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Gegröhlt, Passanten angepöbelt, Flaschen zertrümmert

Laustarkes Gegröhle, Flaschenwürfe… das Umfeld des Fröndenberger Aldi-Markts bis hinüber zum Bahnhof macht zunehmend negativ von sich reden. Freitagnachmittag herrschte lautstarker Tumult unter der Brücke neben dem Discounter: Eine Gruppe offensichtlich angetrunkener Männer gröhlte herum und zertrümmerte Flaschen. Wie Passanten berichteten, wurden auch Leute auf dem Parkplatz verbal „angepöbelt“. Vor drei Wochen gab es im Bereich des Discounters und des Bahnhofareals einen Polizeieinsatz wegen vermuteten Waffenbesitzes; ein Anwohner hatte verdächtige Personen auf dem Spielplatz gesehen, von denen einer nach seiner Beobachtung auch eine Waffe dabeihatte.

Die Polizei kam, suchte das Areal bis zum Bahnhof ab und fand keine Waffe, nahm jedoch einen Verdächtigen vor dem Discounter fest und nahm ihn mit. Zwischenzeitliche Episode vor ca. 14 Tagen: Ein Kassierer rannte einem Ladendieb nach draußen hinterher und erwischte ihn auf der Flucht am Schlafittchen. Die Polizei nahm den Diebstahl auf.

 

 

Kommentare (14)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Das ist seht Schlecht für eine Wohnumgebung. Im schlimmsten Fall sieht die Umgebung in kürzester Zeit heruntergekommen aus,

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  • Svense Kennze via Facebook

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    Da fällt mir wiederholt nur ein, dass es früher in unmittelbarer Nähe einmal eine Polizeiwache gab, die 24 Std. besetzt war. Eine präsente Polizei, auch außerhalb der größeren Städte, beugt nicht selten solchen Auswüchsen vor. Neben wirklich fragwürdiger Sozialisation der Störer, sind solche Zustände ganz klar Folge der rigiden Sparpolitik der Landesregierung im Bereich innere Sicherheit. Es kann doch wohk nicht sein, dass grade die eher ländlichen Randbezirke in diesem Zusammenhang quasi sicherheitspolitisch ignoriert werden.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ja, Svense Kennze, genau das beklagen auch die Leute am Ort. Aber Abhilfe scheint nicht in Sicht. :-/

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Leider ist das so, da bleibt nur immer wieder den Finger in die Wunde zu legen und zu versuchen politischen Druck aufzubauen. Es werden ja gerade zur Zeit gerne wahrhaftige Untergangsszenarien von verschiedenen Seiten konstruiert was die innere Sicherheit anbelangt. Ich denke man darf natürlich auch nicht übermäßig dramatisieren, aber scheinbar erzielt man ansonsten nicht das nötige mediale und politische Interesse. Ganz nüchtern muss man allerdings durchaus feststellen, dass in diesem Breich die Landesregierung und vorne weg der Innenminister bisher versagt haben. Ein Trauerspiel, dass durch medienwirksame Showveranstaltungen des Innenministeriums nicht besser wird.

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Wir sind völlig alleingelassen mit den Problemen. Ganz traurig, es ist soviel los mit Einbrüchen usw. Die Polizei ist unterbesetzt und kann nicht überall sofort sein. Wieder ein Problem, wo die Politik gefragt ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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  • Andre Sander via Facebook

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    In Unna ist das selbe zu beobachten, trotz Polizeiwache in der Nähe. Ich habe Frau Rinke eine Email zugespielt, die ich auf Anfrage an das Landesinnenministeriums bekommen habe. Natürlich steht es ausser frage, das mehr Polizei eingestellt werden muss, das sagt die Polizei auch selber

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Diese Antwort dürfen wir mit deiner Namensnennung veröffentlichen, Andre Sander?

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    • Andre Sander via Facebook

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      Klar, das hatte ich Frau Rinke ja auch schon erlaubt. Es handelt sich eh um einen Standard Brief des Ministeriums und in meinem jetzigen Kommentar steht auch nichts drin, was nicht eh schon jetzt jeder lesen kann.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Vielen Dank!

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Hallo Herr Sander, ich denke sie beziehen sich auf meine Aussage. Natürlich verhindert die bloße Existenz einer Polizeiwache solche Vorfälle nicht. Sie trägt aber dazu bei, dass sich so etwas nicht etabliert. Zur Wache gehören dann auch ausreichend Beamte, die überhaupt die Zeit haben umfassend und regelmäßig Streife zu fahren oder auch zu gehen (die Fußstreife ist vielleicht bei vielen aus der Mode gekommen, hat aber auch unschätzbare Vorteile). Da die Hauptwache in Unna ja nun den gesamten Kreis „beglücken“ muss, reicht ja schon ein größerer Einsatz auswärts (z.B. in Fröndenberg), ein Unfall mit Verletzten, eine häusliche Gewalt oder ähnliches, um Unna City gänzlich ohne einen Streifenwagen zurück zu lassen. Das geht ganz fix und im Anschluss kommen die Beamten nicht raus, weil sie den immer umfassender werdenden Schreibkram erledigen müssen. Ganz klar, Unna ist weit davon entfernt das Zentrum des Verbrechens zu sein, aber hinnehmbar sind solche Ereignisse in keinster Weise. Allerdings wird hier auch ein gesellschaftliches Problem deutlich, ich frage mich tatsächlich mit welcher Sozialisation da einige Menschen versehen worden sind….das löst die Polizei dann auch nicht. Oder warum manch einer auch nicht die Polizei ruft, wenn er sowas feststellt (auch das kommt immer wieder vor). Ich glaube aber schon es hilft, wenn man der Störer schnell habhaft wird, die für die Schäden aufkommen müssen und eine entsprechende Strafe erhalten (da hapert es ja auch recht häufig). Das Schreiben des IM würde mich auch interessieren…ich erwarte allerdings nichts Tiefgründigeres als das übliche Geplapper zu dem Thema.

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    • Andre Sander via Facebook

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      Svense Kennze, da haben sie mich nicht richtig verstanden. Ich bin für mehr Präsens und mehr Polizisten. Ich habe mich auch selbst darum gekümmert. Aber ich hänge das nicht an die grosse Glocke. Frau Rinke liegt eine Antwort vor die ivh erhalten habe. Vielleicht schreibt sie daraus einen Artikel. Wenn mehr Polizei eingestellt wird und auch präsenter ist, vielleicht vermindert das auch die unberechtigte Angst vor Flüchtlingen. Man muss sich natürlich sicher fühlen um sich wohl zu fühlen. Das Recht hat jeder in Deutschland und das gehört auch umgesetzt. Nur die eigene Freiheit hört da auf, wo die die Freiheit eines anderen bedrängt oder beschneidet

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Schön das sie sich einsetzen, immer besser als nur zu reden. Alles gut, ich habe ihren Post nicht als Kritik verstanden :-).

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  • Stefan Werner

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    Im Prinzip muß der von früher her bekannte Schutzmann an der Ecke wieder her, das könnte viele Straftaten schon im Keim verhindern und gäbe der Bevölkerung ein Sicherheitsgefühl.

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  • Torben

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    Im moment wird überall versucht schnelles Internet hinzukriegen mit dem Spruch “ wir brauchen 40 % “ demnächst wird es solche Aktionen nicht für Internet sondern für private Sicherheitsdienste geben. Damit die „Dörfer“ wieder sicherer werden.
    Aber Hauptsache die Diäten steigen und steigen …

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