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Hackendicht aufs Fahrrad und dann in Gewahrsam

Dicht wie ein Amtmann kann man gar nicht sagen – denn die Beamten waren ja nüchtern … Heute Nacht gegen 0.30 Uhr beabsichtigte eine Streifenbesatzung der Polizeiwache Hamm-Mitte einen 37- jährigen Radfahrer aus Hamm zu kontrollieren. Der Mann fuhr in erheblichen Schlangenlinien unter der Unterführung der Kleinen Alleestraße in Richtung Hamm-Westen. Der mächtig angeschickerte Radfahrer reagierte auch nicht auf mehrfache Signale der Streife, dass er doch anhalten solle. Erst als der Streifenwagen in Richtung Bordstein gelenkt wurde, musste er notgedrungen seine Fahrt stoppen. Dabei wurde festgestellt, dass er deutlich angetrunken war. Als er zwecks der erforderlichen Blutprobe zur Wache Mitte gebracht werden sollte, wehrte er sich erheblich. Er konnte nur mit Zwang ins Dienstfahrzeug befördert werden. Auf der Wache wurde ihm dann letztendlich die angeordnete Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. Aufgrund der nach wie vor vorhandenen Aggressivität des Hammers wurde er zur Verhinderung weiterer Delikte für einige Stunden ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

In Hamm-Bockum-Hövel dagegen kam es gestern zu einem Unfall mit einer Fahrradfahrerin. Eine 57-jährige Hammerin war auf der Hammer Straße gegen 18 Uhr stadteinwärts unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 19-jähriger Peugeot-Fahrer aus Hamm rückwärts aus einer Grundstücksausfahrt auf die Hammer Straße ein. Hierbei erfasste er die Radlerin. Die stürzte zu Boden, geriet unter den Pkw und verletzte sich schwer. Die 57-Jährige musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt.

Wir wünschen der Dame gute Besserung!

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