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Historischer Tag für Schwerte: Erstmals Jahresabschluss mit „schwarzer Null“

Das ist historisch für Schwerte. Erstmals seit Jahrzehnten verzeichnet ein städtischer Jahresabschluss „eine schwarze Null“. Der vorläufige Jahresabschluss 2015, der dem Rat am 11. Mai zur Beratung vorliegt, weist einen Überschuss von rund 15.000 Euro aus.

Schwerte gehört zu jenen Kommunen, die verpflichtend an Stufe 1 des Stärkungspaktes teilnehmen und einen besonders rigiden Sparkurs fahren müssen. „Zum Ende dieses Jahres muss der Haushalt nach den strengen gesetzlichen Vorgaben ausgeglichen sein. Dieses Ziel haben wir bereits jetzt erreicht“, frohlockt Bürgermeister Heinrich Böckelühr. „Zwar knapp, aber gleichwohl mit dem angestrebten Erfolg“ hätten die gemeinsamen Sparbemühungen von Rat und Verwaltung „Früchte getragen“.

Ob die schwarze Null allerdings auch bis zum Jahresende gehalten werden kann, kann derzeit niemand sicher sagen, schränkt der CDU-Bürgermeister ein. “Dafür sorgen in erster Linie die finanziellen Belastungen, die durch die Unterbringung von Asylsuchenden in Schwerte hervorgerufen werden. Das sei unkalkulierbar. Letztlich gebe es auch keine Aussage von NRW-Innenminister Ralf Jäger als Oberste Kommunalaufsichtsbehörde, ob die Unterbringungskosten im Hinblick auf den Haushaltsausgleich außen vor bleiben können“, kritisiert Böckelühr den SPD-Minister.

Erstmals wurde übrigens der Gesamtabschluss nicht durch externe Wirtschaftprüfer erstellt, sondern durch eigene Leute im Rathaus. „Dadurch sparen wir jährlich rund 10.000 Euro“, betont Kämmerin Bettina Brennenstuhl.

 

Kommentare (6)

  • Jama To via Facebook

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    Wenn ich zum Beispiel mein Haus verkauft habe ums Schulden abzubauen habe ich auch weniger Schulden dafür aber auch weniger Vermögen! Oder?
    Dann bitte auch erklären, wie es zum diese ,,schwarze null“ kommt!
    Genau wie in anderen Kommunen und Städten! Mit Eigentum Verkauf!!!
    Danke für Aufklärung!

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    • Thorsten Drees via Facebook

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      Woher das Geld kommt, um das Konto wieder auf Null zu bringen, is doch erstmal wurscht. Und wenn man Eigentum verkauft, weil es sonst eh nicht genutzt wird – bzw es woanders besser genutzt wird, is das nur legitim :) Freuen wir uns für Schwerte, daß die schwarze Null da is :)

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    • Jama To via Facebook

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      Wenn Sie es meinen!
      Aber sollten nicht auch Bürger aufgeklärt werden und nicht vorgetäuscht?
      Es werden nicht nur ,,nutzlose“ Objekte veräußert sondern auch wertvolle wie auch Spielplätze, Kliniken, ….. Kunstschätze…….. was für immer dann weg sind!

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    • Thorsten Drees via Facebook

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      Wenn Spielplätze oder Kliniken verkauft werden, sind sie ja nicht von der Karte verschwunden, sondern eher privatisiert^^ Was ich meine: Nicht immer nur negativ sehn 😉

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    • Jama To via Facebook

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      Das heißt nicht negativ sondern wahrheitsgemäß.

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    • Jama To via Facebook

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      Ich trage keine rosa Brille.

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