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Graffitisprayer outen sich als Rap-Video-Darsteller mit Drogenvorlieben

Ein Hinweis auf Graffitisprayer rief die Bundespolizei am Donnerstagabend am Bahnhof Scharnhorst auf de Plan – wie sich herausstellte, drehten dort vier Männer ein Rap-Video.

Gegen 19.00 Uhr informierten Mitarbeiter der Bahn die Bundespolizei über mehrere Graffitisprayer am Bahnhof Scharnhorst. Mehrere Streifen der Bundespolizei, darunter auch zwei Diensthundeführer, fuhren nach Scharnhorst und konnten im Gleisbereich, an einem Güterzug, vier Männer vorläufig festnehmen. „Die Präsenz der beiden Diensthunde konnte eine Flucht des Quartetts wirksam verhindern“, betont die Polizei.

Doch es waren gar keine Sprayer. Die jungen Männer beteuerten,  sie wollten nur ein Rap-Musikvideo zu drehen. Die Durchsuchung brachte auch keine Sprayer-Utensilien ans Tageslicht. Dafür aber 40 Gramm Haschisch und 50 Gramm Marihuana bei einem 19Jährigen. „Ob die Drogen eine Rolle in dem geplanten Videodreh spielen sollten, blieb offen“, schließt die Polizei.

Sie leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes ein. Und alle vier müssen sich auf ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts auf Bahnanlagen gefasst machen.

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