Rundblick-Unna » Grünpflegedebatte „spektakulär – aber nicht neu“: FLU kritisiert Pirat Tetzner

Grünpflegedebatte „spektakulär – aber nicht neu“: FLU kritisiert Pirat Tetzner

Die durch Ratspirat Tetzner aufgeflammte Debatte um die (mangelhafte) Grünpflege in der der Innenstadt (unser gestriger Bericht) ruft die Freie Liste (FLU) auf den Plan. Sie beansprucht die Ideenhoheit für sich.“Spektakulär, aber nicht neu“ sei das Thema, mahnt sie an.

Auf ihrer Facebookseite merkt die Freie Liste erinnernd an: „Am 10. 02.16 stellte die FLU zum Baumbestand und deren Pflege einen Antrag. Das Thema befindet sich seitdem im politischen Beratungs- und Entscheidungsprozess.Das Problem ist also bekannt. Unser Antrag auf Pflege, Sanierung und Ausweitung des Baumbestandes wurde im Umweltausschuss beraten und einstimmig befürwortet. Dazu gehört, wie von uns beschrieben, natürlich auch der Bereich der Baumscheiben.“

Baumscheibe 2

 

Und gerade der Zustand der Baumscheiben (fotografisch von der FLU festgehalten) sei den dafür zuständigen Stadtbetrieben sehr wohl bekannt. „Ein Meldeaufruf an die Bevölkerung ist daher nicht nötig“, stellt die FLU in Richtung Pirat Christoph Tetzner unverhohlen tadelnd klar. Dieser schrieb eine Entgegnung auf der FLU-Facebookseite – nach einem halben Jahr sei es ja gewiss statthaft, das Thema erneut aufzubringen.

Die FLU ist bekannt dafür, dass sie ihre Anträge im Blick hat und zu gegebener Zeit anspricht“, betont die Freie Liste. Nun ja, entgegnet Tetzner gelassen,“hier ist es ja nun umso wichtiger, wenn es die FLU versäumt hat das im Auge zu behalten, dass es nun von anderen erneut angesprochen wurde! Somit ist alles gut“

Hier der Link zu den Anträgen der Freien Liste:

http://www.freie-liste-unna.de/…/ein…/dateien/100279/PDF.pdf

http://www.freie-liste-unna.de/…/ein…/dateien/100308/PDF.pdf

Kommentare (8)

  • Helmut Brune

    |

    Scheinbar arbeiten die amtlichen Mühlen so langsam, daß sie ruhig mal wieder zur Eile gemahnt werden dürfen. Natürlich gilt: Ehre, wem Ehre gebührt. Solange nichts gemacht wird, erscheint es mir eine Notwendigkeit, das Thema erneut auf den Tisch zu bringen, damit unsere Stadt ein gepflegtes Äußeres behält. Obendrein finde ich es Toll, daß Politiker, gleich welcher Farbe, zusammen an einem Strang ziehen und Probleme nachhaltig lösen.

    Antworten

  • fürst

    |

    „Mit fremden Federn schmücken“ ist unschön und peinlich.

    Antworten

  • Klaus Göldner

    |

    Die FLU beansprucht weder die „Ideenhohheit“ über dieses, noch über andere von ihr angesprochene Themen. Im Gegenteil: Wir freuen uns über jedwede zielführende Unterstützung. Dennoch sei angemerkt, dass die Problematik der meisten Baumscheiben im öffentlichen Raum der Stadt Unna eben nicht mit einem Stück Unkrautvlies und einem Sack Rindenmulch mal eben ruckzuck und kostengünstig zu beheben ist. Deshalb haben wir uns die Freiheit genommen, gerade auch im Hinblick auf unseren diesbezüglichen Antrag vom Februar, die pressewirksame Aktion der Piraten/Linke auf Facebook -und nirgend wo anders- mit den Worten: „Spektakulär, aber nicht neu“, zu kommentieren. Wir haben absolut kein Interesse an Mißtönen oder gar Streit in dieser Sache.

    Antworten

    • fürst

      |

      Ein Standpunkt, der von starkem Selbstbewußtsein zeugt und beweist, daß es noch Menschen gibt, denen die Sache wichtiger ist als die Person/Partei.

      Antworten

    • Christoph Tetzner

      |

      Klaus, das Thema Grünpflege beschäftigt den Rat seit mehr als nur 3 Jahren…. Seit dem ich denken kann hier in Unna. Dennoch: seit diesem Jahr steht so viel Geld bereit wie lange nicht dafür! Und dann so ein Erscheinungsbild der Stadt? Also ich als Steuerzahler bin nicht bereit das so zu akzeptieren. Und das Vlies mit der Pinienrinde ist ein Beispiel, welches von der FLU vereinfacht wiedergegeben wurde… Schade! Klang eher wie beleidigtes Kind, was das Räppelchen weggenommen wurde! Dachte wir wären darüber hinaus……

      Antworten

  • Bob

    |

    @fürst

    Wer selbst nichts zu bieten hat, muss sich eben mit fremden Federn schmücken. So ist es.

    Antworten

  • Elke Schmidt

    |

    Herr Tetzner kritisiert und rügt in einem fort.

    Antworten

    • fürst

      |

      Irgendwie, Elke Schmidt, muß er doch auf sich aufmerksam machen! Wie Bob oben schon sagte.

      Antworten

Kommentieren