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Geballte Polizeipräsenz heute in Fröndenberg

Geballte Polizeipräsenz heute Vormittag in Fröndenberg: voll gepackte Mannschaftswagen mit Polizisten in schwarzer Montur erregten in der Innenstadt das Interesse der Bürger. Was war da los? – Nichts Spezielles war los, erklärte auf Nachfrage  Polizeisprecherin Vera Howanietz. Es handelte sich um eine umfassende Fahndungs- und Kontrollaktion der Kreispolizeibehörde Unna mit dem Schwerpunkt: Präsenz zeigen. Kontrollieren. Überprüfen.

„Die Kollegen der Einsatzhundertschaft schwärmen in verschiedenen Gebieten aus“, schilderte Howanietz den Grund der auffälligen Polizistendichte. Zu den Maßnahmen dieser „integrativen Fahndungs- und Kontrollaktion“ zählen sowohl Fahrzeugkontrollen wie auch die Überprüfung verdächtiger Personen.

Das Ganze findet kreisweit statt, ist also nicht nur auf Fröndenberg begrenzt – wenngleich es hier in den letzten Monaten zu einer Vielzahl von Einbrüchen und auch Überfällen kam.  Einsätze wie diesen wird die Hundertschaft (natürlich unangekündigt) immer wieder einmal durchführen, sagt die Polizeisprecherin.

In anderen Polizeipräsidien geschieht das ebenso – die Dortmunder Polizei fährt z. B. seit Monaten einen erhöhten Kontrolldruck auf den „Brennpunkt Nordstadt“. Dessen Kriminalitätsrate ist mit der im Einsatzgebiet der Kreispolizeibehörde Unna (mit allen Städten und Gemeinden des Kreises außer Lünen) naheliegend nicht zu vergleichen.

Die jüngste derartige Kontrolle fand gestern statt: Hier der Bericht der Dortmunder Polizei dazu:

Rund 250 Einsatzkräfte überprüften im Zeitraum von 12 bis 0 Uhr Fahrzeuge, Personen und Cafés in der nördlichen Innenstadt und auf den jeweiligen umliegenden und Zufahrtsstraßen. Diese Kontrolle zählt zu einem Maßnahmenpaket, welches die Dortmunder Polizei einsetzt, um Kriminellen in diesem Bereich die Stirn zu bieten.

Polizeipräsident Gregor Lange stellte klar: „Räuber, Taschendiebe, Einbrecher, Gewalttäter und Betäubungsmitteldelinquenten müssen in der Nordstadt immer mit der Polizei rechnen. Aus diesem Grund werden wir den massiven polizeilichen Druck unverändert hochhalten. Wir setzen in keinem anderen Bezirk so viel Personal ein wie in der Nordstadt. Mit Unterstützung des Innenministers haben wir die Einsatzkontingente der Bereitschaftspolizei in diesem Jahr dennoch noch einmal verdoppeln können.“ In der Münsterstraße ist insbesondere der Schwerpunktdienst tagtäglich im Einsatz.

Gleichzeitig machte der Polizeipräsident deutlich, dass die Polizei nicht die Ursachen der Kriminalität in der Nordstadt beseitigen, sondern nur deren Folgen abmildern könne. „Die Polizei bleibt in der Nordstadt zur konsequenten Durchsetzung des Rechtsstaats am Drücker.“

Bei den gestrigen Kontrollen überprüfte die Polizei an insgesamt 20 verschiedenen Kontrollstellen 468 Personen und 2744 Fahrzeuge. Fünf Personen wurden im Zusammenhang mit Straßenkriminalität, Eigentumsdelikten und aufgrund eines Haftbefehls festgenommen. Bei den kontrollierten Fahrzeugen wurden 194 beanstandet und 186 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen verschiedenster Verstöße gefertigt. In einem Fall wurde vermutliches Diebesgut aufgefunden und sichergestellt.

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Christiane Kramer ? auf JEDEN FALL sinnvoller als Geschwindigkeitsmessungen!

Rundblick Unna 😉 Die gibt´s gleichwohl trotzdem weiterhin, Christiane Kramer.

Daniela Biermann jap in Unna kontrolliert worden..seh zu gefährlich aus

Degirb Gnoleic Ich muss gestehen, wenn ich „geballte Polizeipräsenz“ lese beruhigt mich das ungemein, denn wenn man die täglichen Nachrichten hier beim Rundblick Unna liest, könnte man echt annehmen eure Polizei ist total unterbesetzt und nur selten anwesend …. Tja.. , den Eindruck bekommt man in den letzten Monaten schon etwas …. :-( Aber dann lese ich wieder von „Geballter Polizeipräsenz“ und dann , na ja es beruhigt ungemein, gebe ich zu …… WIR werden noch beschützt 😉 …..

Degirb Gnoleic Ich muss gestehen, wenn ich „geballte Polizeipräsenz“ lese beruhigt mich das ungemein, denn wenn man die täglichen Nachrichten hier beim Rundblick Unna liest, könnte man echt annehmen eure Polizei ist total unterbesetzt und nur selten anwesend …. Tja , den Eindruck bekommt man in den letzten Monaten schon etwas …. :-( Aber dann lese ich wieder von „Geballter Polizeipräsenz“ und dann , na ja es beruhigt ungemein, gebe ich zu …… WIR werden noch beschützt 😉 ..

Daniela Biermann Genau der Eindruck soll ja entstehen. Die Bevölkerung soll sich wieder sicher fühlen. Aber seien wir einmal ehrlich- von Sicherheit kann man heutzutage nicht mehr reden.Die Gewalt und Kriminalität hat selbst in unserem beschaulichen Unna Einzug gehalten und gehört leider fast zum Alltag.

Degirb Gnoleic Na zumindest bemühen sie sich doch nach Kräften, denn das die Polizei unterbesetzt ist wissen wir ja alle, sie wurden in der Vergangenheit immer weiter „reduziert“ ……. Sie geben nach Kräften ihr Bestes, denke ich doch mal 😉 Dafür danke ich ihnen ….. (den Polizisten) ….. 😉 :-)

Christiane Kramer Degirb Gnoleic traurig ist nur, das zu oft nach erfolgreichem Einsatz der Polizei die Täter durch die Justiz wieder frei unters Volk gemischt wird…. Auch hier wäre konsequentes durchgreifen sicher hilfreich.

Daniela Biermann An der Polizei liegt es ja auch nicht. Die tun ihr Bestes und werden dann noch wie in Hamm letztens verletzt. Habe mich des öfteren mit Beamten unterhalten. Die sind sind mit dieser Situation auch unzufrieden. Das Problem liegt weiter oben.

Degirb Gnoleic Christiane Kramer Oh ja, das würde dem ganzen dann endlich Sinn geben …. , vor allem das es nicht ständig heißt : „dann wurde der Täter wieder auf freien Fuß gesetzt“ :-( Nur um wieder genau so weiter zu machen?? :-/

Degirb Gnoleic Daniela Biermann Das ist glaube ich vielen Leuten klar …… Es muss sich dringend einiges ändern …. :-(

Daniela Biermann DegirbGnoleic. ..das ist vielleicht Vielen klar, aber leider bleiben sie stumm. Aus Angst in die rechte Schublade gepackt zu werden, oder vor etwaigen Konsequenzen. Denn mit Kritikern geht unser Staat leider nicht demokratisch um.Ständig liest man das ein mehrfach Vorbestrafter mit Strafen im zweistelligen Bereich wieder entlassen wurde.Das die Polizei daran auch verzweifelt ist nur verständlich. Wenn man ständig diesselben Täter verhaftet und sie dann teilweise an einem Tag mehrfach kurzzeitig verhaftet werden- welche Art von Bestrafung soll das sein? Und auch hier wird gern mit zweierlei Maß gemessen. So soll bei Jugendlichen zb eher eine erzieherische Maßnahme statt einer Bestrafung erfolgen.Auch wenn diese teilweise 80 oder mehr Straftaten begangen haben.Oder es werden gezielt Jugendliche unter 14 Jahren für Straftaten benutzt da diese noch nicht verurteilt werden können. Andersherum landen Menschen wegen Schwarzfahren hinter Gittern oder wegen dem nicht bezahlen einer Geldstrafe. Hinterzieht der Kioskbesitzer von nebenan Steuern landet er im Knast und sitzt seine volle Strafe ab.Macht ein Hoeneß das im.zweistelligen Millionenbereich sitzt er Halbstrafe und durfte natürlich sofort in den offenen Vollzug.Das ist die Gerechtigkeit der deutschen Justiz. Wenn einfach mehr Leute öffentlich ihren Unmut äußern würden,würde es vlt mal etwas ändern.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Vielleicht finden sie ja den ein- oder anderen Ganoven.

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  • fürst

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    Polizeiliche Maßnahmen, die sehr zu begrüßen sind, auch wenn uns Bürgern vermutlich nur Sand in die Augen gestreut werden soll.

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