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Großes Pech für Unnaer bei Deutscher U 23 Meisterschaft in Berlin

Die „Deutsche U 23 Meisterschaft 2016″ sollte eigentlich am 19. Juni vom RSV Unna auf einem schwierigen Rundkurs am Schloss Opherdicke ausgetragen werden.
Aus sportlichen Gründen verzichtete der RSV aber in diesem Jahr auf die Ausrichtung und wird im 50. Jubiläumsjahr (2018) die schon organisierte Meisterschaft wie geplant durchführen.(Zum Bericht)
Mit dem Verzicht auf die Ausrichtung ermöglichte der RSV den „Berlinern“ die diesjährige Ausrichtung des „VELOTHON“, nach Hamburg das wichtigste und größte deutsche Radrennen.

Als kleine „Dankeschön“ hat der Berliner Veranstalter die Organisatoren aus Unna nach Berlin eingeladen, die sich vor Ort über die hervorragend organisierte Veranstaltung informieren konnten. Start und Ziel war auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor. Die komplett gesperrte
Rennstrecke durch das südliche Berlin war ideal für die über 12.000 Radsportler, die in verschiedenen Kategorien starteten. Der Unnaer Radsport war in mehreren Klassen am Start vertreten.

Schon am Samstag beim Kids-Velothon gingen 350 Kinder an den Start. Mit Julius und Max Geppert war auch der RSV Unna dort vertreten.

Freuen sich über die Medaillen: Julius (li) und Max Geppert


Auch beim großen „VELOTHON“ der bei 22 Grad und Sonnenschein über 120 km führte, startete Dr. Frederike Gensler. Mit einem Stundenmittel von 34 kmh beendete sie das Rennen. Noch schneller war Maximilian Friedrich, der mit einem 38 Schnitt ins Ziel kam. Der Höhepunkt war aber die „Deutsche U 23 Meisterschaft“. Mit Aaron Grosser und Lukas Löer waren zwei RSV Mitglieder am Start. Das hektische Rennen über 174 km wurde mit einem Stundenmittel von 46.4 km/h gefahren. Auf dem flachen Rundkurs der bei idealen Bedingungen kamen zum Schluss fast alle 150 Starter ins Ziel.

Ideal für den Sprinter Aaron Grosser, der aber ebenso wie Lukas Löer 600 m vor dem Ziel in einem Massensturz zu Fall kamen. 40 Fahrer waren in diesem Sturz verwickelt aus dem die beiden Unnaer mit leichten Schürfwunden noch glimpflich davon kamen. Besonders schmerzlich war das für Aaron Grosser, der in vorderster Position stürzte und um seine berechtigten Medaillenträume gebracht wurde. „Das war schon sehr ärgerlich, denn ich war in einer wirklich guten Ausgangslage für den Sprint“, meinte Grosser nach dem Rennen. Auf dem Bild: Aaron Grosser, li, und Lukas Löer beenden enttäuscht die DM in Berlin.

Auf dem Hauptild: Unnaer Delegation vor dem Reichstag in Berlin: v.re. Hans Kuhn, Jürgen
Schulte, Klaus Stindt, Dagmar Stindt und Reinhold Böhm

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