Rundblick-Unna » Im Laden gucken – im Internet bestellen: Erster Ladeninhaber verlangt Eintrittsgeld – Modell für Unna?

Im Laden gucken – im Internet bestellen: Erster Ladeninhaber verlangt Eintrittsgeld – Modell für Unna?

Kein verspäteter Aprilscherz: Ein Geschäftsinhaber im Ruhrgebiet kassiert ab sofort Eintrittsgeld für seinen Laden.

Zwei Euro verlangt der Kaufmann von jedem, der sich in seinem Geschenkelädchen umsieht, aber anschließend nichts kauft. Begründung für das skurril anmutende Geschäftsmodell: Der Fachgeschäftsinhaber hat es satt, dass sich Leute in seinem Laden in aller Ruhe umsehen, schauen, was es so gibt, sich die Preise merken – und sodann ihren Einkauf im Internet tätigen. Der Ladeninhaber selbst schaut in die Röhre.

Vor dem Problem der wachsenden Online-Konkurrenz stehen viele traditionelle Mittelständler auch in Unna. Kann aber Eintrittsgeld das Mittel der Wahl sein?

Der WDR berichtete gestern über den Geschäftsmann Michael Pütz aus Essen, dessen Laden in der Essener Innenstadt eigentlich gut besucht ist. Freilich von immer mehr „Sehleuten“ und nicht „Kaufleuten“.  „Wir haben es nicht leicht, denn das Internet macht uns zu schaffen. Viele Leute kommen nur zum Gucken. Sie bummeln durch unseren Laden, vergleichen Preise und kaufen dann im Internet„, wird Pütz  zitiert.

Vor mehreren Jahren verbot der Geschäftsmann deshalb schon Handys in seinem Laden. Er findet es schlimm, dass er sich so liebevoll darum bemüht, seinen Laden attraktiv zu gestalten, Waren zum Anfassen zu bieten, und als Lohn für die ganze Arbeit leer ausgeht.

Massener Straße Körbchen

Inhabergeführte Fachgeschäfte wie hier das „Körbchen“ auf der Massener Straße werden gern zum Gucken und Stöbern aufgesucht. Ihr Geld lassen auch die Unnaer Kunden vermehrt bei Internet-Anbietern. Vor diesem Problem stehen zahlreiche Mittel- und auch Großstädte.


Vor dem Problem stehen viele traditionelle Mittelständler. Sie müssen die Miete für ihr Ladenlokal zahlen, die Waren ansprechend präsentieren, Personal vorhalten – alles, was ein Onlineanbieter nur sehr eingeschränkt oder gar nicht muss. Deswegen versucht es dieser Kaufmann nun mit Eintrittsgeld. Wenn schon so viele im Laden gucken wollen, glaubt er, werden sie auch diese zwei Euro Eintritt zahlen. Oder aber eben etwas kaufen. Dann wird der Eintritt mit dem Einkauf verrechnet.

Der Einzelhandelsverband Ruhr zeigt durchaus Verständnis für die Maßnahme. Eintrittsgeld für einen Ladenbesuch zu nehmen sei bisher aber ein absoluter Einzelfall.


DAS WACHSENDE PROBLEM DER ONLINE-KONKURRENZ FÜR DEN HANDEL IM KREIS UNNA

Gibt der Durchschnittskunde im Kreis Unna einen Zehn-Euro-Schein aus, klingeln nur noch höchstens zwei bis drei Euro davon in den Kassen lokaler Einzelhändler. Den Rest kassieren Online-Anbieter im World Wide Web. Die Internetkonkurrenz macht den lokalen Einzelhändlern immer mehr zu schaffen. Das stellte der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland im vorigen Jahr als klaren weiter wachsenden Trend fest.
Immer weniger Kunden steuern laut dieser Bilanz die Innenstädte an, um dort zu bummeln und vor allem auch ihr Geld in den Geschäften auszugeben. Gleichzeitig wuchs aber die Verkaufsfläche insgesamt: Das liegt u. a. an großen Einkaufstempeln wie der Thier-Galerie in Dortmund, die sich seit ihrer Eröffnung vor jetzt drei Jahren zu einem der stärksten Kundenmagneten der Region entwickelt hat.
 Dortmunder Medien sprechen sogar von „Kundenstaubsauger„, da der Einkaufspalast – erwartungsgemäß – auch viele Kunden aus dem Umland ansaugt. Zugleich fehlt Geschäften in der City teilweise 50 Prozent der Kundschaft im Vergleich zur „Ära vor Thier“.
Unna kämpft seit Jahren zusammen mit fast zwei Dutzend Nachbarstädten gegen die Ansiedlung des Factory Outlet Centers (FOC) 20 Autominuten jenseits der Stadtgrenze in Werl (an der A 445-Auffahrt). Auf 13 000 qm will hier ein Investor ca. 80 Ladenlokale ansiedeln, die vornehmlich Sportartikel und Markenkleidung aus dem Vorjahr zu günstigen Preisen anbieten. Die Stadt Unna hält das FOC für eine erhebliche Gefahr für den eigenen Innenstadthandel.
Währenddessen versucht der City-Werbering (CWU) unter anderem mit verkaufsoffenen Sonntagen die Innenstadt und die Geschäfte zu füllen.
Handel in Unna

Kommentare (35)

  • Udo Günther via Facebook

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    Sollen alle Einzelhändler mitmachen, dann wird der onlinehandel ordentlich angeschoben

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Es ist schon Schade für die Einzelhändler.Irgendwie wird die Entwicklung aber nicht aufzuhalten sein. Wenn Städteplaner solche Dinge planen, wie ein Outlet – Center, dann ziehen die das auch durch. Welchen Einfluss das auf kleine Geschäftsleute hat, interessiert die nicht.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Helmut Brune, hier geht es nicht um Konkurrenz durch Outletcenter, sondern um das Problem, dass Kunden sich Ideen in Fachgeschäften holen und danach im Internet einkaufen.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Das meinte ich mit der Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist. Die grossen Zentren wie das U und outlet kommen noch dazu. Immerhin haben Einzelhändler oft auch eigene Webseiten, auf denen auch bestellt werden kann.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wobei allerdings jedesmal, wenn wir über das FOC (Factory Outlet) in Werl berichten, zu über 90 Prozent Zustimmung von den hier Kommentierenden kommt. Das ist schon sehr auffällig.

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  • Regina Klose via Facebook

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    Vergiss es. Jeder Laden der Eintritt verlangt kommt bei mir auf eine schwarze Liste.
    Ich schau mich auch um und informiere mich und manchmal brauch ich auch länger um mich zu entscheiden… Mit einem Unterschied. Ich kaufe nichts im Internet. Gar nichts. Und ich werde jetzt zur Kasse gebeten weil ich ein Geschäft betrete.
    Spielt das Spiel schön weiter denn dieses Spiel heisst. Wie treibe ich die letzten Kunden noch ins Internet.
    Bevor der Eintritt verlangt soll er lieber daran denken seinen Kunden unfreundlichen Laden zu schließen.
    Ich möchte jetzt wissen welcher dass ist damit ich da nicht mehr hin fahre

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Der Laden heißt „ideenreich“ und befindet sich in der Essener Innenstadt, Regina Klose. Der WDR befragte einige Kunden – diese reagierten ähnlich verhalten wie du.

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    • Regina Klose via Facebook

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      Ich DANKE. Muss sagen das ich diesen Beratungsdiebstahl auch nicht gerne sehe. Ich lass mich beraten und kaufe gerne dann wenn ich erstens das Geld beieinander hab oder zu handeln versuche wenn ich das gleiche Produkt anderswo im Einzelhandel günstiger gesehen hab. Beraten lassen und dann im Internet beim unsozialsten Großhändler zu bestellen ist Beratungsdiebstahl. Wenn da bei einer gewünschten längeren Beratung ein Gutschein erworben werden muss ist das ggf noch eine andere Sache. Das kann man erwähnen und danach handeln Aber Eintritt verlangen ist ein No Go.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ein Beratungsgutschein wäre doch mal eine gute und konstruktive Idee. Den Begriff „Beratungsdiebstahl“ merken wir uns. Das ist in der Tat für viele Fachhändler ein immer größeres Problem.

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      • Mike

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        Zum Thema Beratungsdiebstahl hatte sich z.B. ein Fotofachhändler mal massiv beschwert, die Leute lassen sich bei ihm beraten und kaufen dann doch Online, dazu nur soviel, der Fotofachhändler gehört der selben Einkaufsgemeinschaft an wie meine beiden Fotofachhändler und wie mein Händler sagte kaufen dort alle Fachhändler zu den selben Konitionen ein. Meine beiden Fachhändler bieten im Regelfall immer Preise ca. 10-100 Euro je nach Kamera unter dem Preis der grossen Händlers mit dem „A“ an, der Fotohändler der sich beschwerte kaufte zu den selben Konditionen ein wie meine Händler, verkaufte aber immer zum UVP des Herstellers und war nicht Handlungsbereit, inzwischen ist er Pleite, die beiden anderen Fotofachhändler boomen. Die Kundschaft die bereit ist den UVP zu zahlen und kein Internet hat stirbt eben aus und auch Senioren vergleichen heute im Internet die Preise.

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  • Dennis Rister via Facebook

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    Muss der Einzelhändler sich halt verändern und mitgehen ins online Geschäft. Der Markt ändert sich nunmal. Früher kaufte man auf dem Wochenmarkt – heute im Discounter. Gefährlich ist nur die staatlich subventionierte Konkurrenz aus dem Auslsnd.

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    • Dominik Potempa via Facebook

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      Ist aber auch nicht unbedingt der richtige Weg. Es sind ja die kleinen Läden die gegen die großen gar nicht ankommen.

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    • Dennis Rister via Facebook

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      Das gibt/gab es auch auf lokaler Ebene (vgl. Discounter/Tante Emma Lädchen) und ist das Resultat der freien Marktwirtschaft.

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    • Dominik Potempa via Facebook

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      Du schreibst doch „muss der Einzelhändler “ sich halt verändern. Wenn wir das Beispiel mal nehmen vom kleinen Laden , dann glaub ich nicht das der Laden sich verändern muss. Die Kunden müssten eher mal Prioritäten setzen. Ist der Laden online und der Kunde ist „glücklich“ nervt ihn 2 Monate später das er bestimmte waren nicht zurück senden kann. Wird auch das eingeführt wird bemängelt das es keinen kostenlosen Versand/Rückversand gibt. Der kleine Laden kann es sich nicht leisten und macht zu.

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    • Dominik Potempa via Facebook

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      Denn im Endeffekt geht es ja in dem Beitrag nicht um den online Verkauf an sich sondern ja auch um die Vergleichsmöglichkeit. Warum sollte ein kleiner laden online gehen, wenn er von der Menge eh nicht so viel hat (und deshalb auch teurere Preise anbieten muss) als die großen. Die Leute lassen sich dort gerne beraten und gucken dann eh wo es grad im Angebot ist.

      Und da sollte der Kunde sich fragen ob er das Produkt schnell und günstig oder halt etwas teurer und mit Beratung kaufen will.

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  • Mike

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    Ich kaufe nun regelmässig Fotequipment und bekomme bei zwei Fotofachhändlern bessere Preise als bei den Onlinehändlern ! Das sind keine Einzelfälle, zudem bekomme ich wenn ich beim Fachhändler kaufe noch 3 Jahre Garantie dazu die es Online garnicht gibt.

    Die Händler müssen einfach mit der Zeit mitgehen, keine utopischen Preise im Laden aufrufen, dann klappt es auch mit Verkaufen. Es gibt nun genug Händler die keinerlei Problem damit haben, wenn man sagt man bekommt es Online für den Preis, daß man eben verhandelt über den Preis, bisher habe ich auch bei fast jedem Fachhändler zu fairen Preisen kaufen können, es gibt allerdings auch Ausnahmen, dann kaufe ich eben Online, wer nicht will der hat schon.

    Wenn man sich mal die ganzen Onlinehändler anschaut, da stehen auch ganz ganz oft ganz normale Ladengeschäfte hinter die auch zusätzlich Online verkaufen und das zu absolut konkurrenzfähigen Preisen, es geht also.

    Das ein Onlinehändler weniger Kosten hat stimmt überigens nur begrenzt, es braucht genauso Personal für Lagerhaltung, Versand, Rückabwicklung, Verkauf, Buchhaltung etc. und der grösste Posten beim Onlinehändler sind die „Gefällt mir nicht“ Retouren die der Händler dann teils nur noch zum EK Preis oder drunter verkaufen kann.

    Letztendlich ist es doch ganz einfach, stimmt der Preis, kauft man auch im Fachhandel vor Ort zumal man dort oftmals auch den besseren Service bekommt.

    2 Euro Eintritt zu nehmen ist ein Witz, dann werden ihm die Kunden weglaufen, es gilt wie immer überall Angebot und Nachfrage, stimmt das Angebot nicht, gibt es eben auch keine Nachfrage.

    Der Laden mit 2 Euro Eintritt verkauft ja auch Online, finde den Fehler, wenn Online bei ihm auch nicht läuft, stimmt sein Angebot nicht.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Aus Erfahrung, kann mir der Fachhandel mir schon lange nicht mehr das bieten was ich brauche oder Suche. Den Spruch müssen wir bestellen, da lohnt sich die ganze Fahrerei nicht, Parkplatzsuche, Parkgebühren usw. dann lieber gleich einen Tag warten. Besseren Service?? Gehen Sie doch mal in einen Baumarkt, die sind ja noch dümmer die da rum laufen als man selber, zum Regale auffühlen noch zu gebrauchen, aber das war es dann auch. Für kompetentes Personal müssen sie lange laufen und suchen.

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      • Mike

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        Dem kann ich leider nur zustimmen, viele Produkte die „Renner“ sind führt der Fachhandel einfach nicht oder hat sie nicht auf Lager oder wie unser Elektronikmarkt vor Ort, der führt oftmals nur komische „Fachhändlermodelle“ oder Vorjahresmodelle, diese aber zu Preisen der aktuellen Geräte, die Kunden sind heute eben schlauer und diese Masche funktioniert nicht mehr. Mediamarkt hat das ja erkannt und seitdem sie sich neu ausgerichtet haben u.a. auch mit ihrem Onlineversand läuft es wieder super.

        Und beim Händler etwas bestellen ist ein Trauerspiel, da bekommt man dann gesagt 1-2 Wochen Lieferzeit ? Sorry, das ist in Zeiten von Samedaydelivery sowas von altbacken zumal deren Distributoren im Regelfall alle am nächsten Tag liefern würden.

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    • Ines Petzold via Facebook

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      Bei den Baumaerkten gibts aber auch Ausnahmen, wo man super beraten wird

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Der Differenzierung in Sachen Baumärkte, Ines Petzold, möchten wir uns ausdrücklich anschließen. 😉

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Zum Thema Outlet-Konkurrenz hier einmal unser letzter Bericht über das geplante FOC Werl – interessant sind die ganz überwiegend zustimmenden Kommentare unserer Leser: http://rundblick-unna.de/outlet-ware-vor-den-stadttoren-unna-geht-gegen-foc-werl-notfalls-gerichtlich-vor/

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    • Mike

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      Was soll sich dadurch gross ändern ? Die Leute die Shoppen wollen fahren eh nicht nach Unna in die Innenstadt, sondern fahren auch jetzt schon lange nach Dortmund, Oberhausen, Hamm etc., letztendlich ist es eine Umverteilung unterhalb der grossen Shoppingcenter, die Leute die sonst von Unna nach Dortmund fahren haben dann eben eine Option nach Werl zu fahren.

      Soetwas hätte oder würde auch in Unna funktionieren, wollte man aber nicht siehe Viktoria Brache, Zurbrüggen brummt, hätte Unna mehr zu bieten, würde da auch mehr laufen

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  • Chrissy Westh via Facebook

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    Wäre nicht ratsam. U.a. kann es passieren, dass ggf. so gut wie, wenn überhaupt – dann Kunden kommen zum Einkaufen oder dsgl. Primär würde auf unbewusstener Ebene die Gefahr bestehen, dass dann mehr Menschen via Oneline kaufen würden zu dem bei sehr jungen Menschen – würde man – muss aber nicht – verstärkt – die INTERNET-Sucht unterstützen. Sollte man wirklich überlegen!!!

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  • Carmen Erlen via Facebook

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    Hätte unna mehr Läden für jedermann anstelle teurer Boutiquen und zig handyläden gäbe es nicht so viele probleme…Kopfschüttel….

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  • luenne

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    Ein wircklich großes Problem ist das die angebliche Beratung einfach nur grausam schlecht ist. Wo ich schlecht beraten werden oder sogar falsch da brauche ich nicht auch noch mehr bezahlen als im Internet. Es gibt bei uns Händler da bezahle ich gerne mehr aber es gibt noch mehr die ich überhaupt nicht mehr Besuche weil der Preis und die Leistung schlecht sind. Und wer einmal einen Kunden ans Internet verloren hat bekommt ihn auch nicht wieder.
    Es gibt übrigens auch Onlinehändler die eine unglaublich gute Beratung via Telefon anbieten. Beispiel Kaminofen kauf war bei 3 angeblichen Fachhändlern keiner hatte antworten auf meine eigentlich leichten Fragen. Der letzte sagte noch können Sie das nicht im Internet nach schauen …
    Der Onlineverkäufer konnte alle fragen in einem Telefongespräch in 5min beantworten .-)

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  • Dennis Bernhöft via Facebook

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    Was viele auch vergessen. Ein Lager für Onlineversand kostet ca 2,50 – 5,- qm + Nebenkosten. Ein Ladenlokal kann locker ab 15-50 Euro je qm los gehen. Beispiel Bahnhofstr kann mann locker mit 3000 Euro rechnen für einen normalen Laden. Da kommt noch Strom, Steuer, Nebenkosten usw.. dazu! Unna hat leider nicht extrem viel Laufkundschaft daher muss ein Händler etwas Spanne einrechnen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wobei gerade die kleinen Fachgeschäfte in einer eher familiär geprägten Stadt wie Unna aber wiederum durch besonders zuvorkommenden Service und Persönlichkeit punkten können und das auch oft tun, Dennis Bernhöft. Wo dem Kunden z. B direkt freundlich angeboten wird „Soll ich Ihnen das nett als Geschenk verpacken?“, kommt man in der Regel doch auch gern wieder. :-)

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    • Mike

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      Für mein Lager in Unna zahle ich 8,90/qm und das ist schon super günstig + NK, Büroteil 13,50/qm.

      Natürlich, ein Ladenlokal kostet deutlichst mehr, keine Frage, ich weiß aber wie hoch die Rücklaufqoute ist vom Versand, ca. 20-30% je nach Produktgruppe und die Rückläuferware kann oft nur noch ohne Gewinnmarge verkauft werden da Gebrauchsspuren, nicht OVP etc. + 2 mal Versand erstatten + Kreditkartengebühren + Rückzahlungsgebühr was alles Verlust ist.

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  • Manfred Dennes via Facebook

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    Ein Modell für die ganze Innenstadt ?!

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  • Tanni Krause via Facebook

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    Eintritt ? Der 1.April war doch schon ? Ich würde natürlich NICHT bezahlen *Kopfschüttel*

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  • Denise Nacke via Facebook

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    Ist schwierig, mein erster Gedanke war „der spinnt doch“. Und ich persönlich würde auch so einen Laden nicht beteten. Ich liebe es, durch die Städte und Geschäfte zu bummeln und ich kaufe tatsächlich lieber vor Ort und kann die Waren dann begutachten und anfassen. Aber ich lasse mir sicherlich nicht von einem Ladeninhaber vorschreiben wann und wo ich was zu kaufen habe. Von daher finde ich diesen Versuche sehr interessant und mich würde interessieren, welche Folgen für Laden und Inhaber daraus resultieren.
    Allerdings habe ich schon auch Verständnis dafür, dass der „kleine Einzelhändler“ alles versucht, sich nicht von den großen Internetriesen ausbooten zu lassen. Leider ist der Slogan „Geiz ist geil“ immer noch brandaktuell…

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  • Regina

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    Meine Erfahrung war auch keine gute….. Wollte Waschmaschine lieber beim ortsansässigem Händler kaufen….. falls was dran ist, habe ich den Kundendienst direkt am Ort….. —dachte ich (War sogar bereit 100, – Euro mehr zu zahlen)
    Und dann war es so…. Schon nach 2 Wochen mucke die Maschine….. Den Händler angerufen…. Und er sagt mir….. Bitte rufen Sie den Kundendienst direkt an…. Die Schrauben sind weiß lackiert, daran würde der Kundendienst sehen wenn sie die Maschine geöffnet hätten und die Garantie wäre verfallen!!!
    Wo bitte soll dann da noch ein Grund sein bei. Händler vor Ort etwas zu kaufen?
    Auch mein E-Book müsste eingeschickt werden (dieses Mal vom Händler) Hat Wochen gedauert es wieder zu bekommen!!!
    Bei Weltbild gehe ich hin und tausche es aus und die kümmern sich drum!
    Tut mir auch leid, aber da muss im Allgemeinen etwas passieren!

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  • Marcus Stadel via Facebook

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    Die Beratung im Laden ist oft schlecht. Wenn ich eine Verkäuferin nach einem Produkt frage und diese mir dann den Text auf der Verpackung vorliest hat sie versagt. Da kann ich auch online einkaufen.

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