Rundblick-Unna » Fürchtet euch nicht: Der Landrat, die Integration, Unnas Wirtschaft und „Frau Petry und Konsorten“

Fürchtet euch nicht: Der Landrat, die Integration, Unnas Wirtschaft und „Frau Petry und Konsorten“

„Fürchten wir uns nicht!“ Die leichte Abwandlung der Weihnachtsbotschaft des Engels an die Hirten auf dem Feld („Fürchtet euch nicht“) nutzt Landrat Michael Makiolla als Leitappell über einer Art Grundsatzerklärung zu den Themen: Integration, Populismus, Fachkräftemangel und Wie schaffen wir das.

Dazu einige Kernpunkte aus Makiollas Statement, das in Gänze auf Kreis Unna.de nachzulesen ist.

„Mancher ist verunsichert, hat Angst, abgehängt zu werden oder ist frustiert und wütend … währenddessen schleicht sich im Schatten dunkles Gesindel heran: feige, verlogen, werteverachtend.“

„Rechtspopulisten wie auch Linksaußen haben Angst vor Demokratie und vor Menschenrechten. Wir sollten sie deshalb aufmerksam beobachten. Fürchten sollten wir uns nicht. Wir (die Demokraten) …sollten uns nicht den Schneid abkaufen lassen,bloß weil Frau Petry und Konsorten in so ziemlich jeder Talkshow zu besichtigen sind.“

„Und hier im Kreis ist mir auch nicht bange. Allein die rund 1.500 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, die in sage und schreibe 14 Initiativen zusammengeschlossen sind, sind
ein echtes Pfund. …“
„Ich bin stolz darauf, dass unser Hilfenetz so dicht ist und dass wir hier in Sicherheit leben können. Und ich bin sicher, dass wir uns das nicht von ein paar Querschlägern kaputt machen lassen werden.“

Dannebom Makiolla WFG
„Wir sind inzwischen gut in Schwung….“ (Folgt ein längerer Ausblick auf die Wirtschaft mit ausgiebigem Lob der WFG – Bild oben Makiolla miti WFG-Chef Dannebom –  und Hinweis auf steigende Arbeitsplatzahlen bei sinkender Arbeitslosigkeit).

Willkommen Flüchtlinge

Integration „von Flüchtlingen in Gesellschaft, Arbeitsmarkt, Schulsystem“:
Gesamtzahl der im Kreis lebenden Flüchtlinge derzeit (ohne Ausländerbehörde Lünen): rund  3.750 (Stichtag 01.10. 2016)
Davon 24 Prozent 16-24 Jahre alt
22 Prozent noch jünger
Anerkannter Asylantrag: 1.350 Personen.
„Die Altersstruktur der Flüchtlinge ist eine große Chance für die heimische Wirtschaft!“
„Dieses Potenzial müssen wir heben, um den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel abzufedern.“
Dreh- und Angelpunkt: Integration Point in Kamen und die festen Präsenzzeiten im Jobcenter Schwerte. Personelle Aufstockung um 9 zusätzliche Mitarbeiter ist geplant.
Sowie – wichtigste Stellschraube: das eigene „unternehmerische Interesse“ der Unternehmen an „integrativen Projekten gegen den Facharbeitermangel.“ Konkret angesprochene Unternehmen im Kreis sind: Amazon in Werne, KiK, Welser Profile in Bönen, DHL in Unna und Remondis. Makiolla: „Ich bin sicher,  auch diese Unternehmen werden die Initiative aufgreifen, um ihren  Mitarbeiterbedarf zu stillen und nebenher zur gesellschaftlichen Integration der Neuankömmlinge bei zu tragen.“

 Die gesamten Ausführungen des Landrats sind nachzulesen unter http://www.presse-service.de/data.cfm/static/949361.html?CFID=40568155&CFTOKEN=84170100

Kommentare (14)

  • Helmut Brune

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    Einfach den Menschen ein wenig Honig ums Maul schmieren und dann wird es schon wieder. Die Masche zieht nicht mehr, Herr Makiolla, Frau Kraft, Herr Gabriel. Warum zieht die Masche nicht mehr? Weil die Menschen mittlerweile Mündig geworden sind und auch besser informiert. Die merken es, wenn Politiker sie für Dumm verkaufen wollen.

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  • Silvia Rinke

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    Postwendend kamen Kommentare über Facebook:

    Markus Berghoff Na dann bin ich gespannt ob auch ein paar Facharbeiter kommen… und das in NRW wo die Schwerindustrie immer mehr weg geht und wir langsam zu einer Dienstleistungs Bereich werden… man kann ja auch alles etwas schön reden!! Aber da wird der Mindestlohn bestimmt noch mal kurz abgeschafft und schon läuft es…

    Hans-Ulrich Voß Die Weihnachtsbotschaft von Herrn Makiolla ist ein schönes Beispiel für einen postfaktischen Text garniert mit Sentenzen aus Dolf Sternbergers „Wörterbuch des Unmenschen“.

    Greta Berger Fuerchten sollten wir uns nicht … Unna ist sicher …. Hallejulla … und Amen!!!
    Wers glaubt, fuehlt sich jetzt subjektiv und objektiv bestimmt sehr sicher!!!

    Christian Je Der ist genauso eine Niete wie unser Innenminister.

    Stefanus Maxus Er hat es erkannt:…dunkles Gesindel schleicht sich heran, ja richtig, aus den Weiten Afrikas, Vorderasiens und des Balkans. Kaum zu glauben, wieviel unqualifiziertes, weil bereits durch die Fakten widerlegtes, Gewäsch ein einzelner Mann so, dazu noch ungefragt, absondern kann. Hat ihm Mutti das in die Feder diktiert? Nebenbei mal eben Tagelöhnerjobs in den spezifisch dafür bekannten Unternehmen zu Facharbeiterstellen hochjazzen. Das soll also ein Sozi sein? Ganz schön runtergekommen mittlerweile, diese Partei. Ist auch cool, sich selbst und eine Handvoll (1500) Sektierer als Demokraten zu adeln, alle die anderer Meinung als Mutti und der dicke Siggi sind, aber davon auszuschliessen. Auf so eine Demokratie kann man wohl gerne und gut verzichten. Dazu das ewig ausgenudelte Geleier vom angeblichen Fachkräftemangel und den demografischen Wandel…vielleicht glauben ihm das ja ein paar Doofe noch.

    Paul Anakonda Herr Michael Makiolla, mit ihrem dumm Gequatsche können sie ihren Lieben unter dem Weihnachtsbaum voll labern ! In was für eine Welt leben sie den ? Ach ja, sie sind so weit weg vom Volk wie die Erde vom Mars. MfG

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  • Dagobert

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    Diese Statement von Herrn Makiolla schreit ja nach eine Kommentar:

    Alle mir persönlich bekannten Kritiker der NRW-SPD-Politik und AfD-Anhänger haben ein abgeschlossenes Studium und meistens auch eine Promotion. Wir sind keine Abgehängten !

    Die „1.500 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, die in sage und schreibe 14 Initiativen zusammengeschlossen sind, sind ein echtes Pfund. …“.
    Dem stimme ich zu.
    Gegenüber diesem Pfund stehen somit ca. 410.000 Einwohner des Kreises Unna, die sich trotz massiver Manipulation , Indoktrination und falscher Polizeiberichte aktiv GEGEN die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe entschieden haben.

    Wenn ich Herr Makiolla wäre, wäre ich jetzt so verunsichert, dass ich mich mit einer Stellungnahme für den Unsinn der letzten zwei Jahre rechtfertigen würde. Ich würde aber lieber den Mund halten, weil ich wüsste, dass dieser Unsinn gegen mich verwendet wird.

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  • Wierumer

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    Zitat LR:  und dass wir hier in Sicherheit leben können.  Zitat Ende. Ich lach mich schief über soviel Naivität. Wenn ich nur kurz in den Garten gehe muss man mittlerweile die Kellertüren abschließen, beim Verlassen des Hauses Türen und Fenster verrammeln und mit Eisenstangen sichern. Im Dunkeln auf die Straße traut man sich auch nicht mehr oder nur mit einem unguten Gefühl.
    Der Integrations Point Dortmund hat eine mehr als miserable Erfolgsbilanz aufzuweisen. (http://rundblick-unna.de/integration-point-in-8-monaten-10-fluechtlinge-in-arbeit-vermittelt/) 16 Mitarbeiter hat bereits der IP Kreis Unna und soll noch um weitere 9 MA erhöht werden?? Stattdessen werden Polizeistationen geschlossen und ausscheidende MA nicht ersetzt wie in Fröndenberg. Langsam frage ich mich in welchen Kuckucksheim unsere Politiker leben.

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  • Oskar B.

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    Tut mir leid, bei dem Geschwafel kommts mir hoch !!!!

    Da geht man in Unna über den Weihnachtsmarkt und da kommt eine Ganzkörperverpackte mit Sehschlitz…..

    Ich wünschte, die würde beim Landrat in der Nachbarschaft wohnen. Mal schauen ob er sich dann noch wohl- und zu Hause fühlt.

    Leider wird das wohl nicht passieren, weil die in ihren Elfenbeintürmen leben und uns viel erzählen können. Die wissen nicht mehr, was auf der Straße los ist.
    Wovon träumt er ?!? Diese laufende Hülle wird niemals integriert, arbeiten gehen. Die werden mit solchen Traditionen ewig staatlich subventioniert.
    Nichts ist mehr sicher in diesem Land….

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  • Oskar B.

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    Da gabs mal eine Flüchtlingshelferin in Freiburg. radelte nachts nach Hause und jetzt gibts sie nicht mehr…..

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  • Silvia Rinke

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    Weitere Kommentare über Facebook:

    Freddy Vogt Herr Makiolla. Lassen wir uns doch mal überraschen wie lange sie noch solche Töne spucken. Und richtig lustig finde ich es wenn ein Sozi das Wort Demokraten n den Mund nimmt. Ihr wißt genau das grade ihr Sozen alles runter gewirtschaftet habt und dabei seid auch die letzten Reste zu zerstören. Aber eines kann ich sagen. Man sieht sich bei der nächsten Komunalwahl

    Christiane Kramer „Fürchtet euch nicht“….wenn Petry AfD und Konsorten in Talkshows sitzen und zu besichtigen sind. Also ich habe noch nie Angst bekommen wenn vorgenannte in Talkshows zu besichtigen sind! Ich fürchte mich wenn ich Tag täglich lese was hier im Land passiert und diese Tatsachen von Politikern wie u.a auch hier von Herrn Makiolla verharmlost und herunter gespielt werden! Daran ist zu erkennen wie weit weg diese Politiker tatsächlich vom Volk entfernt sind!!! Sie loben sich selbst in den Himmel und schmieren dem Volk Honig um den Mund im Glauben das ALLE nur noch naiv und dumm sind! Man kann weder Tag noch abends alleine vor die Tür; man kann sein Heim nicht verlassen ohne es in eine Festung zu verwandeln; man ist NIRGENDWO mehr sicher vor Raub, Gewalt und sogar Mord. Aber es ging Deutschland ja so gut wie nie…laut Frau Merkel.

    Greta Berger Fuerchten sollten wir uns nicht … Unna ist sicher …. Hallejulla … und Amen!!!
    Wers glaubt, fuehlt sich jetzt subjektiv und objektiv bestimmt sehr sicher!!!

    Iris Uhlenbrock In der Aufzählung der „potentiellen“ Arbeitgebern im Kreis finden sich auch solche, die dem Kreis keine Steuereinnahmen verschaffen… macht nix, jetzt subventionieren wir noch deren Arbeitskräfte.

    Susanne Otto Jaja Herr Polizeichef. Sicher ist es also im Kreis Unna? Dann berichten die Medien also allesamt Unwahrheiten. Vielleicht wird es einfach Zeit Platz für jemand anderen zu machen.

    Silke Krüger Kann man solche Leute nicht aus dem Amt entfernen?? Beamte die öffentlich Lügen, das muss ein Rausschmiss rechtfertigen. Schämen die sich nicht, die Menschen so zu verarschen

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  • Willy

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    Die Befürworter der Politik sollen einfach mal Zug fahren. Hier im Rundblick steht grad wieder ein Artikel.

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  • Wierumer

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    Geschwafel die ganze Rede.
    “  wo Hilfe gebraucht wird und inzwischen leider erleben müssen, dass geistlose Gaffer und gewaltbereite Dummköpfe versuchen, ihnen den Weg zu versperren “ Herr Landrat wer sind denn die Dummköpfe die die Rettungssanitäter angreifen und Gaffer die sie in der Ausübung ihrer Arbeit behindern: doch nicht der von ihnen angedachte Personenkreis sondern überwiegend Personen in den Nordstädten und überwiegend mit welchem Hintergrund?.

    „Und während auf der großen Politbühne der Kleingeist gegeben wird, schleicht sich im Schatten dunkles Gesindel heran “ Warum wohl? Nicht nur auf der großen Politbühne sondern auch Lokal, vor allem in NRW der Kleingeist, der Filz, die Pöstchenschieberei, die Geldverschwendung verbunden mit Steuererhöhungen, die nicht nachvollziehbaren Entscheidungen sowohl von Politik als auch Justiz, die Ignoranz und Schönrederei nicht mehr zu ertragen sind.

    „Ich bin stolz darauf, dass wir hier in Sicherheit leben können.“ Kennt der oberste Polizeichef nicht die aktuellen Fallzahlen zu Einbrüchen und RAUBÜberfällen? Ach ja, ich vergaß, da sind wir ja selbst Schuld da wir in einer guten Infrastruktur mit guten und schnellen Verkehrsanbindungen wohnen. Für die Politik deshalb kein Grund zu handeln, einfach Pech gehabt.

    Und so geht es mehr oder weniger lustig weiter, deshalb werde ich mich doch fürchten. Aber nicht weil Petry in Fernsehsendungen rumtingelt sondern weil wir solche Politiker in Verantwortung haben.

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  • Mike

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    Ich lach mich schlapp, nix Fachkräftemangel, bei vielen der o.g. Firmen geht es um billige Arbeitskräfte und endlich kommen welche die nicht streiken sondern billiger arbeiten, unglaublich wie unsere Eliten nachwievor auf das Fachkräftemärchen reinfallen, es ist wie immer, wer fair und gut bezahlt hat keine Probleme Mitarbeiter zu finden, wer wenig bezahlt ist eben nur dritte Wahl der Arbeitnehmer.

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  • fürst

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    Mein Bruder arbeitet in leitender Position in einem namhaften großen Unternehmen in Unna. Er berichtet, wie u.a. durch die Werkstatt Unna dem Unternehmen ausländische Billigkräfte geradezu aufgezwungen werden und wie sehr diese bei auftretenden Problemen im Job gehalten werden müssen; bis hin zur Rücknahme berechtigter Kündigungen.

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  • Werner Maag

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    Michael Makiolla, der Jesus für geistig Arme.

    „währenddessen schleicht sich im Schatten dunkles Gesindel heran: feige, verlogen, werteverachtend.“

    Meint er das Gesindel, in dessen Heimat es Brauchtum ist, die Ehefrau bei verletzter „Ärre“ an der Anhängerkupplung durch die Nachbarschaft zu schleifen, oder sie mit Säure zu verätzen? Leute, die so voller „Ärre“ und Trauma sind, dass sie ihre Familien und ihr Land im Stich lassen, und fünf Länder durchwandern, um ins Sozialkaufhaus D zu gelangen? Oder meint er das Personal der ihr-schafft-das-schon Parteien, dass nun schon mehrere Jahre lang unser Land an den Rand des Ruins führt, ohne gegenzusteuern? Hand in Hand mit den christlichen Kirchen und der Gutmenschenpresse, die nicht mehr berichtet, sondern 24×7 Meinung macht.

    Der liebe Herr Landrat soll mal abwarten, was in seinem Landkreis los ist, wenn die Grundsteuern erst um einige hundert Prozent gestiegen sind, weil seine importierten Atomphysiker und Ärzte dauerhaft als Ladenhüter im Regal bleiben und uns die Haare vom Kopf fressen, unser Land mit ihrer leider wertlosen Nafri-Kultur in einen Gaza-Streifen verwandelt haben.

    Wir brauchen dringend bessere Leute im Amt, die Realisten sind und keine Traumtänzer!

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  • Dagobert

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    Gerade wurde bekannt gegeben, dass der mutmaßliche Vergewaltiger der Ruhr-Uni-Bochum gefasst wurde. Zur Nationalität wurde aktuell nichts gesagt. Eigentlich hätte Herr Makiolla noch bis zur Pressekonferenz über den Vergewaltiger warten sollen. Danach hätte ich mich gerne sein Rede über „feiges, dunkles Gesindel“, vor dem „wir uns nicht fürchten müssen“ angehört……

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    • Silvia Rinke

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      Die gerade eingegangene Meldung der Bochumer Polizei lautet wörtlich:
      Wie bereits berichtet kam es am 6. August und am 16. November 2016 im Bochumer Stadtteil Querenburg zu zwei Sexualdelikten.
      Im Rahmen der Ermittlungen wurde am heutigen 5. Dezember ein Mann in Bochum festgenommen, der dringend tatverdächtig ist, diese beiden Verbrechen begangen zu haben.
      Am morgigen 6. Dezember, um 13.00 Uhr, findet im Bochumer Polizeipräsidium (44791 Bochum, Uhlandstraße 35) eine Pressekonferenz statt, wo seitens der Bochumer Staatsanwaltschaft und der Polizei die Einzelheiten zu diesen beiden Taten bekannt gegeben werden.
      Dazu laden wir die Medienvertreter ein. Bis zum Beginn dieser Veranstaltung bitten wir darum, von weiteren Anfragen abzusehen.

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