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Heillos verfahren: 79Jähriger wendet auf A44 bei Unna – und fährt als Geisterfahrer zurück

Mitten auf der A44 im Kreuz Unna-Ost wendete ein 79-jähriger Autofahrer Sonntagfrüh sein Auto – und fuhr als Geisterfahrer  entgegengesetzt in Richtung Dortmund.

Gegen 00.28 Uhr meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei in Unna eine haarsträubende Beobachtung: Ein Kleinwagen fuhr auf den Seitenstreifen der A44, wendete – und setzte seine Fahrt in entgegengesetzter Richtung fort.

Erst mehrere Kilometer weiter in Höhe Marsbruchstraße in Dortmund stoppte der 79-jährige Geisterfahrer. Und zwar tat er das, indem er seinen Wagen im Gleisbett der Stadtbahn anhielt.

Wie war diese haarsträubende Irrfahrt passiert? Der Senior erzählte, dass er am frühen Samstagmorgen zunächst von Warburg aus nach Soest zum Einkaufen gefahren war. Gegen 17.30 Uhr trat er seinen Heimweg an. Allerdings verfuhr er sich derartig, dass er nicht mehr nach Hause zurück fand.

Als er sich mehrere Stunden (!)  später schon nach Mitternacht in Höhe des Autobahnkreuzes Unna-Ost befand, hatte er den Eindruck, er würde erneut in die falsche Richtung fahren. In seiner Not wendete er sein Auto und fuhr auf der Richtungsfahrbahn Kassel in Richtung Dortmund.

Schnell wurde ihm klar dass er als „Geisterfahrer“ unterwegs war. Er konnte jedoch auf Grund des Verkehrs seine Irrfahrt nicht beenden und auf den Seitenstrafen fahren. Deswegen lenkte er seinen Wagen bei der ersten möglichen Gelegenheit, in Höhe der Marsbruchstraße in Dortmund, in das Gleisbett der Stadtbahn.

Zwischen Sölde und der Marsbruchstraße kam es während seiner „Geisterfahrt“ glücklicherweise „nur“ zu einem Bleichschaden: Der völlig erschöpfte 79Jährige, mit den Nerven am Ende, touchierte mit seinem linken Außenspiegel den Außenspiegel eines entgegenkommenden Autos.

Nach einem negativen Alkoholvortest wurde der völlig aufgelöste Rentner am frühen Sonntagmorgen von seinem Sohn bei der Polizei abgeholt. Der Führerschein des 79-Jährigen wurde von den Beamten sichergestellt.

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