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Gegen Hundekot auf Fröndenbergs Straßen: Tütenspender für die Leine und acht neue stationäre Spender

Die CDU hat sie beantragt, die Stadtverwaltung hat sie ruckzuck angeschafft: So fix kann das gehen, freut sich die Ratsfrau Bettina Hartwig-Labs. Gleich acht Spenderautomaten für Hundekotbeutel weisen Fröndenbergs Hundehalter beim Gassigehen nun freundlich darauf hin: Bitte bedienen! Und die kringelingen braunen Hinterlassenschaften des Vierbeiners an Ort und Stelle, noch warm und dampfend, einwickeln, bevor sie als stinkende Tretbomben ihren Mitmenschen an den Nerven zerren.

Hundekot Tütenspender Leine

Besonderes Bonbon für Neubürger bzw. für frisch gebackene Hundebesitzer: Jeder Halter, die seinen Vierbeiner erstmalig anmeldet, bekommt im Bürgerbüro einen praktischen Spender für unterwegs geschenkt, den sich simpel per Clip an der Leine befestigen lässt. Als Begrüßungsgeschenk und zugleich freundlicher Wink mit dem Zaunpfahl: Fröndenberg soll sauber bleiben bzw. es an vielen Stellen erst einmal werden.

Zu diesen hundekotträchtigen Spazierwegen gehört der Lunapark, wo die Verwaltung sinnigerweise auch einen der neuen Spender aufstellt. Weitere Standorte sind der Bahnübergang Ruhrstraße, die Grünfläche am Bruayplatz, der Spielplatz an der Alleestraße, der Markt (gegenüber dem Café Melange) sowie der alte und der neue Friedhof. Vor dem Seniorenheim Haus Hubertia steht ebenfalls ein Tütenspender.

Bettina Hartwig-Labs besitzt selbst mehrere Hunde. Und sie hofft, dass sich Fröndenbergs Hundehalter eifrig an den neuen Tütenspendern bedienen werden: „Ich freue mich immer, wenn ich irgendwo in gepflegten Städten diese Spender sehe und weiß, dass man an uns Hundehalter denkt – wohlwollend!“

Den Antrag stellte die CDU am 17.3. im Rahmen der von ihr angestoßenen Sauberkeitskampagne für das Stadtgebiet. Am 29.4. wurde er in einer Ratssitzung behandelt, und die Verwaltung sicherte zu, ihn schnell und unbürokratisch umzusetzen. Am Antragsteil „Automatenspender“ war CDU-Chefin Sybille Weber maßgeblich beteiligt.

Kommentare (8)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Ist ja schön, wenn dadurch alles Sauberer bleibt. Doch bin ich froh, keinen Hund mehr zu haben. Die warmen Hinterlassenschaften mit einem Plastikbeutel auf zu heben, erscheint mir nicht gerade Apetitlich.

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  • Manuel Gross via Facebook

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    Verstehe nicht ,das man nicht daraus schlau wird, das diese stationären Kotbeutelspender für’n Ars…. sind. Allein die beschaffungskosten und der Aufbau, kosten nur unnötig Geld. Die meisten Spender sind eh immer leer und sehen dementsprechend aus, da kann man genauso gut kotbeutel zur Verfügung stellen, die man sich bei der Stadt abholen kann !!!

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  • Eve Araque Jimenez via Facebook

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    Wenn ich überlege was mit dem Geld gutes getan werden könnte.
    Zb das Sommerfest der Kinder in Fröndenberg für nächstes Jahr auch zu retten, wird mir schlecht

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  • Jama To via Facebook

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    Kotbeutel landen sowieso ins nächste Gebüsch! Meistens Beutel werden die komplett nach Hause mitgenommen!
    Steuern hoch und für diese eingenommene Gelder Leute einstellen die diese und andere Müll einsammelt! Genau so mit dem Dosen und Fressketten die soviel Verpackung verbrauchen was immer ins Gebüsche landet!

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  • Franjo Henke via Facebook

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    … einiges hier kommentiert geworden nicht einfach verstanden kann werden …

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  • Spiegelberg Rosemarie

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    Und was ist mit der Suembergstr
    Vor meinem Haus befindet sich ein kleiner Parkplatz. Vor lauter Hundekot kann man diesen kaum noch betreten ohne in Hundekot zu treten. Den ganzen Tag geht die Wanderung der „Hundeliebhaber“ los bis spät am Abend. Kann hier nicht auch mal Abhilfe geschaffen werden?
    Rosemarie Spiegelberg

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