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Fröndenbergs Ortssheriff Theo Beiske geht – und kein Neuer kommt

Nach der dürftigen Aufstockung der Kreispolizeibehörde Unna um (bereinigt) genau einen neuen Polizeibeamten zum 1. September (wir berichteten) ist es keine große Überraschung mehr. Für Fröndenbergs Stadtsheriff Theo Beiske, der Ende dieses Monats in den Ruhestand geht, wird es keinen Nachfolger geben.
Volksradeln 10

Theo Beiske (re.) bei seinem letzten Volksradeln-Einsatz im Mai zusammen mit Moderator Hans Kuhn.

Sowohl die SPD als auch Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe persönlich hatten eine Wiederbesetzung der 3. Bezirksbeamtenstelle erhofft und auch gefordert. Rebbe machte sich bei seinem früheren Chef,  Landrat Makiolla, auch persönlich dafür stark (wir berichteten: http://rundblick-unna.de/spd-froendenberg-braucht-auch-nach-theo-beiske-3-polizisten/
Vergeblich, wie heute klar wurde.
Bedeutet: Jeder der beiden verbleibenden Bezirkspolizisten für die Ruhrstadt ist nun rechnerisch für 10.500 Bürger zuständig. Laut Landessoll ist je ein Polizist auf 10.000 Einwohner vorgesehen. 
Gegenüber der Presse machten Rebbe und Makiolla heute dennoch deutlich: Niemand müsse sich in Fröndenberg um die öffentliche Sicherheit sorgen. Was zu diesem Zweck geplant ist (siehe dazu auch einen ausführlichen Bericht der WP Menden/Fröndenberg):
1. Verstärkte Präsenz von Streifenwagen – die liege in Fröndenberg schon jetzt deutlich über Kreisdurchschnitt und soll noch verdichtet werden, z. B. an Markttagen oder bei Veranstaltungen mit viel Publikum. Damit sei die Polizei „noch schneller vor Ort als bisher“.
2. Eine Stärkung des „subjektiven Sicherheitsgefühls“ durch eine sog. Ordnungspartnerschaft: Polizisten und Ordnungsamtes gehen gemeinsam auf Streife. Dazu wird ein Konzept erarbeitet.(Unser Titelbild: Theo Beiske benefiz-laufend mit seinem Chef, Landrat und Polizeichef Michael Makiolla.)

Kommentare (3)

  • luenne

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    alles gute für Theo.
    Und wieder zeigt die Politik das am Bürger vorbei gearbeitet wird.
    Nicht nur wieder besetzen sondern mehr Polizei brauchen nicht nur wir sondern das ganze Land und bitte auch Staatsanwälte und Richter mit Eiern ! Von 10 Schlagzeilen sind doch 8 irgendwelche Verbrechen …

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    • Silvia Rinke

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      Hallo Luenne, auf Facebook antwortet dir Sven Arnt:


      Sven Arnt
      Wenn wir mehr Richter und Staatsanwälte haben wollen, dann muss der öffentliche Dienst aber auch entsprechende finanzielle Anreize schaffen und attraktive Arbeitsbedingungen. Sonst wird das nix. Stellen wurden ja geschaffen und können halt nicht besetzt werden.
      Indiskutabel wie sehr die polizeiliche Präsenz grade in der Fläche immer mehr ausgedünnt wird. Bravo rot-grün, so hält man NRW immer schön weit vorne in den Kriminalitätsstatistken…bundesweit.

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  • Tobi

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    Das zum Thema „wir wollen mehr Sicherheit“ und der Landrat tut etwas gegen die eingereiste Kriminalität und gegen Vandalismus.

    Alles bla bla. Und wenn es konkret werden soll und es Geld kostet, dann ist auf einmal alles vergessen. Alles nur Worthülsen der Politiker. Innenminister Jäger SPD – Landrat Makiolla SPD – Bürgermeister Rebbe SPD… weißte Bescheid !

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