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Hochbetrieb in Gefängnissen: Vor allem viele U-Häftlinge

Wegen Überfüllung geschlossen – noch nicht ganz, aber in den Gefängnissen in Westfalen herrscht Hochbetrieb.

Sowohl die Justizvollzugsanstalten Werl, Iserlohn, Dortmund wie auch Attendorn im Sauerland melden sehr ausgelastete Zellentrakte: Im Attendorner Gefängnis sind die 120 Plätze im geschlossenen Vollzug fast alle belegt, ähnlich sieht es in Werl und Iserlohn aus.

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Vor allem die Zahl der Untersuchungshäftlinge ist angestiegen: Iserlohn ist mit ca. 80 Personen in U-Haft aktuell augelastet (im Schnitt der sonstigen Jahre waren es immer um die 50).Die Gefängnisleitung vermutet, dass aufgrund der verstärkten Grenzkontrollen und sonstigen gestiegenen Polizeieinsätzen wegen der Flüchtlinge (z. B. die gezielten Kontrollen gegen nordafrikanische Taschendiebe) auch mehr Straftäter gefasst werden.

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