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Im Bus nicht mitgenommen: Rollifahrer verklagt Dortmunder Stadtwerke

Am Amtsgericht Dortmund wird heute ein ungewöhnlicher Fall verhandelt: Ein Rollstuhlfahrer hat die Dortmunder Stadtwerke verklagt – weil er in Bussen teilweise nicht mitgenommen worden ist.

Der Kläger fühlt sich als Schwerbehinderter diskriminiert. Aus Zorn darüber hatte er sich mit seinem Elektro-Roller schon mehrmals Bussen kurzerhand in den Weg gestellt – und sie damit an der Weiterfahrt gehindert. Das wurde ihm bereits gerichtlich untersagt.

Kommentare (7)

  • Claudia Schulz via Facebook

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    Wo gibt’s denn sowas

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Außergewöhnlich.

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  • Mike

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    Soetwas habe ich selber schon einmal mitbekommen, der Busfahrer sagte der Dame sie könne mit ihrem als „Elektroauto“ zugelassenen Rollstuhl nicht mitfahren da dieser insg. über 300 kg wiegt und z.B. bei einem Bremsmanöver eine grosse Gefahr für andere Reisende darstellen würde. Ein normaler Rollstuhl wäre kein Problem, Elektromobile hingegen sind ein Problem da es wohl keine geeigneten oder einheitlichen Sicherungen für diese im Bus gibt und der Busfahrer wohl somit wenn er ein Elektromobil mitnimmt dies selber verantworten muss.

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