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„Fußball-typische Provokationen“: Lebensgefahr vor einfahrender Eurobahn nach Unna

Auf Grund von (Polizei) „Fußball-typischen Provokationen“ zwischen Fußballfans von Dortmund II und des Wuppertaler SV musste Samstagnachmittag eine Eurobahn eine Schnellbremsung einleiten. Ein Fußballanhänger wäre beinahe unter die Räder geraten.

Gegen 16:30 Uhr hielten sich Fans von Borussia Dortmund II und des Wuppertaler SV auf zwei Bahnsteigen am Haltepunkt Signal-Iduna-Park auf. Dabei kam es zu diesen typischen Fußball“fan“-Provokationen der unterschiedlichen Vereinsanhänger, schreibt die Bundespolizei.  Ein 21-jähriger WSV-Fan ließ sich offensichtlich dermaßen provozieren, dass er in die Gleisanlagen sprang, um so zu den BVB-Fans auf dem anderen Bahnsteig zu gelangen.

Hierdurch begab er sich in Lebensgefahr. Die Eurobahn Dortmund – Unna-  Soest befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Anfahrt zum Haltepunkt und gab dreimal einen Achtungspfiff ab. Anschließend leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung ein.

Noch kurz bevor der Zug den Mann erfassen konnte, halfen andere Fußballfans dem Wuppertaler aus den Gleisanlagen.  Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften den 21-Jährigen. Dabei kam es zu Solidarisierungseffekten durch andere WSV-Fans. Eine Gefangenenbefreiung konnte jedoch verhindert werden.

Die Bundespolizei leitete gegen den hoch aggressiven 21-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich ein.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Die Vereine sind gar nicht Froh darüber, daß solche Leute sich Fans nennen. Sowas von Hirnrissig.

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