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Großbrand in Warsteiner Galvanik-Unternehmen

Am Donnerstagabend wurde ein Großaufgebot an Feuerwehr und Polizei nach Warstein zu einem Galvanik-Unternehmen gerufen. Im Industriegebiet zwischen Warstein und Belecke brannte das Fabrikgebäude an der Straße „Zum Puddelhammer“. Bedingt durch die galvanischen Stoffe, stieg eine gigantische Rauchwolke auf. Bewohner wurden angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da giftige Schadstoffe im Rauch aufgefunden wurden.

350 Feuerwehrleute aus dem Kreis Soest sowie Experten aus dem Ruhrgebiet und dem Kreis Paderborn kämpften bis in die frühen Morgenstunden des Freitags gegen das Feuer an. Außerdem wurde das Gelände weiträumig von 16 Streifenwagen der Polizei abgesperrt. Auch ein ABC-Zug des Katastrophenschutzes wurde alamiert, da sich stark toxische Stoffe wie Flussäure und Salpetersäure in dem eingestürzten Gebäude befanden. Allerdings wurde bestätigt, dass keine Umwelt-Gefährdung zu verzeichnen sei. Das Wasser im Fluss Wäster sei unbelastet. Verletzt wurde bei dem Brand und den Löscharbeiten niemand.

In dem Industriegebiet wird nun mithilfe von Kränen das Dach abgestützt, damit die toxischen Stoffe entsorgt werden können. Die Produktionshalle des Galvanik-Betriebes wurde zerstört. Bei den Aufräumarbeiten kämpfen die Experten gegen die Zeit: bei Regen würden erhebliche Gefahren drohen.

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