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Großdemo am 4. 6.: 1000 Rechte und mindestens ebenso viele gewaltbereite Linke erwartet

Bis zu 1000 rechte Demonstranten und mindestens genauso viele gewaltbereite Linksautonome sind zu erwarten: Die Dortmunder Polizei sieht für den 4. Juni  ein hohes Risiko von Gewaltausschreitungen.

Sie will die genaue Strecke der Rechten-Demonstration am übernächsten Samstag daher bis zuletzt geheim halten. Das sagte Polizeipräsident Gregor Lange am gestrigen Abend.

Weder in der City noch in der Nordstadt haben die Rechten eine Demonstrationserlaubnis, die Polizei will die Kundgebung an den Stadtrand verlagern. Gewerkschaften und Kirchen planen ihrerseits eine Gegenkundgebung am Dortmunder U und wollen danach über die Rheinische Straße nach Dorstfeld ziehen, dem „Stadtteil der rechten Szene“.

Bereits an diesem Samstag, 28. Mai, will in Hamm die Partei „Die Rechte“ mit angemeldeten 100 bis 130 Teilnehmern auf die Straße gehen. Der Aufzug findet von 12 bis voraussichtlich 18 Uhr in der südlichen Innenstadt statt und startet im Einmündungsbereich Neue Bahnhofstraße/Schwarzer Weg. Das gibt die Polizei am heutigen Morgen bekannt. „Für die Dauer der Kundgebungen und des Aufzuges ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Das betrifft auch den öffentlichen Personen- und Nahverkehr“, kündigt sie an.

Die Hammer Polizei wird durch auswärtige Polizeikräfte unterstützt. „Wir gehen gegen Gewalt und strafbaren Fremdenhass vor. Straftaten und Verstöße gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung werden die Einsatzkräfte konsequent verfolgen!“

Kommentare (4)

  • Andy Fischer via Facebook

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    Bei Nationalen Demonstrationen gibt es strikte Auflagen,welche 1.Durch den Versammlungsleiter bekannt gegeben werden und 2.Durch die Staatsmacht durchgesetzt werden.Bei dem Gutmenschen und Antifaaufmärschen habe ich es noch nicht erlebt das etwas derartiges durchgesetzt wurde. PALAVER geht also nur von der Gegenseite aus ,welche aber Unterstützung aus Blockparteien,Kirchen,Gewerkschaften etc. haben.

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  • Dagobert

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    Auf beiden Seiten sind nicht die hellsten Leuchten unterwegs. Ich weiß aber jetzt schon, dass nacher in den meisten Medien stehen wird „Krawalle bei rechtsradikaler Demo“ , wenn linksradikale Antifaschisten Steine geworfen haben und Autos angezündet haben.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Solche Demo’s sind aus meiner Sicht weiter nichts als pure Provokation.

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