Rundblick-Unna » „Fuck Cops“: Dortmunder mit Rohrbombe festgenommen

„Fuck Cops“: Dortmunder mit Rohrbombe festgenommen

Er trug ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Fuck Cops“ – und in seinem Rucksack trug er eine Rohrbombe spazieren. In Köln wurde gestern ein 27jähriger Dortmunder verhaftet.  Er fiel einer Polizeistreife wegen des fragwürdigen T-Shirt-Aussage auf.

Um 20.20 Uhr gerieten der Dortmunder und seine drei Begleiter am Alter Markt durch die Aufschrift „FCK CPS“ (Fuck Cops) auf dem T-Shirt des Bombenbesitzers ins Visier der Streife. „Bei der  Kontrolle wirkten er und seine drei Begleiter nervös“, beschreibt die Kölner Polizeipressestelle den Einsatz, deshalb nahmen sich die Beamten mal gleich den Rucksack vor. Und was fanden sie? Eine Plastiktüte mit einer zündfähigen Rohrbombe, die sich der junge Mann selbst gebastelt hatte. Außerdem eine kleine Menge einer synthetischen Partydroge.

Bei der Wohnungsdurchsuchung in Dortmund stellten die Polizisten Beweismittel sicher, die den Bau des jetzt sichergestellten Sprengsatzes belegen. Der 27-Jährige ist 2011 durch eine politisch motivierte Gewalttat in Erscheinung getreten.

Warum der 27Jährige die Bombe gebaut und mit in die Kölner City genommen hatte, ist noch unklar. Klar ist, dass sie einsatzfähig war und Menschen im Umfeld schwer hätte verletzen können. Der Mann sei bereits vor fünf Jahren wegen einer politisch motivierten Gewalttat aufgefallen, heißt es in den bisherigen Mitteilungen. Er wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt.

Rohrbombe 1

 

 

Kommentare (20)

  • Andrea

    |

    Ich frage mich immer öfter, was in den Köpfen einiger Menschen vorgeht.
    So einen sollte man für immer weg sperren!

    Antworten

  • Helmut Brune via Facebook

    |

    Sowas darf doch nicht frei rumlaufen.

    Antworten

  • fürst

    |

    Andere Medien berichten, es handele sich um einen „Linksautonomen“!

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      „Autonom“ erscheint mir aber da gelinde untertrieben. Bombenbau fällt eher unter Terror.

      Antworten

    • Dagobert

      |

      Das Wort „Linksautonomer“ ist ja schon eine mutige Wortwahl. Üblicherweise werden solche Typen ja als „Aktivisten“ oder „tapfere Antifaschisten“ bezeichnet. Ich frage mich, ob jemand überhaupt bemerkt hat, dass hier von einem radikalen Faschisten ein Terroranschlag geplant wurde, bei dem Tote in Kauf genommen wurden.

      Antworten

  • Christiane Kramer via Facebook

    |

    So so, der Dortmunder…. ?

    Antworten

  • fürst

    |

    Marco Jedschat, Wunderlich u.a. werden sicher bereits an einer Erklärung feilen.

    Antworten

  • Rundblick Unna via Facebook

    |

    So, das Foto der Bombe ist jetzt auch eingefügt.

    Antworten

  • Andy Fischer via Facebook

    |

    Laut der SPD Tante Scheswig gibt es doch nur Rechtsterrorismus. Wahrscheinlich war es gar kein Linker,sondern Combat18 undercover.???? Wo bleibt der Aufschrei der Politischen Obrigkeit?Wäre es ein Nationalist gewesen wären Runde Tische,Mahnwachen etc schon im Vollen Gange.

    Antworten

  • Tanja-Tatjana Imane Cosic Kupčič via Facebook

    |

    Deutscher? Dann ist es ein Einzelfall, psychisch verwirrt! Auf keinen Fall ein Terrorist, das ist uns Muslimen vorbehalten ?

    Antworten

    • fürst

      |

      Ich muß auch immer lachen, wenn ich -vermehrt- Täter „psychisch verwirrt“ lese und höre.

      Antworten

  • Andre Sander via Facebook

    |

    Warum wird immer so viel differenziert? Terror ist Terror. Egal von wem der verübt wird. Es ist doch egal ob Links, Rechts, Mitte, Islamist, RAF, NSU, IRA usw. Terror ist die Sprache der geistig unterbelichteten. Allerdings gibt es Auch Staatsoberhäupter die Terror betreiben. Deswegen braucht man gar nicht zu differenzieren. Man kann alle unter der Überschrift „Blödes Ars….ch“ setzen.

    Antworten

Kommentieren