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Informationspolitik der Dortmunder Polizei unter der Lupe

Die Dortmunder Polizei hat heute die von den morgigen Demonstrationen besonders betroffenen Dortmunder informiert.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden und werden in den Stadtteilen Huckarde, Dorstfeld und in der westlichen Innenstadt durch Beamte des Teams Kommunikation der Polizei Dortmund Informationsflyer für die Anwohner und Geschäftsleute verteilt.

Mit den bislang ca. 25.000 Flyern informiert die Polizei über das Demonstrationsgeschehen am Samstag, dem 04.06.2016 in Dortmund.

Uns ist bewusst, dass auf Teile der Dortmunder Bevölkerung Unannehmlichkeiten und Belastungen zukommen. Die Beeinträchtigungen sollen so gering wie in dieser Lage möglich gehalten werden.

In vielen Bürgergesprächen bedankten sich die Bürger für die Informationen der Polizei. Das Nicht-Bekannt-Geben der Route gab in wenigen Gesprächen Anlass zur Kritik. Für kritische Sorgen und Ängste der Bürger hatten die Beamten offene Ohren. Aufgrund des großen Bürgerinteresses wurde im Laufe des Vormittages zusätzlich zeitweise auf dem Huckarder Marktplatz ein Informationsfahrzeug der Polizei eingesetzt. Die Resonanz auf die Aktion der Polizei verlief durchweg positiv.

Das extra eingerichtete Bürgertelefon der Polizei (0231 – 132 5555) wird zunehmend von interessierten Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Im Zeitraum vom 31.5.- 2.6. gingen in der Zeit von 10 -18 Uhr zunächst wenige Anrufe ein. Mit Beginn der Flyerverteilung erhöhte sich das Aufkommen erheblich. Mehrheitlich hatten die Anrufer Verständnis für das Zurückhalten der Aufzugsstrecke Rechts. Viele Anrufer waren für das Angebot zum persönlichen Gespräch am Bürgertelefon dankbar.

Die Dortmunder Polizei stand und steht zudem im Dialog mit Gewerbetreibenden, Verbänden und Veranstaltern im Versammlungsbereich. Einige von ihnen überlegen derzeit noch, ob sie ihre Unternehmen / Geschäfte morgen öffnen werden.

Interessierte Vertreter von Schulen hatten bereits am Mittwoch die Gelegenheit, sich bei und von der Dortmunder Polizei über das Versammlungsgeschehen zu informieren. Der Schwerpunkt hier lag in der Information über die Gestaltung von friedlichem Gegenprotest. Darüber hinaus hat die Dortmunder Polizei auch die im betroffenen Gebiet anliegenden Kirchen und Gemeinden informiert.

Wir stehen in Kontakt mit den Gemeinden, Brautpaaren und Tauffamilien um ihnen den Tag mit ihren Lieben zu gewährleisten und Störungen weitestgehend zu vermeiden.

Beamte der Polizei begleiten zudem den Chor einer Kindertagesstätte zum Fest der Chöre in die Dortmunder City.

Kommentare (2)

  • fürst

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    „Sag'“ ich doch immer:
    Früherzieherische „Brutstätten“ linker Aktionen:
    „…Vertreter von Schulen … Schwerpunkt hier … Gegenprotest….“

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  • fürst

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    Ich glaube nicht, daß das Interesse von einem überwiegenden Teil der Schülerinnen und Schülern ausgeht. Ich glaube eher, daß „unsere Kinder“ früherzieherisch linksindoktriniert und von vornehmlich GRÜNEN „Pädagogen“ instrumentalisiert werden. So, denke ich mir, wird Nachwuchs für die Antifa „gezüchtet“.

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