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Heli-Suche nach Autoknackern in Lünen – Bergkamener noch flüchtig – Kumpel purzelt in Dornenbüsche

Mit Unterstützung aus der Luft fassten Polizeibeamte heute frühmorgens einen mutmaßlichen Autoknacker in Lünen – sie zogen ihn aus Dornenbüschen, in denen der sich dummerweise verfangen hatte. Sein vermutlicher Komplize, ein 50jähriger Bergkamener, ist noch flüchtig.

Eine Zivilstreife bemerkte gegen 2 Uhr früh auf der Westfaliastraße in Lünen „zwei verdächtige, einschlägig bekannte Männer mit Fahrrädern“, heißt es im Polizeibericht. Das Duo verhielt sich höchst merkwürdig, schien sich vor den Zivilbeamten zu verstecken.

In Höhe eines Verkehrsübungsplatzes sahen die Zivilbeamten kurz darauf einen Kleintransporter mit brennendem Innenlicht. Er war aufgebrochen und offenbar durchsucht worden. Und plötzlich hörten die Einsatzkräfte ein Rascheln im Gebüsch: Als sie mit einer Taschenlampe in den Busch leuchteten, sprangen die beiden zuvor gesehenen Männer wie der Blitz heraus und spurteten auf ihren Fahrräder quer über den Verkehrsübungsplatz.

Ein Polizeihubschrauber spürte einen der zwei (37) kurz darauf einem Graben mit Dornenbüschen auf – er war bei seiner Hals über Kopf-Flucht in genau diesen Graben gestürzt und hatte sich in den Dornen verfangen. Die Handschellen klickten. Nummer 2 (aus Bergkamen) ist bis zur Stunde noch untergetaucht.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Das ist ja mal wieder eine Erfolgsmeldung der Polizei.

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