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Gezielte Kontrollen auch in DO-Nord – 3 „erkennungsdienstliche Behandlungen“

Mit gezielten Kontrolleinsätzen haben zahlreiche Polizeipräsidien – Hamm, MK und auch  Dortmund – gestern Druck auf die Kriminellenszene ausgeübt. Vom frühen Nachmittag bis in die Abendstunden wurden bei Einsätzen im Dortmunder Norden rund 60 Personen überprüft.

Vorübergehend festgenommen (und danach wieder entlassen) wurde ein 23-Jähriger aus Mülheim wegen Straßenverkaufs von Kokain. Ein verdächtiges Pärchen glich auffällig den Täterbeschreibungen aus einigen Straßenraubdelikten: Die zwei wurden erkennungsdienstlich behandelt, danach ebenfalls wieder entlassen. Desweiteren kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Cafés und Gaststätten, die u.a. im Verdacht stehen, Rückzugsräume für Straßenkriminalität zu bieten. Dabei stellten die Beamten auch vereinzelte gewerberechtliche Verstöße fest.

„Jeder Einsatz in der Nordstadt ist ein Schritt, dieses Stadtviertel ein Stück mehr Sicherheit zu geben. Gemeinsam mit der Stadt Dortmund bleiben wir als Polizei Dortmund „am Ball“ und werden die Räume für Kriminalität eng halten!“, ließ sich Polizeipräsident Lange zur Bilanz dieses Einsatzes zitieren.

Die Kontrollen im sonstigen Stadtgebiet und in Lünen:

Ab den frühen Morgenstunden bis kurz vor Mitternacht kontrollierten über 100 Einsatzkräfte über 1100 Personen und knapp 900 Fahrzeuge. Insbesondere an Verkehrsknotenpunkten, z.B. Flughafen und Ein-, und Ausfallstraßen.

Neben zahlreichen Informationen über mögliche An- und Abreisewege der mobilen Tätergruppen nahmen die Beamten eine Person fest und schrieben dazu elf Strafanzeigen. Darüber hinaus konnten sich die Bürger in über 270 Beratungsgesprächen zum Thema Wohnungseinbruch informieren.

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