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Gerade entlassen – direkt wieder kriminell

Erst kürzlich hatten das Trio eine Haftstrafe in der JVA abgesessen, schon ging es wieder seinem kriminellen Handwerk nach. Nicht lange allerdings, die überregional agierende Diebesbande wurde erneut geschnappt, als sie gestern im Hauptbahnhof Münster eine 50 jährige Amerikanerin beklaute. Da diese das bemerkte und lautstark um Hilfe rief, traten Mitarbeiter der DB-Sicherheit auf den Plan, die bis zum Eintreffen der Bundespolizei einen Täter festhalten konnten. Das entwendete Smartphone hatte der 18Jährige noch in der Hand, glasklarer Fall also.

Da die Bundespolizisten den 18 jährigen Marokkaner noch aus einer anderen Straftat vom Vormittag kannten, wurde auch direkt noch nach zwei Komplizen gefahndet, die prompt im Bahnhofsumfeld gefasst wurden – zwei junge Algerer, gerade mal 16 und 17.

Ermittlungen ergaben, dass es sich um eine überregional agierende Kleinbande von Taschendieben handelt. Alle drei sind trotz ihrer Jugend bereits einschlägig vorbestraft und hatten erst vor Kurzem eine Gefängnisstrafe verbüßt. Daher erließ der Haftrichter heute Untersuchungshaft.

Kommentare (2)

  • fürst

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    „Nix Niederlande, Deutschland ist gut!“

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  • Wierumer

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    passend dazu eine Kolumne von Jan Fleischhauer
    Zitat daraus:
    Wer aus seiner Heimat gelernt hat, dass bei Entdeckung eine harte Strafe folgt, kann die Nachsicht der deutschen Strafverfolgungsorgane nur als Ermunterung verstehen. Wir glauben, dass Großzügigkeit Dankbarkeit erzeugt und damit Wohlverhalten. Der Gedanke, dass Milde zu Verachtung des Staates und seiner Repräsentanten führen kann, ist uns fremd. Aber genau das ist der Fall. Wer mit Beamten spricht, die in Vierteln wie Neukölln Dienst tun, hört von ihnen, dass einer bestimmten Klientel jeder Respekt vor der Staatsmacht abhanden gekommen ist.
    Ich weiß, man macht sich mit so einem Vorschlag nicht beliebt: Aber nachdem wir gerade die Majestätsbeleidigung als Straftatbestand wieder entdeckt haben, warum nicht auch die Praxis der Strafkolonie wiederaufnehmen? Es muss ja nicht gleich Französisch-Guyana sein, Helgoland oder einer Hallig in der Nordsee würden es für den Anfang ebenfalls tun.
    Zitat Ende

    allerdings wäre Helgoland oder eine Hallig wiederum ein Paradies, demzufolge halte ich die Antarktis für angemessen.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kriminelle-auslaender-abschiebung-nach-helgoland-kolumne-a-1087915.html

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