß sehr gut,was es bedeutet wenn Integration nicht gelingt. Allerdings ist es in unser aller Interesse, denen die es wollen bei der Integration zu helfen. Letztlich kann man, auch nicht wegen Köln, alle über einen Kamm scheren. Hilft nix, es ist anstrengend, aber ohne Differenzierung geht es halt nicht. Auf welche Vorfälle in der Unnaer Fußgängerzone spielst du an?

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    • Freddy Vogt via Facebook

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      Und der fast gleichzeitige Überfall auf die alte Dame in der Fußgängerzone. So wie es ausschaut auch von zwei Südländer.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Freddy Vogt – in dem verlinkten Bericht sind beide Vorfälle beschrieben.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Rundblick Unna danke für die Info. Der Geschädigte kommt aus meiner Nachbarschaft, daher habe ich die Geschichte schon gehört, allerdings nicht aus erster Hand. Das ändert nichts an meiner grundsätzlichen Aussage Freddy Vogt. Ich habe sehr viele Jahre in der Dortmunder Nordstadt Dienst gemacht….was soll ich sagen, dort trauriger Alltag. Die Geschichte hat mich auch sehr wütend gemacht, vor allem sowas vor den Kindern abzuziehen. Ich sage das mal sehr deutlich, solche Arschlöcher brauchen wir hier nicht und ich hoffe sie werden ermittelt und kommen in den Knast. Ginge es nach mir, würden die direkt wieder ausgewiesen. Ich weiß aber auch, dass das rechtlich nicht drin ist. Soll ich aber jetzt alle in Sippenhaft nehmen? Würde ich so denken, wäre ich nach meiner Zeit in Nord längst der schlimmste Nazi. Es gibt aber auch viele viele andere. Sollen die wegen den beiden Pennern keine Chance mehr bekommen? By the way, ich habe auch schon viele solcher Kaliber erlebt, die aber sowas von Deutsch waren. Das meine ich mit Differenzierung. Ich kann die Vorbehalte alle verstehen.

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    • Freddy Vogt via Facebook

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      Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Ich sehe da aber ziemlich schwarz

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    • Freddy Vogt via Facebook

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      Rundblick Unna Sorry hab in nicht gelesen. Nur die Überschrift

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Wir akzeptieren natürlich die hier geäußerten Meinungen, finden es aber gleichwohl bedauerlich, dass in einigen Posts keinerlei Differenzierung vorgenommen wird und dem Bemühen des Vereins Erfolg von vornherein abgesprochen wird.

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  • S. Maritz

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    Ausbildung im unbewaffneten Nahkampf ist das. Unverantwortlich.

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  • Anna Ortmann

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    Der Trainer und ich wissen, was wir tun.
    Bitte informieren sie sich zum Thema „Deeskalation“.
    Liebe Grüße
    Anna

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Anna Ortmann kommentiert: Der Trainer und ich wissen, was wir tun.
    Bitte informieren sie sich zum Thema „Deeskalation“.
    Liebe Grüße

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    • Freddy Vogt via Facebook

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      Ich habe selber Kampfsport gemacht. Und was im Verein trainiert wird uund wie es nachher auf der Straße aussieht wißt ihr genauso gut wie ich.Da hilft jede noch so gut gemeinte Theorie nichts. Ich hoffe ihr macht da keinen riesigen Fehler und bildet die Straßenkämpfer von Morgen aus.

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  • Markus Antonius

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    Deeskalation gerne, aber nur mit Mann-stoppender Wirkung. Si vis pacem, Parabellum

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  • Edu Hart via Facebook

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    Parallel noch Tanzkurse anbieten

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  • Mike Donald McLeod via Facebook

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    Sprachkurs beim Teakwando?

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  • Anna Ortmann

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    Hi Mike,
    ich nehme die KursteilnehmerInnen dahin mit, wo ich gerade bin: zum Sport, in Konzerte etc. Einige werden ganz bestimmt in einem Jahr sprachlich so fit sein, dass sie einem vergleichbaren Job nachgehen werden: Es sind EDV-Dozenten, Ingenieure und Lehrer dabei. Sie sind eifrig im Lernen. Ich brauche dringend helfende Hände. So kann die Integration gelingen. Hat bei mir dank offenen und klugen Menschen schließlich auch funktioniert 😉
    Liebe Grüße
    Anna

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wir wünschen dir von Herzen viel Erfolg, Anna Ortmann.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Ich schließe mich an und das ist echte Integrationshilfe, ganz wichtig die Leute mitzunehmen, die sich hier ja auch einbringen wollen. Wie sollte das sonst auch funktionieren. Klasse Job Anna Ortmann!

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  • Anna Ortmann

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    Außergewöhnlicher Besuch in der Jüdischen Gemeinde «haKochaw» für den Kreis Unna e.V.

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