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Großbrand in Werdohl: Zahlreiche verletzte Retter und ganztägig gesperrte Bundessstraße

Ein Großbrand in einer Entlackungsfirma hat gestern im benachbarten Märkischen Kreis den gesamten Tag die Feuerwehr und die Polizei in Atem gehalten. Die Bundesstraße B236 war den ganzen über Tag gesperrt; es gab zahlreiche Verletzte: Mindestens 3 Mitarbeiter der Firma, 3 Polizeibeamte und eine große Anzahl Feuerwehrleute wurden durch eingeatmeten Rauch zumindest leicht verletzt.

Gegen 10:47 Uhr ging die Meldung von dem Brand in der Entlackungsfirma ein, die im Industriegebiet „In der Lacke“ in Werdohl ansässig ist. Die Polizei unterstützte die Feuerwehr, die sofort mit den Löscharbeiten begann, indem sie sowohl das Firmengelände als auch die benachbarte B236 absperrte.

Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Lager der Firma zu verhindern. Indes ging der Einsatz nicht ohne Personenschäden aus. 3 Mitarbeiter der Firma, die zuerst den Brand gemeldet hatten, wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht, mindestens ein Dutzend weitere Helfer mussten sich vor Ort nach dem Einatmen von Rauch behandeln lassen.

Im Verlaufe des Tages hielt die Sperrung der Bundesstraße an. Mit einer „Hummel“ wurden Übersichtsaufnahmen aus der Luft gefertigt. Die Sperrung der Bundesstraße wurde um 17:30 Uhr aufgehoben.

Die Feuerwehr blieb nach den Löscharbeiten weiterhin vor Ort, um sich um das heruntergebrannte Gebäude zu kümmern. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an, ein Sachschaden ist bisher nicht zu beziffern.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Ein dickes Kompliment haben die Feuerwehrleute allemal verdient.

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