Rundblick-Unna » GSG goes Döbeln: Spannende Einblicke nicht nur durchs Mikroskop

GSG goes Döbeln: Spannende Einblicke nicht nur durchs Mikroskop

Wie funktioniert eigentlich diese unwiderstehlich beweiskräftige DNA-Analyse, mit der immer wieder Mörder und andere Straftäter überführt werden? Im Schülerlabor der Fachhochschule Mittweida konnten jetzt sechs Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Unna gemeinsam mit ihren Lehrern und Freunden aus der Partnerstadt Döbeln wieder einmal den konstruktiven Sinn des naturwissenschaftlichen Austauschprogramms mit neuem Leben füllen. Und nebenbei natürlich die herzlichen Kontakte vertiefen, die seit Jahren die Partnerschaft des GSG mit dem Döbelner Lessing-Gymnasium bestehen.

Einen ausführlichen Text aus der Sicht einer teilnehmenden Schülerin sowie Fotos schickte uns das GSG. Wir übernehmen den Bericht der Schülerin geringfügig gekürzt und nur unerheblich redigiert 😉 .

Burgermeister

Bericht von Lilith Schenkmann

„Am 18.05. um 8:00 Uhr morgens trafen wir uns am Hauptbahnhof Unna –  6 Schülerinnen und Schüler des GSG (Jonas Haschke, Ysabell Ullrich, Johannah Löblein, Pia Budde, Carolin Schwarz und ich, Lilith Schenkmann) sowie die zwei betreuenden Lehrer Jörn Kastrup und Dr. Doris Hecker:  Um nach fast einem Jahr die Zugreise nach Ostdeutschland anzutreten.
Ein Jahr zuvor hatten uns unsere Austauschpartner aus Döbeln besucht und nun waren wir an der Reihe.
Pünktlich um 15:11 Uhr kamen wir in Döbeln an, wo wir am Bahnsteig von unseren Austauschpartner, den Lehrern Evelyn Griesbach und Heiko Weise sowie einigen hilfsbereiten Eltern empfangen wurden.

Nach einer Begrüßungsrunde ging es dann als ersten Stopp zum Lessing Gymnasium (LGD), der Partnerschule in Döbeln, wo wir eine kleine Führung durch den Altbau sowie die neuen naturwissenschaftlichen Räume bekommen haben.
Von dort aus war es dann nur noch einer kurzer Fußweg zum Bowlingcenter, wo wir das traditionelle Turnier Unna vs. Döbeln dieses Jahr für uns Unnaer entscheiden konnten.
Nach einem langen Reisetag und schon sehr erschöpft ging es dann abends zu den Familien und (für manche mehr, für manche weniger früh) ins Bett.

Labor

Labor 1

Am Donnerstagmorgen war dann der naturwissenschaftliche Praxisteil unseres Austauschs an der Reihe. Wir fuhren mit Bus und Bahn zur Fachhochschule Mittweida, welche u.a. eine Fakultät für Biotechnologie besitzt. Dort konnten wir im Schülerlabor eine sog. PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) durchführen und so eine ganz bestimmte Sequenz auf dem 16. Chromosom nachweisen. Hierbei konnten wir mit modernen Laborgeräten arbeiten und Interessantes über Gentechnik sowie ihre Anwendung und Entwicklung lernen.
Das Nachmittagsprogramm bestand anschließend aus einem Besuch beim Döbelner Bürgermeister sowie einer kleinen Stadtführung, geleitet von einer Schülerin des LGD.

Freitag morgens stand der Tagesausflug nach Dresden an, auf den wir uns alle schon sehr gefreut hatten. Nach einer fast 2 stündigen Zugfahrt war der erste Programmpunkt dort dann der Besuch im deutschen Hygienemusem. Obwohl wir zu Beginn alle etwas skeptisch waren, wurde dies, zumindest für mich, zu einem der Highlights des Austausches. Die Dauerausstellung unter dem Thema „Abenteuer Mensch“ überzeugt durch viele unterschiedliche Abteilungen und Möglichkeiten, Dinge selbst zu testen und auszuprobieren.
Nach 1 ½ Stunden im Museum hatten wir anschließend noch einige Stunden Freizeit in der Innenstadt, während welcher wir etwas Sightseeing gemacht und natürlich ordentlich geshoppt haben. Auch das Wetter hat sein Bestes gegeben, um den Tag noch schöner zu machen.

Den Tag ausklingen lassen haben wir dann wieder in Döbeln beim gemeinsamen Grillen in den Familien.

Und plötzlich war es schon Samstagmorgen und wir waren wieder am Bahnhof in Döbeln, bepackt mit Reisetaschen und Koffern. Nach vielen Verabschiedungen, Dankesreden und Erinnnerungsfotos ging es wieder in den Zug und ab nach Hause. Ich glaube, wir alle haben die Zeit in Döbeln zusammen mit unseren Austauschpartnern sehr genossen und viele neue Eindrücke gewonnen. Die unterschiedlichen Aktivitäten haben, trotz des eng gestrickten Zeitplans, viel Spaß gemacht – und vielleicht gibt es ja bald einmal ein Wiedersehen, ob in Döbeln oder hier in Unna.“

Gruppenbild

Kommentare (4)

  • Pemado

    |

    Döbeln? *grübel* Da war doch was *grübel* Döbeln? Sagt mir was. Aaach jaaa… Schöne Stadt, nette Leute (unteranderem durch langjährige Brieffreundschaft kennen gelernt) und lustigerweise bin ich doppelt mit Döbeln in Verbindung.
    Ich komme aus einer schwäbischen Stadt, die mit Döbeln eine Städtepartnerschaft pflegt und später zog ich nach UN. Na macht es klick? ???

    Antworten

  • Pemado

    |

    …rüüüschdüüüsch… ?

    Antworten

Kommentieren