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Heute Protest gegen Grundsteuersprung im Fröndenberger Rat

Die Ratssitzung am heutigen Nachmittag in Fröndenberg verspricht unterhaltsam zu werden. Protest gegen die massive Grundsteueranhebung wird um 16 Uhr in den Ratssaal getragen: Dort überreichen die die Gegner um Petititions-Initiator Lars Köhle dem Bürgermeister ihre Listen mit über 2000 Protestunterschriften.

Die ursprünglich zur Rede stehende Erhöhung um gleich 75 Prozent ist zwar vom Tisch, doch steigen wird die Grundbesitzabgabe – soviel gilt als sicher. Für die Gegner ist alles oberhalb 550 Punkten inakzeptabel. Kämmerer Freck plante einen von unter 500 auf 775 Punkte. Damit würden Fröndenberger ab Januar eine höhere Grundsteuer berappen als die Bürger der Kreisstadt Unna.

Die CDU hofft noch auf einen Kompromiss, die SPD verteidigt den Kurs der Stadtverwaltung als zwingend aus der Not geboren – zu niedrige Zuweisungen an die Kommunen, wofür die SPD die CDU im Bund, die Fröndenberger CDU hingegen die rotgrüne NRW-Regierung verantwortlich macht.

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) will den Haushaltsentwurf der Stadt Fröndenberg komplett ablehnen. „Wohnen ist kein Luxus!“, macht FWG-Chef Matthias Büscher den Standpunkt der Freien Wähler deutlich. Alle Details und Begründungen werde er in seiner Haushaltsrede liefern.

Beginn: 16 Uhr, Stiftsgebäude (Bild).

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