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Fröndenberger Serieneinbrecher geschnappt: 30Jähriger kommt für 40 Taten in Frage

Sage und schreibe 40 Wohnungseinbrüche und -versuche soll dieser 30jährige Fröndenberger auf dem Kerbholz haben – alle in Fröndenberg verübt. Jetzt wurde er geschnappt.

„Nach wochenlangen intensiven Ermittlungen“, wie die Kreispolizeibehörde heute Nachmittag stolz bekanntgab. Der 30 Jährige hat einen Teil der Taten gestanden. Nicht für alle kommt er per se in Frage, da verschiedene Male Ganoven auf frischer Tat überrascht wurden.

So sah eine Zeugin an der Hassleistraße an einem Freitagabend im September zwei Männer von einem Nachbarhaus wegrennen – sie hatten versucht, dort einzubrechen -, und im Seniorenheim Villa Mauritius traf ein Pflegerin um 3 Uhr früh einen angeblichen „Besucher“ (3 Uhr früh…) auf dem Flur, mit dem gemeinsam noch zwei weitere Komplizen flüchteten. Alle drei wurden als osteuropäisch beschrieben.

Nun aber dieser Erfolgsschlag gegen den 30jährigen Serientäter, bei dem bereits umfangreiche Beute sichergestellt wurde. Er hatte bereits vorher Einbrüche verübt und war der Polizei nicht unbekannt. Eine eigene Ermittlungskommission war eingesetzt worden, als die Zahl der Wohnungseinbrüche in Fröndenberg seit Anfang September plötzlich alarmierend hochschnellte; vornehmlich passierten sie in den Nachtstunden.

Fast kein Tag verging ohne neuerliche Schreckensmeldung. Der Täter versuchte in der Regel die Eingangstüren von Einfamilienhäusern aufzuhebeln. Die Ermittlungen führten letztlich zu einem 30 Jahre alten Mann aus Fröndenberg, der an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen wurde. Nun sitzt er in Haft. Zum jetzigen Stand kommt er für ca. 40 Wohnungseinbrüche einschließlich -versuchen in Fröndenberg in Frage. Zudem werden ihm Einbrüche sowie ein Pkw-Diebstahl im Bereich der Kreispolizeibehörden Soest und Märkischer Kreis vorgeworfen.

Die Ermittlungen dauern noch an.

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