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Hüppe (CDU) unterschreibt „Brandbrief“ an Merkel nicht mit, teilt aber viele Positionen – Kontrolle schon vor der Einreise nötig

Über 40 CDU-Abgeordnete haben in einem Brief an Kanzlerin Merkel deren Flüchtlingspolitik kritisiert und Änderungen gefordert. Hubert Hüppe, Abgeordneter für den heimischen Wahlkreis, hat den „Brandbrief“ nicht mit unterschrieben, sagte er heute gegenüber Antenne Unna. Er teile den Inhalt aber in vielen Punkten.

So hatte der CDU-Politiker aus Werne seine persönliche Ansicht zur Flüchtingskrise bereits Mitte Oktober auf seinem Newsletter klar niederlegt.

In einem entscheidenden Punkt unterschied sich seine Position schon damals von der der Kanzlerin: Man dürfe die Grenze nicht wahllos für alle Ankommenden öffnen.

Hier noch einmal Hüppes Position:

Meine Meinung
1. Jeder, der persönlich politisch verfolgt ist, hat das Recht auf Asyl.
2. Flüchtlinge, deren Leben bedroht ist, müssen Schutz finden, bis sie wieder zurückkehren können.
3. Wer nicht zu dieser Gruppe gehört und keinen anderen legalen Einreisegrund hat, sollte bereits an unseren Grenzen abgewiesen werden. Wer sich ohne legalen Grund in Deutschland aufhält, sollte schnell abgeschoben werden.
4. Wer legal hier ist und keine Rückkehrperspektive hat, sollte schnell eingegliedert werden.
5. Wer hier leben will, muss die Grundsätze unserer Gesellschaft wie zum Beispiel die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht nur akzeptieren, sondern auch danach leben.
6. Wer Gewalttätigkeiten verübt, hat die Gastfreundschaft verspielt.
7. Bei denen, die zu den gefährdeten Menschen gehören und Schutz erhalten sollen, muss es eine gerechte Verteilung in Europa geben. (Anm. d. Red.: Obsolet, da Deutschland mit seinem unbegrenzten Zuzug inzwischen europaweit allein dasteht. Heute, am 20. 1., kündigte Österreich eine Obergrenze für Zuwanderer an. Ungarn sicherte seine Grenzen bereits am 17. 10. ab. Auch das liberale Schweden hat unter dem nicht endenden Zustrom kapituliert und Einreisekontrollen eingeführt.)
8. Wir müssen finanziell und organisatorisch auch Flüchtlingscamps außerhalb Europas mehr unterstützen, damit Menschen in der Nähe ihrer Heimat Schutz finden können.

Kommentare (12)

  • Angie Wolfgang Hinkelbein via Facebook

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    Der hat auch nur Angst als Nazi zu gelten vom Mutti Merkel denn wenn man gegen die Merkel ihre Pläne ist ,dann ist mann eben ein Nazi

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  • Markus Krabe via Facebook

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    Zu der Anmerkung der
    Redaktion bei Punkt 7 Ungarn hat als erstes Land der EU die Gesetze Eingehalten und die Europäische Ausengrenze geschützt! Wenn sich in Ungarn Flüchtlinge registrieren lassen dürfen sie auch einreisen nur das möchte ja keiner die wollen sich in Deutschland lieber 3 oder 4 mal registrieren lassen dann gibt es ja reichlich Stütze was in Ungarn nicht zu erwarten wäre

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ja, Markus Krabe, das ist richtig, wir haben die Anmerkung unter 7 auch nicht negativ gemeint, sondern informativ. Wir werden das noch klarer formulieren. Danke.

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  • Ines Petzold via Facebook

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    Seine Meinung von Punkt 1 bis 6 sollte man in leichter Sprache (so dass es auch jede/r versteht) auf arabisch etc. Pp. Uebersetzen und jedem Fluechtling unterschreiben lassen und an die Hand zum Auswendiglernen!!! Wer dagegen verstößt ist dann belehrt!!!!

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  • S. Maritz

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    Dieser „Brandbrief“ ist durch seinen vornehmlich symbolischen Charakter ohnehin irrelevant. Die CDU wird sich bald darüber im Klaren sein, dass die weitere Machtperspektive für die Partei wichtiger ist als das Schicksal ihrer Vorsitzenden.

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  • petter Uhlenbusch

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    Keinen Arsch in der Hose… Angst vor Merkels Rache….

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  • Mike

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    Der große Fehler von Merkel war zu sagen das alle kommen dürfen, das war falsch, man hätte von vornherein klar sagen müssen und genau kontrollieren müssen wer und unter welchen Voraussetzungen man kommen darf und wer überhaupt langfristig bleiben darf.
    Der Fehler fing ja EU Weit damit an, daß man bei der Flüchtlingskrise über das Mittelmeer dort anstelle tätig zu werden mehr oder weniger nichts gemacht hat.

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    • petter Uhlenbusch

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      Merkel muss weg!!! Mehr wie je. Danach geht es an die Schadensbeseitigung, wenn es jemals möglich sein sollte, diese historische Fehlleistung zu korrigieren. Unverständlich wie diese, anscheinend, von allen guten Geister verlassene, gesichtslose Unfrau Kanzlerin werden konnte. Als Kohl die herangeholt hat, da muss der Verstand schon jenseits der Oder gewesen sein… Hallelujah… verflixt noch eins… und weg dafür

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      • Mike

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        Das Problem ist ja anscheinend, daß Merkel inzwischen machen und tun kann was sie will, in einer Demokratie sollte es demokratisch zugehen, nicht einer bestimmt und alle haben zu kuschen in der eigenen Partei oder aus Angst vor Konsequenzen oder aus falsch verstandener Parteiverbundenheit hinter ihr zu stehen. Selbst unser Bundespräsident hat bereits mehrfach letztes Jahr wie auch dies Jahr wieder ganz klare worte gesagt, die scheinen aber nicht erhört zu werden wollen. Merkel ist eben Profi im Aussitzen aka Ausmerkeln. Ständig korrigiert sie ihren Kurs und rundert hin- und her mit Entscheidungen, es gibt keinerlei klare Linie, eine Politik wie ein Rumschlingern auf Glatteis. Das wird sicher aber ändern, die „alte“ Generation der Merkelwähler >70 Jahre wird immer weniger…

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        • petter Uhlenbusch

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          „Merkel ist eben Profi im Aussitzen aka Ausmerkeln“
          Nicht mehr lange Mike. Selbst die Bild, Hauspostille von Merkel, ahnt schon das es dieser verwirrten Unperson in Kürze an den Kragen geht. Ich bin aber der Meinung, das es mit einem Rücktritt von Merkel keinesfalls erledigt ist. Sämtliche Mitverantwortlichen, von Altmaier bis Klöckner, dazu die abscheuliche Riege von von SPD- und Grünen, alle die den Untergang Deutschlands einfach billigend in in kauf genommen haben, gehören wegen Landesverrates vor ein ordentliches Gericht gestellt und verurteilt… Schade das es nie dazu kommen wird… diese verbeamteten Blindgänger machen sich dann einfach aus dem Staub, kassieren eine fette Pension, plus lukrativem Vorstandsposten in irgendeinem (skrupellosen) Unternehmen und melden sich ab und an aus der Ferne mit wohl gemeinten Ratschlägen an das Wahlvolk.

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