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Im Ruhestand auf Reisen: Polizeihauptkommissar Klaus Göldner hängt Uniform an den Nagel

Turbulente Jahre prägten seinen Berufseinstieg, mit Hausbesetzern der 70er  und dem Terror durch die Rote Armee Fraktion (RAF). 45 Jahre trug er die Polizeiuniform NRW. Jetzt legt er sie ab.

Ein bisschen Wehmut ist immer dabei, wenn man nach so vielen Jahren für immer geht: Ende Dezember tritt Klaus Göldner, Erster Polizeihauptkommissar und bekannt durch seine politische Tätigkeit im Unnaer Stadtrat, in den Ruhestand – nach nunmehr 45 Dienstjahren.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde nahm der künftige Pensionär  heute Vormittag von seinem Dienstherrn und Landrat Michael Makiolla die Urkunde des Innenministers NRW entgegen. 

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Klaus Göldner begann seine Laufbahn 1970 in der Polizeischule in Selm-Bork. Nach Grundausbildung, Bereitschaftspolizei, 1. Fachprüfung und Streifendienst in der Landeshauptstadt Düsseldorf legte er 1977 seine 2. Laufbahnprüfung zum Polizeikommissar und Diplom-Verwaltungswirt ab.

Es folgten turbulente Jahre in Düsseldorf, die zunächst durch die Bekämpfung des RAF-Terrors und die ersten Hausbesetzungen in den späten 70er Jahren stark geprägt waren.  1984 wurde Göldner nach Unna versetzt, wo er verschiedene Führungsaufgaben übernahm. Während seiner letzten Dienstjahre war er als Dezernent für Technik zuständig für Waffen, Gerät, Kraftfahrzeuge und IT-Technik der Kreispolizei.

Im (Un)Ruhestand möchte der reiselustige Pensionär, so lange es seinee Gesundheit zulässt, gemeinsam mit seiner Ehefrau Sarah weiterhin die Welt erforschen. Bis 2020 ist er überdies gewähltes Mitglied des Unnaer Rates (derzeit als Fraktionsvorsitzender der Freien Liste Unna/FLU), dem er seit 2004 angehört – damals noch als CDU-Ratsherr.

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Ein letztes Mal in Polizei-Outfit.

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… und Verabschiedung in großer Runde: v.l. Leitender Polizeidirektor Hans Volkmann, Personalratsvorsitzender Wilhelm Kleimann, Sarah Göldner, Leitender Kreisverwaltungsdirektor Holger Gutzeit, Klaus Göldner, Landrat Michael Makiolla, Personalsachbearbeiterin Gerda Käßler und Polizeihauptkommissar Jürgen Wortmann.


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