Rundblick-Unna » Gegen Asylmissbrauch – für weltoffenes Lünen: Zweites Demo-Doppel in 8 Wochen mit ca. 450 Teilnehmern

Gegen Asylmissbrauch – für weltoffenes Lünen: Zweites Demo-Doppel in 8 Wochen mit ca. 450 Teilnehmern

Die Rechtsnationalen demonstrierten an der Persiluhr gegen Asylmissbrauch, die Gegendemonstranten für ein buntes Lünen sammelten sich – in entsprechendem Sicherheitsabstand – an der Stadtkirche St. Georg: Alles verlief störungsfrei gestern in der größten Stadt im Kreis (ca. 92 000 Einwohner), wo sich zum zweiten Mal in acht Wochen rechter Protest und zeitgleich Gegenprotest formierte.

Die Polizei spricht von ca. 400 Demonstranten, die für eine weltoffene Stadt Lünen plädierten, und knapp 30 Rechten, auf deren Plakaten stand: „Asylmissbrauch stoppen“.  Bei der Demonstration an Allerheiligen (1. November) waren vor dem Lüner Bahnhof 15 Rechte aufmarschiert, während sich in der Innenstadt ca. 700 Menschen zum Gegenprotest versammelten (wir berichteten). Den gestrigen Protest hatte das Lüner Bündnis gegen Rechts zusammen mit der Stadtverwaltung und weiteren Aktiven kurzfristig nach Bekanntwerden der Rechten-Demo organisiert.

Kenan Kücük vom Multikulturellen Forum verurteilte in seiner Ansprache scharf die Silvesterübergriffe in KölnSolche Taten dürften nicht toleriert werden, auch dann nicht, wenn Flüchtlinge sie begingen. Die Rechte der Frauen habe jeder, egal aus welchem Kulturkreis, zu akzeptieren. Doch dass unter den Tätern Flüchtlinge waren, heiße noch lange nicht, dass alle Flüchtlinge im Umkehrschluss auch Täter seien.

Zur Absicherung der Demonstrationen übernahmen Polizisten der Einsatzhundertschaften.

Kommentare (9)

  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Erwartungsgemäss schrumpft die Zahl der Gegendemonstranten nun immer mehr. Mal schauen, wieviele sich da nach den nächsten grossen Auschreitungen durch MIgranten/Flüchtlinge/Asylanten noch hinstellen werden….

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    • Hans Meier via Facebook

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      Schlimm, das sich überhaupt 30 Nazis hinstellen dürfen und ihre menschenverachtende und gewlttätige Ideologie verbreiten dürfen. wohin das ganze führt ist allen bekannt. Wahrscheinlich waren bei den Nazis auch Sympathisanten und Helfer des NSU-Sumpfs dabei.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Hans Meier Das ist nicht auszuschliessen. Aber was soll man machen? Verbieten? Meinung verbieten geht nicht, zumal man sowieso nicht weiss was im Untergrund läuft. Und unser Schalspurgeheimdienst schon gar nicht. Wobei, ich habe da so meine Zweifel über die wahre Rolle des BND in der NSU-Geschichte. Und wo entpuppten sich in der Vergangenheit nicht schon des öfteren rechte Täter plötzlich als sogenannte „V-Männer“….

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    • Hans Meier via Facebook

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      Bei der Nazi-Organisation handelt es sich sowohl inhaltlich als auch personell um eine Nachfolgeorganisation des verbotenen NWDO, so dass ein Verbot der neuen Organisation oder der Kundgebung kein Problem dargestellt hätte.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Hans Meier Ja, wie gesagt, ich glaube nicht, daß damit diese Denke auch beseitigt ist. Die nennen sich dann um, anderer Name aber dieselben Gesichter.

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  • Manfred Hartmann

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    Was schrumpft denn da? Die Zahl der Demonstranten für ein weltoffenes Lünen ist laut diesen Angaben mehr als 13 x so hoch wie die der Rechten.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Manfred Hartman: Soweit richtig, aber letztens waren es noch 700 Gegendemonstranten, heuer nur noch 450, grob gesagt also nur noch etwas mehr als die Hälfte! Und 450 bei einer Stadt wie Lünen, dann die zugereisten Teilnehmer, die „Berufsdemonstranten“ und Funktionäre die dabei sein müssen mal abgerechnet, bleiben ja nicht wirklich Viele über!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Korrektur, Stefanus Maxus, es waren lt. Polizei knapp 400 Gegendemonstranten und ca. 30 Rechte. Die Zahl 450 ist die Gesamtzahl der Personen.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Dann ist die Bilanz für die Freunde des bunten Lünens ja noch schlechter…

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